Heinz “Koko” Kokoschansky - Aufdeckungsjournalist

Kokoschanskys Kolumne

09.07.2016       Wie hieß es damals? Das größte Schwein im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant.

 

Es gab mal düstere Zeiten mit den verhassten und gefürchteten Blockwarten. Nun sucht die Wiener Polizei "Sicherheitsbürger". Ein Schelm, der denkt, bald Hochkonjunktur für selbsternannte Hilfssheriffs, Vernaderer und Denunzianten.

 

© Heinz Kokoschansky

05.07.2016       Unpersonen des Jahres

 

Boris Johnson und Nigel Farange - zwei unsympathische Politikertypen, die zuerst den Brexit anzetteln, dadurch in der ohnehin uneinigen EU einen Pallawatsch auslösen, dessen Folgen noch gar nicht absehbar sind und sich jetzt feige aus der Verantwortung schleichen. Und trotzdem noch große Töne spucken! Fuck off, assholes!

 

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02.07.2016       Gefährliche Erbsenzähler....

 

Was ist schon Loch Ness und sein Ungeheuer? Ein Lercherlschas...Wir sorgen dafür, dass das alljährliche Sommerloch ausreichend be- und gefüllt wird. Österreich ist wieder einmal zur Lachnummer in der Welt verkommen.
Allen Ernstes beabsichtigt Innenminister Sobotka für die Wahlwiederholung OSZE-Wahlbeobachter einzusetzen, und zwar in jenen Gegenden, wo ein paar Dodeln tricksten oder für die Stimmenauszählung schlicht zu dämlich waren - wie auch immer. Jedenfalls, überall dort wo der Pallawatsch ausgelöst wurde.
Zwar gedeihen bei uns keine Bananen, aber dafür haben wir uns jetzt das Image einiger solcher Länder, wo OSZE-Wahlbeobachtung zwingend notwendig und normal ist, erworben und das wird uns noch sehr, sehr lange nachhängen.
Am Zentralfriedhof rotieren bereits in den Ehrengräbern jene Damen und Herren Politiker, die einst Österreich aus einem dunklen Loch herausholten, und genau in diese Situation bringt es nun eine machtgeile, vollkommen intellektuell überforderte, nur auf den eigenen Vorteil bedachte Politikerclique abermals. Wenn auch unter anderen Vorzeichen, doch das Damoklesschwert schwebt...

 

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11.08.2015       Farbe bekennen....

 

Ist es nicht egal, ob die Wiener Radwege an neuralgischen Stellen in Vassilakou-Grün, Zuckerlrosa oder sonst wie eingefärbt sind? Es wird noch immer genügend rücksichtslose Pedalritter geben, denen sämtliche Regeln in der Straßenverkehrsordnung scheißegal sind. Und diese Zeilen schreibt selbst ein passionierter Radfahrer.
Weitaus sinnvoller und effizienter ist es die Radwege zu reparieren, Kanten abzuflachen etc. Meine nächste Reparaturrechnung sende ich an das Büro der Vizebürgermeisterin. Sie kann sich die Kosten mit dem Fahrradbeauftragten der Stadt Wien teilen. Wozu gibt es den Typ eigentlich? Was macht der? Außer ab und zu ein bisschen Statistiken frisieren....

 

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07.08.2015       Frau Ministerin SINNLOS ins Stammbuch geschrieben...

 

Ja, ja die Hitzewelle schlägt seltsame Blüten, um es vornehm auszudrücken wie z.B. die Verwaltungsformularverordnung. Nun müssen - kostet ja nur ein bisschen Steuergelder - Organstrafverfügungen eingestampft werden, weil nur LENKER drauf steht. Auf den neuen Strafmandaten wird dann LENKERIN/LENKER zu lesen sein.
Toll, das ist wirklich extrem wichtig!
Dass z.B. in Traiskirchen noch immer (!) Menschen auf der Straße schlafen müssen, nun...ja...äh...ist eben so.
Werte Frau Ministerin Heinisch-Hosek, jetzt haben Sie wieder einen Ihrer entbehrlichen Beiträge zum Gender-Irrsinn abgeliefert. Vielleicht hätte man diese sinnlose Geldverprasserei in die Flüchtlingsproblematik investieren können.
Ach ja, noch etwas, werte Dame: Einen LENKER wird möglicherweise die Bezahlung eines Strafmandats nicht so hart treffen wie eine LENKERIN. Warum? Gibt es nicht noch immer das Lohnungleichgewicht bei Frau und Mann? Oder habe ich etwas verpasst? Sie, Frau Ministerin, trifft es nicht. Weder bei Ihrem Gehalt etc. noch bei Organstrafmandaten; ist doch ein Dienstwagen...

 

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11.04.2015       EU-Kalifat

 

Nun beschloss das österreichische Parlament das totale Rauchverbot in Lokalen etc. Umgesetzt soll es 2018 werden. Ich höre aber weder von Mitterlehner, Oberhauser noch von anderen Witzfiguren dieses Kabinetts einen Laut in puncto Alkohol- und Drogenmissbrauch oder gegen Fastfood und dem damit auch verbundenen ebenso gesundheitsschädlichen Übergewicht.
Wir sind mündige Bürger und wollen nicht diese Bevormundung! Sobald aus Brüssel eine noch so hirnrissige Flatulenz ertönt, ist Österreich sofort dabei, meist ohne Wenn und Aber, jeglichen Schwachsinn sofort umzusetzen.
Zuerst der jahrelange Eiertanz um das Rauchverbot und plötzlich wird nun auf Scharfmacher gemacht.
Vor wenigen Monaten starb der bekannte investigative NEWS-Journalist Kurt Kuch sehr jung an Lungenkrebs. Ein starker Raucher, der dafür bezahlte.
Das ist Fakt. NEWS startet daraufhin eine Kampagne gegen das Rauchen. Wie man weiß, verfügt dieses Wochenmagazin über großen Einfluss und Macht. Genau davor haben unsere Damen und Herren Politiker fürchterlichen Spundus. Schließlich könnte doch die eine oder andere Leiche im Keller entdeckt werden. Genau das steckt dahinter.
Brüssel gibt vor und Österreich tanzt nach deren Pfeife. Egal, wie bescheuert die Melodie auch klingen mag. Steuern wir, im übertragenen Sinne, auf ein EU-Kalifat hin?

 

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27.03.2015       DOP

 

Einsparungsmaßnahmen? Im ORF? Wozu? Mit den Zwangsgebühren lässt es sich doch super wirtschaften. So sehr, dass künftig die Chefposten doppelt besetzt werden. Jeder ist ein Schelm, der unwillkürlich an Proporz denkt. Dafür wird das Budget für den österreichischen Film immer mehr beschnitten.
So wird es in Zukunft einen "Head of Info" geben. Ein Superjob wird bislang übersehen: Dolm of Program....

 

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21.01.2015       Hey Django!

 

An Django alias Mitterlehner und seine Spießgesellen und -gesellinen (extra für Heinisch-Hostek!)!
Warum tretet ihr nicht ebenso massiv gegen Alkoholmissbrauch und illegalen Drogenkonsum auf wie ihr gegen Nikotin wettert? Langsam wird es nur mehr bizarr und seltsam. Jemand darf nicht mehr, vom Gericht so angeordnet, auf seinem Balkon rauchen. Mein Nachbar geht immer auf seinen Balkon furzen! Darf ich ihn jetzt auch wegen dieser fürchterlichen Flatulenzen klagen? Außerdem vergrößert er mit seinem Gefurze das Ozonloch, dieser Umweltverbrecher!
Aber Brüssel sagt, Rauchen darf nicht sein und Österreich, tief im Allerwertesten der EU steckend, stimmt selbstverständlich dem kreuzbrav zu.
Traurig genug, dass ein toller Journalist so jung an Lungenkrebs verstarb. Aber aufgrund dieses Todesfalls gleich eine Lex Kuch stricken? Heute ist Berger an Lungenkrebs krepiert und die Mayer macht es auch nicht mehr lange. Aber das ist doch nicht so interessant...

 

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20.01.2015       Ein weiterer geplanter Schritt zur allgemeinen Verblödung

 

Was ist im Unterrichtsministerium und im Stadtschulrat los?
Nach dem Willen dieser "Experten", an der Spitze die extrem kompetente Ministerin soll die zusammenhängende Schreibschrift künftig durch Block- und Druckbuchstaben abgelöst werden. Die gute, alte Lateinschrift soll bald der Vergangenheit angehören. Bravo! Dafür soll mehr das Tippen auf den diversen Tastaturen und Keyboards gefördert werden. Super! Lesen ist für viele Kids und Jugendliche inzwischen zu einem Problem geworden, Erwachsene sind in dieser Hinsicht auch nicht mehr so firm.
Noch besser, gleich die Schrift & Lesen abschaffen. Nur mehr Kreis und Kreuz merken! Alles andere vergessen. Und immer, wenn es erforderlich ist, das Kreuz im richtigen Kreis machen! Damit unsere Regierungsgurkentruppenheinis- und heinninen weiterhin am Ruder bleiben, Kompentenzen vorgaukeln können und dafür kräftig abcashen.
Um in der SMS-Sprache zu bleiben: cu lol

 

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18.01.2015       Die beste Entscheidung

 

Obwohl ich keineswegs ein Freund von Helmut Elsner bin, doch inzwischen kann ich ihn verstehen, was zumindest Claudia Bandion-Ortner betrifft.
Nachdem sie anscheinend von Außenminister Kurz zusammengestaucht wurde, will sie sich nun zurückziehen. Ihre beste Entscheidung seit Jahren! Hoffentlich hält sie sich auch daran.

 

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10.01.2015       Wer sind diese Arschlöcher???

 

Wir können stolz darauf sein, was wir aus unserem Planeten gemacht haben. Jetzt sprengt sich in Nigeria ein zehnjähriges Mädchen in die Luft und reißt einen Haufen Menschen mit in den Tod. Das Kind kann nichts dafür. Wer sind die Hintermänner, die feige im Hintergrund das Mädel manipulierten?
Wo sind die Geheimdienste?

 

© Heinz Kokoschansky

08.01.2015       JE SUIS CHARLIE!

 

KEINE MACHT DEM TERROR!

FÜR EIN FRIEDLICHES MIT- UND NEBENEINANDER DER KULTUREN!

 

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07.01.2015       12 Tote, 11 Verletzte

 

Wieder einmal mehr ist die Welt schockiert, Frankreich trauert.
Dieses Killerduo mit offensichtlichen islamistischen Hintergrund hat ganze Arbeit geleistet.
Und anscheinend kann niemand diesen verblendeten,durchgeknallten Typen, die sich hinter ihrer Religion verschanzen, die Stirn bieten. Warum versagen da sämtliche Geheimdienste? Wer sind die Hintermänner, die davon profitieren, wenn radikale Islamisten zuschlagen wann und wo und wie es ihnen beliebt bzw. ihnen befohlen wird? Die ausführenden Handlanger sind schlichtweg zu dämlich, die sind Kanonenfutter.
"Religion ist Opium für das Volk", sagte einst Karl Marx. Leider hat dieses Zitat nichts von seiner Gültigkeit eingebüßt. Leider...

 

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02.01.2015       Schäm dich, Wien!

 

Ein Mann verbringt die letzten Stunden seines Lebens in einem versifften Wiener U-Bahn-Aufzug und verstirbt. Keiner schert sich darum. Man steigt über ihn hinweg. Wozu Videoüberwachung, wenn die beiden Arschlöcher der Stationsaufsicht zu faul für ihre Rundgänge sind! Zumindest müssen sie jetzt stempeln gehen, doch das macht den Mann auch nicht mehr lebendig.
Nennt man das nicht Kollateralschaden? Immerhin haben wir 2015 doch Wichtiges zu tun? Zum Beispiel zwanzig Jahre EU feiern und die Austragung des Song-Contests.

 

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01.01.2015       Kokoschansky Reloaded 2.0 2015

 

Prosit Neujahr 2015 allen Kokoschansky-Fans!
Vielleicht dachte mancher, der Typ lag im vergangenen Jahr auf der faulen Haut. Immerhin erfolgte der letzte Eintrag im Mai 2014. Natürlich war dem nicht so. Dieses Jahr wird wieder regelmäßig dieser Kokoschansky seinen Senf zu allen möglichen Vorkommnissen und Ereignissen beisteuern.
In dem Sinne, regelmäßig vorbeischauen.

 

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19.05.2014       Der Unterschied zwischen Wurst und Würschteln

 

Was Politiker in diesem Land nicht zuwege bringen, schaffte ein Lied: Das Image Österreichs in der Welt zumindest vorübergehend zu neuen Höhenflügen hinauf zu katapultieren.
Hervorragend interpretiert von einer charismatischen Persönlichkeit, die durch ihre bescheidene Art und ihr Verhalten einfach zum Abbusseln ist.
Imponierend ihr Auftreten beim Empfang des Bundeskanzlers am Ballhausplatz. Conchita/Tom verweigerte ein Bad in der Menge vom Balkon dieses historischen Gebäudes, weil es weitaus wichtigere Persönlichkeiten gäbe.
Das zeugt von Größe, Stärke und Charakter.
Wenn ich mir so unsere EU-Wahl-Kandidaten ansehe, allesamt charismatisch wie eine Packung Valium. Einer ist jetzt endlich überall plakatiert, was ihm das Wichtigste ist. Der andere braucht immer seinen Parteichef mit, damit man ihn erkennt. Und der Rest farbloser wie Wasser.
Das ist eben der Unterschied zwischen einer Wurst und Würschteln...

 

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02.04.2014       Er wird mir sympathisch....

 

Minister Ostermayer wird immer sympathischer. Zuerst setzte er Burgtheaterdirektor Hartmann vor die Türe, trat zugleich Springer ins Kreuz und nun wird die Sammlung Essl vom Staat nicht angekauft. Gut so!
Immerhin war und ist es das Privatvergnügen der Familie Essl. Nunmehr sich deswegen auf Rettung von Arbeitsplätzen zu berufen um quasi durchs Hintertürchen Geld vom Steuerzahler für die marode Firma zu lukrieren ist mehr als durchsichtig.
Zumal staatliche Museen Budgetkürzungen hinnehmen müssen...
Vielleicht kauft proChrist die Sammlung? Kohle müsste ja reichlich vorhanden sein und christliche Nächstenliebe ist doch das oberste Ziel, besonders bei den christlichen Fundamentalisten.
Aber bekanntlich hört sich beim Geld die Nächstenliebe auf...

 

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31.03.2014       ...und wieder wird der Steuerzahler der Trottel sein....

 

Weil gewisse Herrschaften die Hälse nicht voll kriegen, müssen wir die Säckel wieder auffüllen. Das kann es doch wohl nicht sein!
Der Eiertanz um die lausige Hypo-Alpe-Adria als negatives Paradebeispiel. Und nun baumax. Zuerst auf Teufel komm raus im ehemaligen Ostblock expandieren, aber zu wenig über die Gepflogenheiten postkommunistischer Strukturen und deren Nutznießer wissen und plötzlich kommt das böse Erwachen, wofür der Steuerzahler letzendlich gerade stehen soll.
Unbestritten, der Essl-Clan hat sehr viel für die heimische und internationale Kunstszene getan, doch warum sollen der Staat, letztendlich wir, deren Kunstsammlung kaufen, damit die horrenden Schulden des Unternehmens zumindest teilweise getilgt werden können.
Natürlich um Arbeitsplätze zu retten wie Familie Essl nicht müde wird ständig zu betonen.
Werte Journalistenkollegen, ihr solltet mal den religiösen Background der Familie genau recherchieren.
Dass die Familie Essl sich sehr gläubig präsentiert ist deren Privatsache, aber.... Der jüngste Sohn Martin Essl ist seit geraumer Zeit, neben vielen anderen Persönlichkeiten, in einer Spitzenposition von proChrist, einer weltweiten evangelikalen Vereinigung. Darunter versteht man eine Freikirche, die mit den Strukturen der Amtskirchen nicht einverstanden sind bzw. nicht im Einklang stehen. Laufend finden weltweit sogenannte Erweckungskonferenzen statt, wobei die Termine nur Eingeweihten zugänglich sind und dabei der Heilige Geist angerufen wird um Erleuchtung usw. zu empfangen.
proChrist und unzählige andere evangelikale Vereinigungen haben ihren Ursprung in den USA, wobei Billy Graham eine der Führungsfiguren ist. Man sehe sich nur die Inaugurationsfeiern von George W. Bush sowie Barack Obama an und man wird staunen...
Bei evangelikalen Vereinigungen wird gewünscht bzw. ist es oftmals sogar Pflicht den "biblischen Zehent", also zehn Prozent des Verdienstes bzw. sämtlicher Einnahmen brav abzuliefern. Ein Bibelzitat wird bei Erweckungskonferenzen besonders gerne den Schäfchen indoktriniert: "Wer gut sät wird gut ernten...". Oder profaner: Her mit der Kohle...
Das wäre doch ein Recherecheansatz, Kollegen.
Oder fürchtet man die ungeheure Macht der Evangelikalen von der ein Normalbürger nicht einmal etwas ahnt bzw. noch nie etwas gehört hat?
Vielleicht liegen hierin auch die Ursachen, dass baumax an die Wand gefahren wurde?
Und wer es noch etwas genauer wissen will, der lese "Hirngift & Seelenmord. Die Schattenwirtschaft der Sekten", Goldegg Verlag von Günther Zäuner.

 

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09.03.2014       Maria Hilf...

 

Jetzt strahlt die Vassilakou wie ein frisch lackiertes Hutschpferd. Ist doch die Pseudoabstimmung über die Zukunft der Mariahilferstraße für sie positiv ausgegangen. Maria spricht bereits von weiteren schönen Projekten, die sie noch in petto hat. Doch das beste Projekt wäre, wenn sie sich endlich aus der Politik schleicht. Denkt sie denn nicht an die Leberwerte ihres Koalitionspartners? Der arme Häupl muss sich doch Marias Ellbogenpolitik jeden Tag neu schön saufen.
Interessant, dass sich einen Tag nach dem Abstimmungsergebnis die Bezirksvosteherin Renate Kaufmann aus der Politik zurückzieht. Was mir so meine Auguren melden, ist da anscheinend etwas nicht ganz koscher und zwar im Zusammenhang mit besagter Abstimmung. Diese Geschichte ist noch lange nicht vom Tisch...

 

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25.02.2014       Staatstrauer in Österreich

 

Nicht zu fassen, Laura Rudas zieht sich aus der Politik zurück! Ein schwerer, unersetzlicher Verlust!....Oder ist sie zurückgezogen worden?
Wer wird denn jetzt Faymann sagen, wo es lang geht?

 

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19.02.2014       Neues von UGT, unserer Gurkentruppe

 

Einiges Los in Absurdistan, vormals Österreich.
Der Duden muss zumindest vorübergehend ausgebessert werden. "Klug" steht nicht mehr für gescheit etc., sondern für Vollkoffer usw.
Also sprach Verteidigungsminister Klug - nomen non omen est! - die Probleme in Absurdistan werden "situationselastisch" gelöst. Äh, wie??? Tja, was kann man von einem Typ wie ihn erwarten, der auch öffentlich von "Soldatna und Soldaten" spricht.
UGT, ein wahres Kuriositätenkabinett, unsere Minstna und Minister, an der Spitze Doof & Doof (schlank sind sie beide, halbwegs). Beliebtheitswerte wie eitrige Angina (Copyrigth Rainer Nikowitz).
HC braucht nur fußfrei, erste Reihe sitzen und abwarten. Schöne Ausssichten...
Die Hypo endgültig ein Faß ohne Boden, aber ausschöpfen dürfen es die Steuerzahler. Und Spindelegger hat keine Ahnung, um wieviele Milliarden es sich tatsächlich handelt. Gut, ist nicht das erste Mal, dass er keine Ahnung von irgendetwas hat.
Die NEOS rund um diesen Vorarlberger Waldschratt haben immer noch nicht kapiert, dass sie nur als Steigbügelhalter und Politdefribilator zur Wiederbelebung des zu Recht untergegangenen LIFs (Liberales Forum)herhalten sollen.
Häupl huldigt verstärkt Dionysos in der Hoffnung das die Befragung über die Zukunft der Mariahilferstraße negativ ausfällt und seine Ballastgrüne endgültig auf ihr Plappergoscherl fliegt. Danach schmeckt erst wieder richtig der G'spritzte.
In Burgenland macht sich ein Whistleblower wichtig, versucht dem Landeshauptmann ans Bein zu pinkeln, schifft sich dabei aber selbst an.
Und über unsere Grenzen hinaus?
Im deutschen Bundestag muss es unglaublich fad sein, dass sich gewisse Herrschaften bereits an Fotos mit nackten Kinder aufgeilen.
Ein Wunder, dass in den Museen überhaupt Bilder hängen. Wer weiß, wo Cornelius Gurlitt noch seine Schätze versteckt hält?
In Kiew sterben Menschen für Demokratie und Freiheit. Es wird schon Gründe haben, weshalb Janukowytsch bei Putin in Sotschi angetanzt ist. Um sich Ezzes zu holen, wie man am besten das eigene Volk brutal zusammenschlagen lässt. Scheiß auf Menschen, die Ukraine ist pleite und Putin hat Kohle...
Und ich bin so etwas von schadenfroh! Endlich hat es diesen gelackten Schäfer-Elmeyer, der sicherlich seinen eigenen Fürzen das Stinken verbietet, erwischt. Sein Hund, selbstverständlich in den Augen des Herrls quasi ein Knigge in Fell, entpuppt sich als ziemliches G'fraßt...

 

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08.02.2014       Absurdes Allerlei....

 

Die steirischen Nichtraucher streben ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie per Volksbefragung an. Wird nicht einfach, denn wer ersetzt den Betrieben die Kosten von rund 100 Millionen Euro an Umbauten für bisherigen Nichtraucherschutz? Das sollen die Nichtraucher übernehmen, schließlich haben sie sich genug Geld durchs Nichtpofeln erspart.
Dumm gelaufen. Ausgerechnet die Amis mokieren sich, weil die Russen die Vizeaußenministerin Victoria Nuland abgehört haben als sie sich abfällig über die EU äußerte. Fuck the EU - tja, irgendwie ist mir diese Nuland nicht so unsmypathisch....
In der ÖVP fliegen die Fetzen. Leitl gegen Spindelegger, Neugebauer schreibt wiederum an Leitl. Wo bleibt denn die christliche Nächstenliebe in der Kerzlschluckerpartei?

 

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07.02.2014       Es gibt Weiber und es gibt Frauen....

 

Wie abgehoben ist wohl die Ex-Ministerin Karl? Nicht nur als Ministerin unfähig gewesen, auch als Mensch ohne soziale Empathie! Da lässt sie sich von einer Schülerin ein wunderschönes Ballkleid nähen und speist das begabte Mädchen mit weniger als einem Bettel ab. Erst als NEWS die Trixi ins Kreuz tritt, lässt sie sich zu 300(!) Lohn herab. Hallo, wir sind immer noch in Österreich und nicht in Bangla Desch oder anderen Dritte-Welt-Ländern, wo Fetzen zu Hungerlöhnen genäht werden müssen.
In welcher Welt und Dimensionen leben eigentlch diese Typen? Beatrix Karl, nimm gleich auch den Eugen Freund mit und haut euch beide endgültig über die Häuser!
Tja, und in Piefkonien hat sich Feindbild Mann-Oberemanze Alice Schwarzer ziemlich ins Bein geschossen. Hat doch die moralinsaure Alte mit dem stets vrkniffenen Gesichtsausdruck ein schwarzes Konto bei den Eidgenossen gehabt! Tja, Frau Schwarzer, Wasser predigen und Wein trinken... Natürlich sind an allem wieder einmal mehr nur die Schwanzträger schuld.
Bleiben wir noch in der Germanei. Das gibt es eine gewisse Desiree Nick, die eigentlich nur mit ihrem Berliner Lästermaul auffällt, indem sie zu sämtlichen Promis ihren Senf dazugeben muss. So ist sie auch dank RTL bekannter geworden. Nicht als der Topshowstar, für den sie sich hält. Nicht als Kabarettistin mit dümmlichen Scherzchen, nicht als mittelmäßige Schauspielerin, nicht als noch mittelmäßigere selbsternannte Bestsellerautorin. Und sie war einmal Dschungelkönigin! Wahnsinn, wow, Respekt und Kompliment!
Das Dschungelcamp samt Bewohnern sind mir herzlich wurscht, aber dass diese Nick in der neuesten Ausgabe von NEWS über den vergangenen TV-Müll und besonders über diese unsägliche Larissa herzieht, steht der ehemaligen Religionslehrerin nicht zu. Desiree Nick beschwert sich in ihrem Artikel über diesen RTL-Trash, vergisst aber dabei, dass genau dieser Sender sie immer wieder mal aus der Versenkung hervorholt, damit sie ihre dämlichen Tiraden vor einer Kamera absondern kann. Apropos Trash. Schon vergessen, Frau Nick? Hatten Sie nicht einmal auch bei einem Format mitgemacht, wo sie auf Männersuche waren? Dann fand sich endlich ein Gockel und Sie knutschten vor laufender Kamera mit dem Typ inklusive Zungenküsse in Großaufnahme.
Wer im Glashaus sitzt etc. Also, zügeln Sie Ihr loses, übergroßes Plappermaul.
Aber dafür erscheint ja demnächst Ihr neuer "Bestseller": "Neues von der Arschterrasse". Toller Titel, vonwegen Trash.
Kommt mir allerdings sehr ähnlich vor. Max (Dieter) Moor schrieb vor ein paar Jahren ein Buch mit dem Titel "Geschichten aus der arschlochfreien Zone". Das ist allerdings ein Superbuch. Dahingegen stelle ich Ihr literarisches Können mehr als in Frage.
Es lohnt sich Desiree Nicks Wirken bei Wikipedia nachzulesen. Vonwegen Showstar usw.
Weil ich gerade in Rage bin, ich will ein Medienverbot für Heidi Klum! Die Tussi nervt und akustisch ist sie die reinste Folter! Wo bleibt amnesty international???

 

© Heinz Kokoschansky

29.01.2014       122...das Kappel brennt!

 

Hat es gar Symbolcharakter?
Die Innenministerin Mikl-Leitner (jene die nicht unbedingt an einem Kinderspielplatz vorbeigehen soll...Copyright Maschek) schließt österreichweit 122 Polizeiposten und diese Zahl ist zugleich auch der Notruf für die Feuerwehr. Mit diesen Einsparungmaßnahmen löst sie Proteststürme aus. Zu Recht!
In Wien legt sich der Bürgermeister gegen diese Entscheidung quer, in einigen Bundesländern toben die Landeshauptleute und die Polizeigewerkschafter fluchen.
Die ohnehin angeschlagene Exekutive soll wohl zu Tode reformniert werden. Es begann mit der Wenderegierung mit dem glücklosen Innenminister und späteren Witzfigur Strasser und nun ist die Johanna an der Reihe. Eine Reform erschlägt die nächste. Und was bringt das? Außer Unmut in den eigenen Reihen des ihr unterstellten Ressorts und in der Bevölkerung.
Wo sind die Zeiten als noch die Kappelständer im Grätzel patroullierten, alles wussten, jeden Strizzi kannten und so manches bereits im Ansatz verhindert werden konnte?
Vielleicht gerät die Frau Ministerin einmal in eine Situation, in der sie dringend ihre Untergebenen braucht und dann ist keiner rechtzeitig da?

 

© Heinz Kokoschansky

22.01.2014       Der feine Unterschied

 

Der französishe Präsident fährt mit dem Motorroller heimlich zu seiner Geliebten. Im Gegensatz zu vielen unserer Politiker, die sich beim Heurigen am Viertelglas festhalten...
Und schon wieder Eugen Freund. Eines hat er schnell gelernt: Vergesslichkeit. Vonwegen ORF-Pension und so eine läppische Abfindung von einer Viertelmille Euro kann auch leicht übersehen werden.
Dafür geht es ihm wie Bill Clinton. War die Lewinsky in Wien?

 

© Heinz Kokoschansky

20.01.2014       ...und schon verschissen

 

Kaum zum EU-Spitzenkandidaten der SPÖ gekürt und bereits der erste Fauxpas. Der (selbsternannte) Experte gab u.a. auch dem Nachrichtenmagazin "Profil" ein ausführliches Interview und glaubte allen Ernstes, dass in Österreich am Ende des Monats ein Arbeiter mit 3000 Euro im Lohnsackerl nach Hause geht. Als man ihn aufklärte, dass es ein Drittel weniger wäre, fragte diese Koryphäe, ob brutto oder netto?
Toll, wenn wir von solchen Genies vertreten werden...
Österreichs Arbeiter werden ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu ihrem Freund erkären...

 

© Heinz Kokoschansky

18.01.2014       Die (Un)Entbehrlichen

 

Und schon wieder Eugen Freund!
Kaum vom ORF (endlich) in die Pension geschickt, läutet auch schon das Telefon und der Bundeskanzler himself bietet dem frischgebackenen Pensionär eine erkleckliche Aufbesserung zur bescheidenen Rente als EU-Spitzenkandidat. Klar, solche außenpolitischen Experten wie Freund sind rar. Jedesmal zitterten sie im Oval Office des Weißen Hauses, wenn Freund davor stand und seine messerscharfen, analytischen Aufsager in die Kamera inklusive Versprecher zum Besten gab. Eugene (who?) is in town! Attention!
Dafür wird Freund jetzt in der EU aufräumen. Das wird sich etwas bewegen. Zumindest auf seinem Konto.
Was ist denn aus dem Großteil der Journalisten, die unbedingt in die Politik gehen mussten, geworden? Broukal & Konsorten?
Aber dafür ist Freund wieder in den Medien präsent. Sehr löblich, man litt schon unter Entzugserscheinungen. Super, dass er uns in der ZiB erklärte, warum er nun mit den ehemaligen Kollegen, zumindest öffentlich, wieder per Sie verkehrt. Die politischen Ambitionen, auf die er angesprochen wurde, kann man ruhig vernachlässigen.
Was kommt als nächstes? Eine Edition "Meine besten Versprecher" auf DVD und CD, erhältlich im ORF-Shop? Wird aus dem ORF-Zentrum am Küniglberg bald das Eugen-Freund-Zentrum? Wird er fixer Bestandteil der Dekoration im ZiB-Studio? Nichts Genaues weiß man nicht...
Wenn Mitte Jänner uns medial die Grinsekratze Desi penetrant entgegen lächelt, ist der Opernball nicht mehr weit.
Österreich - eine Kabarettbühne vom Neusiedler- bis zum Bodensee.

 

© Heinz Kokoschansky

13.01.2014       ...und sie legten die Hände in den Schoß und sahen tatenlos zu....

 

Nun hat es den kircheneigenen WELTBILD-Verlag erwischt. 130 Millionen fehlen. Doch die Eigentümer, einige Bistümer, weigern sich, obwohl die Knete mit Sicherheit vorhanden wäre den Verlag wieder zu sanieren.
Da schob man lieber die Kohle dem Limburger Bischof Franz Tebartz van Elst unter der bischöflichen Soutane in den göttlichen Allerwertesten.
Es geht auch nur um einige Arbeitsplätze. Es ist nun einmal Gottes Wille, wenn man seinen Job verliert.

 

© Heinz Kokoschansky

13.01.2014       Er kann es einfach nicht lassen!

 

Eugen Freund weiß anscheinend nicht, wann genug ist. Kaum ist er (endlich) in Rente (seine Versprecher werden mir fehlen), verabschiedete sich weinerlich als Moderator und nun tritt er als roter Spitzenkandidat bei der EU-Wahl an.
Muss der Mann einen gewaltigen Pensionsschock haben!
Jetzt warte ich nur noch nach seinem Buch "Der Tod des Landeshauptmanns" auf die Folgebände "Der lange Abschied des Fernsehmannes" und "Das klägliche Scheitern des Spitzenkandidaten".
Eugen, gib endlich Ruhe!

 

© Heinz Kokoschansky

13.01.2014       Meuterei auf der Bounty

 

Jetzt wird es eng für den Captain.
Einige Fletcher Christians proben in der ÖVP den Aufstand gegen Spindelegger. Schon lange ist ihm das Steuerrad entglitten und das schwarze Schifanakl schlingert kurslos im Kielwasser des roten Seelenverkäufers, der dank eines weiteren unfähigen Kapitäns in der rauen Politsee dahintümpelt.
Kein Wunder, wenn auch so Koryphäen wie ein Gerald Klug an Bord sind, dessen Kommando lautet: "Soldatinnen und Soldatna (!)". (Copyright Klug) Nomen est omen trifft hier keinesfalls zu.
Die SPÖ ist 125 Jahre alt geworden und in den Ehrengräbern auf dem Wiener Zentralfriedhof rotieren die Gründerväter, was aus dieser Bewegung geworden ist.
Nach Kreisky dominierten die Nadelstreifsozis die Partei, heute sind es nur mehr die Wappler. Auch so kann man eine Arbeiterpartei zugrunde richten.

 

© Heinz Kokoschansky

10.01.2014       Die Sache stinkt....

 

...aber sie stinkt noch nicht genug.
Also sprach der Richter und Graf Lobby alias Mensdorff-Pouilly ging mit einem Freispruch nach Hause. Keine Rede mehr von Geldwäsche usw.
Es wär' net Österreich, wo oft der Geruchssinn verrückt spielt und den übelsten Misthaufen als wunderbar duftendes Flacon riechen will...

 

© Heinz Kokoschansky

07.01.2014       Diese Chuzpe muss man erst einmal haben!

 

Wie nennt man das? Verarschung, Demütigung oder schlicht Blödheit??
Das Arbeitsmarktservice (AMS) drückt doch glatt einem 62jährigen Wiener Arbeitslosen, der 2013 seinen Job verlor, 53(!) Tage vor der Pensionierung am 1. März 2014 einen Kurs "Wie erstelle ich meinen Karriereplan?" aufs Auge!
Sind diese AMS-Hirnederln von allen guten Geistern verlassen? Oder können sie gar nichts dafür, weil von oben die Anweisung lautet, die Statistik muss mit allen Mitteln frisiert werden...

 

© Heinz Kokoschansky

05.01.2014       ELGA, du Miststück!

 

ELGA brauchen wir wie einen Grippevirus!
Diesen Schwachsinn haben sich Stögers Leute einfallen lassen.
Stöger? Wer?
Unser Gesundheitsminister, der sich bestenfalls als Millionenfrage im Millionenquiz eignet, weil er so unauffällig wie unbedeutend ist.
Diese elektronische Gesundheitsüberwachungssystem ist doch reinste Farce. Wie gläsern sollen wir denn noch werden?
Auf diese Art wird wieder ein Stück mehr unsere persönliche Freiheit eingeschränkt, wir noch weiter transparenter gemacht ohne uns zu fragen, ob wir das überhaupt wollen!
Selbst Ärzte und Apotheker waren vor ELGA und raten zum Ausstieg. Doch das ist nicht so einfach, wenn man nicht im Besitz einer so genannten Bürgerkarte und einer Handysignatur ist. Selbst dann ist der Ausstieg extrem kompliziert. Das haben die Betreiber schon sehr geschickt ausgeklügelt.
Nur die Hacker freut es, denn sie haben ein weiteres Betätigungsfeld. Dann wird bald die Nachbarschaft wissen, dass Herr X Viagra wie Fishermen's Friend schluckt. Und als letzter Beweis gurkt noch eine ferngesteuerte Drohne vor seinem Schlafzimmerfenster und stellt die heißen Bilder in Echtzeit ins Internet. Orwell, schau oba...

 

© Heinz Kokoschansky

04.01.2014       Noch immer Spaß mit den Weihnachtsgeschenken?

 

Noch immer Freude mit dem neuen, tollen T-Shirt und der modischen Topjeans? Sieht verdammt heiß und sexy aus. Nun, die Fetzen waren auch nicht gerade billig.
Natürlich ist es euch scheißegal, wenn ihr diese Klamotten anzieht, woher sie tatsächlich stammen. Vielleicht leben der Näher oder die Näherin eurer T-Shirts in Kambodscha gar nicht mehr, weil sie von der Polizei erschossen wurden. Sie wollten nur ein bißchen mehr Lohn für ihren Knochenjob.
Auch die internationalen Mobellabels, die euch ständig verklickern, dass ausgerechnet ihre Fashion das absolute Must und total angesagt ist, interessiert es sich nicht. Schließlich lassen sie in diesen Dritte-Welt-Ländern wie Kambodscha zu Dumpingpreisen unter miesesten Arbeitsbedingungen und für Hungerlöhne produzieren.
Kleiner Tipp: Der Thriller "TÖDLICHE JEANS" (Verlag Federfrei) wird euch die Augen öffnen.

 

© Heinz Kokoschansky

03.01.2014       Lustiges Österreich

 

Was haben wir doch die Postler unterschätzt!
In Wahrheit sind es Universalgenies, die überall einsetzbar sind. Ehemalige Postbeamte sind in der Polizei und im Schulbetrieb ebenso wie in der neuen, geplanten Asylbehörde einsetzbar. Wen wundert es, dass mit diesen Fähigkeiten so profane Tätigkeiten wie die Postzustellung an die richtigen Adressen als verhöhnende Unterforderung angesehen wurde?
Inzwischen sind Handys in heimischen Häfen (Gefängnissen) nicht unbedingt erlaubt, aber man sieht darüber gleichsam hinweg.
Super! Da hocke ich in meiner Zelle, dirigiere sicher meine Leute draußen und muss mir nicht selbst die Hände schmutzig machen.

 

© Heinz Kokoschansky

02.01.2014       Nerviges zu Jahresbeginn

 

Der Treppenwitz der Ökonomie: Griechenland übernimmt nun für sechs Monate den EU-Vorsitz.
In Colorado ist jetzt Marihuana frei erhältlich, aber die Alk-Bottle muss weiterhin im Papiersackerl in der Öffentlichkeit verborgen werden.
Unsere Banken haben nun ihren nächsten Schildbürgerstreich durchgesetzt, den 20stellign IBAN-Code. Wirklich super! Eine Spitzenidee!
Hoffentlich hört nun endlich das G'seres über die Pensionierung des ORFlers Eugen Freund auf. Seine Lamentiererei wegen der Rente ging einem doch schwer auf den Geist. Die Leute werden es bestimmt verkraften. Allerdings ist es schade, dass man nun keine Wetten mehr über die Anzahl seiner Versprecher pro Sendung abschließen kann.
Schreibt er eben jetzt Bücher über Themen, die vor ihm schon andere längst abgehandelt haben....

 

© Heinz Kokoschansky

01.01.2014       Prosit 2014

 

Ein gutes Neues Jahr allen Kokoschansky-Fans und die es noch werden wollen.
Ja, ich gestehe, ich habe diese Kolumne im vergangenen Jahr sehr schleißig geführt, aber ich gelobe Besserung. Mein guter Vorsatz für 2014.
Was wird wohl heuer anders sein?
Die gleiche, unfähige Regierung, aber zumindest mit dem jüngsten Außenminister aller Zeiten. Das nenne ich Karriere. Ob er sich als unfähig oder das Gegenteil erweist, Sorgen um seine Zuknft braucht er sich nicht zu machen.
Korruption und andere miese Begleiterscheinungen werden auch 2014 blühen. Weltweit wird es weiterhin krachen und irgendwelche Idioten werden weiterhin zündeln.
Die Kotzthemen Fuzo Mahü und das Rauchverbot in Lokalen werden von wirklich Brisantem, weitaus Wichtigerem abzulenken versuchen. Besonders dieses Hin und Her wegen der Poflerei geht schwer auf den Geist.
Ein Großteil derer, die sich für ein Verbot stark machen sind doch alle in ihrer Kindheit mit ihren Familien und in der Jugend in Raucherlokalen gewesen. Haben sie sich damals schon darüber mokiert? Sind sie bereits alle inzwischen an Krebs erkrankt?
Nun ließ man die Wirte, und für viele war das ein schwerer finanzieller Einschnitt, umbauen - Trennung zwischen Gesundmenschen (Prost, das Weinderl schmeckt hervorragend) und Qualmern bis einige dieser Komiker die glorreiche Idee hatten, dass es nicht angeht, dass Gesundheitsfanatiker durch den Raucherbereich aufs Häusl gehen sollen. Wieder alles anders. Fazit: Viele Gastronomen werfen das Handtuch, deklarieren ihre Lokale zu "Nikotinhöhlen" und können sich ihre Investionen in die Haare schmieren.
Und sie müssen Personal entlassen, weil sie es finanziell nicht mehr packen. Aus gut unterrichteter Quelle der Innung weiß ich, dass alleine in Wien im Dezember 2013 zweihundert(!)Personen in der Gastronomie ihren Job vrloren.
Doch darüber schweigen die Medien und die Gesundheitsapostel stellen sich taub.
Ein Ereignis zum Jahresende rast rund um den Erdball: Schumacher in Lebensgefahr. Hätte es Karli Meier auf der Schipiste zerrissen, keine Sau hätte sich dafür interessiert. Tatsache bleibt, dass Schumi abseits der regulären Pisten dahingebrettert ist. Wie auch immer, halte durch und kehre ins Leben zurück!

 

© Heinz Kokoschansky

16.11.2013       Einfach zum kotzen...

 

Es gibt kein Budgetloch, so so... Dann nennen wir es eben nur ein paar Miese, ein gewaltiges Minus. "Alles eine Frage der Perspektive", meint Spindelegger. Schotter-Mitzzi, geh endlich wieder Steine sortieren, klopfen oder umschlichten. Lass endlich mit deinen verlogenen Kumpanen die Finger von unseren Staatsfinanzen! Und Faymann schnallt es nicht, aber dafür wurde er wieder gewählt. Nur das zählt. Was sind das alles für abgehobene Typen? Zum Kotzen!

 

© Heinz Kokoschansky

29.08.2013       Vassilakous Waterloo

 

Noch ein Spritzer und noch einer und noch einer...
Gemütlich sieht ihr Wiens roter Göttervater Zeus alias Häupl im Rathausolymp zu wie sich seine Vize Maria ihr grünes Näschen heftig anschlägt.
Die Mahü, die Mariahilfer Straße, wird Maria Vassilakous Waterloo.
Das kommt davon wenn man unter Profilierungsneurosen leidet, vom Tuten und..na das interessiert mich überhaupt nicht, schon gar nicht im Zusammenhang mit der Vassilakou...keine Ahnung hat. Eben justament auf jetzt und überhaupt eine Fuzo aus dem Boden stampfen will und kläglich daran scheitert.
Jetzt schleudert Häupl-Zeus einen gewaltigen Blitz in Richtung seiner Vize. Binnen einer Woche muss eine Lösung her!
Aber ist doch wurscht, es kostet ja nicht Vassilakous' Geld.
Nach den Wahlen wird es wohl eher traurig für die Teepritschler und Körndlschlucker aussehen.
Vielleicht eröffnet dann die Vassilakou ein Gyros-Standl in der Mahü?
Drauf trink'ma no an G'spritz'n und no an und no an...

 

© Heinz Kokoschansky

22.06.2013       Ja, bitte Schockbilder!

 

Anscheinend ist die Sauregurkenzeit, das Sommerloch ausgebrochen und die EU reitet wieder einmal mehr auf den Rauchern herum.
Schockbilder auf Zigarettenpackungen von zerstörten Organen; von Menschen, die durch das Rauchen schwere gesundheitliche Schäden davongetragen haben oder daran starben. Ja, gerne!
ABER dann verlange ich auch Schockbilder auf sämtlichen Alkoholika-Flaschen von Mordopfern, die durch Suff oder im Rausch gekillt wurden; von Menschen, die besoffene Verkehrsteilnehmer auf dem Gewissen haben; von alkoholkranken
Entscheidungsträgern, die "in der Welle" für uns alle folgenschwere Entscheidungen treffen ohne sich darüber näher Gedanken zu machen etc.
Hey EU, du kannst gleich damit beginnen und ein paar von deinen Angeordneten ablichten!

 

© Heinz Kokoschansky

11.06.2013       Der PUTINismus geht um...

 

Was ist los mit diesem Österreich??
Kuschen, das Kreuzchen demnächst in den richtigen Kreis kritzeln und selbstverständlich alles fressen, was die Vorbeter oben vorbeten. Murren wird geduldet, Aufbegehren kann im Fiasko enden.
Bestes Beispiel dafür ist der VgT (Verein gegen Tierfabriken). Zuerst wollte man Balluch & Co. den § 278a (Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation; "Mafiaparagraf") anhängen.
Der monatelange, Unsummen verschlingende Wiener Neustädter Tierschützerprozess artete zur Farce aus, wenn wir uns daran erinnern. Nichts, aber auch gar nichts blieb an den Angeklagten hängen - Freisprüche. Dafür wurde jahrelang ermittelt, observiert,Lauschangriffe durchgeführt und eine Informantin eingeschleust, die sich als absoluter Fehlgriff erwies. Steuergeld wurde mit vollen Händen verpulvert, Justitia wollt unbedingt ein Exempel statuieren. Das Hornberger Schießen war perfekt.
Jetzt kann es wieder für fünf von dreizehn Aktivisten des VgT eng werden. Das Oberlandesgericht Wien (OLG) will diese fünf Leute wegen Nötigung und vielleicht auch wegen Tierquälerei auf der Strafbank sehen (Kurier, 11. Juni 2013). Tierschützer und Tierquälerei - natürlich. Passt doch hervoragend zusammen.
Haaalllloooo Justitia!!! Frau Minister Karl!!! Geht's noch???
Reicht es nicht, dass im vorangegangenen Prozess die Existenzen dieser Tierschützer zerstört wurden? Jeder auf einem unverschuldeten Schuldenberg sitzen muss, weil der Staat es so wollte. Weil eine Staatsanwaltscaft anscheinend die Wiener Neustädter Niederlage nicht verkraften kann, wird jetzt wieder aus allen Rohren geschossen. Lasst diese Leute endlich in Ruhe!!!
Eine Superdemokratie nenne ich das! PUTINISmus pur!
Ich muss jetzt kotzen...

 

© Heinz Kokoschansky

29.03.2013       Wir haben es ja....!

 

Wird wieder einmal Zeit sich zu Wort zu melden. Die Stadt Wien leistet sich den Luxus zusätzlich zur Stadtregierung weitere 17(!) Beauftragte zu beschäftigen. Z.B. für Radfahrer, Fußgänger, Garagen, Drogen, Parkpickerl etc. Natürlich um Steuergeld, no na! Wie wäre für einen G'spritz'n-Beauftragten, der sich ausschließlich um die Trinkgewohnheiten des Bürgermeisters und die Qualität des Spritzers kümmert? Apropos G'spritzte! Ein Beauftragter oder eine Beauftragte für die zunehmende Blödheit in der Bevölkerung schadet auch nicht. Das Ressort für Rolltreppen wäre ebenfalls noch frei oder für Hundstrümmerl. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
Ich stelle mich gerne, selbstverständlich gegen sehr gutes Salär, als Ideengeber zur Verfügung und übernehme auch den Job eines Beauftragten. Natürlich nur gegen ein fettes Extrahonorar inklusive Dienstauto und anderer Privilegien.

 

© Heinz Kokoschansky

15.01.2013       ENDLICH!!!!

 

Das noch junge Jahr beginnt super! Endlich ein Richter, der sich nicht beeinflussen ließ! Strasser in den Häfen! Zwar noch nicht rechtskräftig, aber immerhin. Ja, ja, diese Geheimdienste sind sicherlich daran schuld. Im Bau wird es der ehemalige Innenminister sicherlich sehr lustig haben. Vielleicht verdingt er sich als Englischlehrer in seinem Zellenblock?
Jedenfalls knallen sicherlich in etlichen Polizeiinspektionen und -direktionen die Sektkorken...
Bleibt nur zu hoffen, dass auch Graf Ali einiges ausfasst. Aber der ist zu clever und außerdem gibt es schützende Hände über ihn. Und muss er tatsächlich einsitzen, wird er sicherlich wieder eine Haftentschädigung in sechsstelliger Höhe abkassieren.
Trotzdem, bei aller Freude über das Strasser-Urteil. Die Relationen sind schon sehr verschoben. Ein Vergewaltiger läuft mit einer Fußfessel herum...

 

© Heinz Kokoschansky

28.09.2012       Ein denkwürdiger Tag

 

"Der 27. Sepetember 2012 wird in die österreichische und in die Weltgeschichte eingehen." Hey Frankie! Dagegen gibt es sicherlich Tabletten! Rasch einnehmen!
Ich bin der festen Überzeugung, dass Stronach in seinen Anfängen als Werkzeugmacher irgendwann ein großes Werkstück auf die Birne geknallt sein muss und jetzt im hohen Alter brechen die Nachwirkungen vollends aus.
Gut,es gibt Parallelen zu österreichischen Politikern. Stronach kann auch keinen geraden Satz sprechen, antwortet selten auf konkrete Fragen und lässt kontinuierlich Sprechblasen los. Aber dafür gibt er die Werte vor.
Frankie, hack ein paar Bäume in Kanadas Wäldern um. Das befreit.
Bis heute hat es der Alte nicht kapiert, dass eine Partei - pardon Bewegung wie seine - nicht wie eine Firma zu führen ist.
Frankie, zieh dich endlich auf dein Altenteil zurück, gib Frieden. Und wenn du wirklich etwas bewegen willst, dann investiere deine Kohle in nutzbringende Projekte, engagiere dich z.B. gegen den Hunger in der Welt.
Du kannst doch nicht ernsthaft glauben, dass du gegen unsere abgefeimten, mit allen Wassern gewaschenen Politikern einen Stich machen wirst. Die rauchen dich in der Pfeife und du bemerkst es nicht einmal. Wennn du wirklich Gutes tun willst und weiterhin Politik betreiben willst, wie sie sich der kleine Maxi vorstellt, dann nimm zumindest den Blauen, dem BZÖ ordentlich Stimmen weg, auch den Roten, Schwarzen und Grünen gebührt ein gehöriger Dämpfer, aber nach der Wahl lass es sein. Eine Zeitlang wird dein Austrokanadierschmäh noch ziehen, doch dann wirst du endgültig weg vom Fenster sein.

 

© Heinz Kokoschansky

23.08.2012       Beim Zeus!

 

Da wurde mir doch eine nette Geschichte über Wiens Obergrüne und Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou zugetragen.
Die Beste spielt sich ja nur allzu gerne auf, besonders wenn es um Radfahrer und ihre Belange geht, propagiert radeln und Autos sind gewissermaßen Teufelszeug. Da strampelte sie doch neulich, getreu ihrer grünen Gesinnung, brav mit dem Klapprad zu einer Veranstaltung, nahm das obligatorische Gesichtsbad und trat danach wieder in die Pedale. Allerdings nur bis zur nächsten Ecke. Dort wartete der Chauffeur mit dem Audi 8, nahm dienstbeflissen den Drahtesel der Chefin in Empfang, verstaute das Rad im Kofferraum, stieg ein und entschwand. Natürlich der Termindruck und der übliche Schmus.
Auch ihrer Tochter wird schon sehr früh Öko-Bewusstsein vermittelt, indem besagter Audi 8 das Kind täglich zur Schule bringt und wieder abholt.
Blöd, nur dass immer unliebsame Zeugen das Geschehen sofort weitertragen.
Beim Zeus, da soll doch gleich der Blitz dreinfahren!

 

© Heinz Kokoschansky

20.08.2012       Frank goes to parliament Part II

 

Endlich ist der Messias auferstanden, stammt aus Weiz in der Steiermark und machte seinen Weg. Nun plagt ihn der Altersblödsinn und daher wird er politisch tätig. Er gibt die Werte vor. Na bitte, geht doch. Wenn man noch dazu einen Energetiker und Handaufleger im Team hat kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Frank, warum machst du es nicht wie Hugh Hefner und genießt deine alten Tage? Lade ein paar abgetakelte Möchtegern-It-Girls nach Oberwaltersdorf ein (Naddel, die Ex vom Bohlen; Martina Kaiser, die keine Gelegenheit auslässt, um sich vor eine Linse zu drängen - nur zwei Tipps), schlüpf in einen Pyjama, aber gib endlich Ruhe!

 

© Heinz Kokoschansky

10.08.2012       Dafür aber jetzt erst recht!

 

London ist also gegessen. Unsere Sportelite kehrt mit leeren Händen heim. War wirklich etwas anderes zu erwarten? Die Stoss-Richtung in unseren diversen Gremien, kurzum überall dort wo sich Funktionäre aufplustern, muss schleunigst neu orientiert werden.
Darabos ist sauer, spricht von Olympiatouristen. Im Grunde trauert er doch nur den nicht geschossenen Pressefotos und nicht gesendeten TV-Berichten nach, wo er sich im Glanz des Erfolgs anderer sonnen hätten können.
Vielleicht sollten sich einige Funkttionäre weniger in den "Seitenblicken" tummeln und in den Society-Kolumnen aufkreuzen und sich dafür mehr auf ihre Tätigkeiten besinnen.
Sich jetzt ausschließlich nur an den SportlerInnen abzuputzen ist mehr als schäbig und billig.
Aber der nächste Winter kommt bestimmt. Da düsen wir allen anderen wieder auf den Pisten um die Ohren. Blöd nur, dass die Wintersportarten nur die alpinen Staaten interessieren und daher weltweit zu den Randgruppensportarten zählen. Im Gegensatz zu einer Olympiade...

 

© Heinz Kokoschansky

09.08.2012       GRAZ vor den Kadi

 

In so manchen österreichischen Polizeiinspektionen, in den Bundespolizeidirektionen, Landeskriminalämtern, im BKA und in gewissen Abteilungen des Innenministeriums werden wohl die Sektkorken knallen, denn der GRAZ - der größte Reformer aller Zeiten - der ehemalige Innenminister Ernst Strasser wird angeklagt. Englische Journalisten hatten bekanntlich den smarten Drüberfahrer clever aufs Kreuz gelegt und der GRAZ sich in seiner grenzenlosen Abgehobenheit ins Knie geschossen.
Sogar die eigene Partei, die ÖVP, die ihn groß - zu groß - werden ließ, zeigt ihm nun die kalte Schulter. Wer Parteifreunde hat, braucht keine Feinde mehr. Wer kann das besser beurteilen als Strasser...
"Die meisten Parlamentarier sind so faul wie ich", gab der GRAZ vor den Engländern nonchalant zum Besten. Bislang hat sich keiner unserer Parlamentarier diesbezüglich geäußerst, erbost dementiert etc. Hat am Ende der Strasser einmal die Wahrheit gesagt?
Bleibt nur zu hoffen, dass sich ein mutiger Richter findet, der Strasser tatsächlich in den Häfen schickt. Da hätte es der GRAZ wohl nicht sehr leicht. Leider wird es wohl nur beim Wunschdenken bleiben. Aber der Strasser kann sich ja Ezzes beim Elsner holen wie man einen Prozess bis zum Sankt Nimmerleinstag verschleppt.

 

© Heinz Kokoschansky

09.08.2012       Her Proveßor Postler...

 

Wieder eine Königsidee im Land der Genialen! Um unsere wirklich schwer gestressten, überforderten Lehrer zu entlasten, sollen nun Postler und Telekommitarbeiter in den Lehrbetrieb eingebunden werden. Passt doch hervorragend für unser marodes Bildungssystem. Her Proveßor Postler...
Ich bin sehr gespannt, wie das funktioniert. Mein Postler schafft es öfters nicht, meine Post in den richtigen Schlitz zu werfen. Vielleicht tue ich ihm auch unrecht und er ist bloß unterfordert.
In Wien haben wir inzwischen für alles einen Beauftragten. Jetzt soll ein Fußgängerbeauftragter eingesetzt werden, damit die Leute sich wieder auf ihre Haxen besinnen. Inklusive eigens eingerichtete Fußgängerspuren für Schnellgeher. Gnade Gott dem, der mich rechts überholt und auch noch schneidet! So schnell kann er gar nicht reagieren undich stelle ihm ein Bein oder trete ihm auf die Ferse.
Natürlich wieder eine Schnapsidee der Grünen, die, seit sie sich endlich in der Stadtregierung ein bißchen wichtig machen dürfen, täglich blöder werden. Woran liegt's? Zu viel Tee schlempern, schlechtes Körndlfutter erwischt?
Bei dem ständigen Dauerdruck für neue Überlegungen kann es schon passieren, dass die Obergrüne mit etwas überhöhter Geschwindigkeit durch die Landschaft brettert. Na ja, manchmal haben auch Umweltschutz und Klima Pause.
Der Urgrüne geht mit der Zeit, wenn es der Steuerzahler peckt. Daher ließ sich Van der Bellen seine Homepage um ein Schweinegeld erstellen. Ich glaube, der Alte hat Entzugserscheinungen. Daher bitte wieder mit dem Rauchen beginnen. Am besten in der Lugner City...
So ist das bei uns in Absurdistan, ehemals Austria.

 

© Heinz Kokoschansky

03.08.2012       Was ist....?

 

...ROGANISMUS?

...deppert reden und nix reißen...

 

© Heinz Kokoschansky

01.08.2012       Lei-Lei-Nepotismus

 

Endlich ist dieser unsägliche, präpotente Uwe Scheuch weg vom Fenster! Selbstverständlich war die Medienhetze schuld, dass dieser verdiente, kluge und wichtige österreichische Politiker das Handtuch werfen musste.
Dieses korrupte Jüngelchen muss froh sein, wenn es beim Rücktritt bleibt und er vielleicht nicht doch noch eines Tages in den Häfen wandert.
Nun übernimmt das Brüderlein seinen Job. Toll! Das ist Lei-Lei-Nepotismus. Business as usual, ebenfalls part of the game. Dann zieht eben Uwe die Fäden aus der zweiten Reihe.
Die KärntnerInnen sind selbst schuld, wenn sie sich diese gesamte Bagage weiterhin leisten und vor allem gefallen lassen.

 

© Heinz Kokoschansky

30.07.2012       Rotzlöffel der Nation

 

Markus Rogan muss man seine verbalen Entgleisungen verzeihen. Über die Jahre hinweg war er schlicht zu lange im Wasser. Da hat sich einiges im Oberstübchen aufgeweicht.
Dieser eingebildete, arrogante Rotzlöffel ist derart selbstverliebt und meint die Weisheit gepachtet zu haben, dass er in seiner Abgehobenheit vergisst, wann es besser ist zu schweigen. Eines übersieht er aber geflissentlich bei seinen Tiraden gegen Hermann Maier. Der ist noch aus keiner Disco in Rom raus geflogen und musste abtauchen.
Markus, halt einfach deinen Mund und konzentriere dich auf deinen Sport. Eigentlich gönne ich dir einen vierten Platz, wenn überhaupt. Solltest du dennoch in London ein Leiberl reißen, ist natürlich in diesem Land wieder alles vergeben und vergessen. Dann bist du wieder der Hero, alle liegen vor dir auf dem Bauch und werden dir hineinkriechen. Und du kannst wieder ein paar überflüssige Wortspenden absondern.

 

© Heinz Kokoschansky

25.07.2012       Kaum zu glauben!

 

Es gibt noch einen Politiker in diesem Land, der Rückgrat beweist. Der Schwarze in Kärnten gibt auf, gesteht und schleicht sich. Klar, die Spindelegger-Gurkentruppe wird ihm schon das Messer angehalten haben, damit er sich vertschüßt. Aber immerhin. MM - Masken-Mizzi - wird wohl auch bald dieses Schicksal ereilen. Zurücktreten braucht sie nicht, gottlob bekleidet sie kein politisches Amt mehr, aber austreten soll sie. Es bleibt der Leserschaft überlassen, wie ich das meine.
Und wann wirft endlich Scheuch das Handtuch? Wahrscheiunlich nicht so schnell, Dumpfbacken besitzen kein Rückgrat.
In Wien sorgt Vassilakou für gesteigerte Umsatzzahlen in der Alkobranche. Zumindest sicher beim Häupl. Der Bürgermeister kann einem tatsächlich leid tun. Die Griechin kann man sich weder schön und schon gar nicht klug saufen.


 

© Heinz Kokoschansky

24.07.2012       Ein wirklich schöner Tag!

 

Wie ich soeben hörte, geht es nun endlich der MM, der Masken-Mizzi vulgo Maria Rauch-Kallat an den Kragen. Die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt gegen sie! Endlich! Jetzt können sie sich gegenseitig ihre Wunden lecken, MM und ihr Mann Graf Lobby. Und alles wegen des Journalistenpacks, von denen einige "profil" bewiesen. Hochmut kommt vor den Fall, Frau glücklose, unfähige und trotzdem hochnäsige Ex-Gesundheitsministerin. Nicht einmal Kohle dem eigenen Mann und somit der Familie zuzuschanzen, kriegen Sie auf die Reihe. Aber selbstverständlich gilt die Unschuldsvermutung...
Was ist denn aus Ihren Klagen geworden?
Ein wirklich schöner Tag...

 

© Heinz Kokoschansky

15.07.2012       Kärntner Blödheiten

 

Jetzt musste sich auch der "Gegrillte" alias Stefan Petzner in der "Zeit Im Bild" profilieren und fiel wie Stronach, der Gralshüter der Wahrheit, fürchterlich auf die Schnauze. Da wird aber der Lebensmensch des Gegrillten heftig in seiner Gruft rotieren.
Doch der Gegrillte passt hervorragend zur Kärntner Seicherlpartie und in die Wapplerabteilung des Untersuchungsausschusses. Was hat Österreich getan, um derart durch solche Typen bestraft zu werden???

 

© Heinz Kokoschansky

04.07.2012       Frankie goes to parliament....

 

Nach seinem vergangenen Auftritt in der ZIB 2 werden Frank Stronach natürlich scharenweise die künftigen Wähler zulaufen. Selten in letzter Zeit so viel Schwachsinn wie von ihm gehört! Wenn das sein einziges Talent ist, wie alle Politiker, nicht ums Verrecken auf konkrete Fragen einzugehen, vielen Dank! Gut, er hat einen Weltkonzern geschaffen, für Arbeitsplätze gesorgt. Dafür muss man dem ehemaligen Werkzeugmacher Respekt zollen. Doch um so weit zu kommen, wie viele blieben dabei auch auf der Strecke? Danach fragt niemand.
Stronach steht also für die Wahrheit. Brauchen wir ihn dafür wirklich, damit uns der große Guru erklärt, welch ein verlotterter, korrupter, verlogener, hinterhältiger Haufen unsere Politik, die Politk in Europa und weltweit ist?
Und ist Stronach nicht mit seinem Ranchero in Ebreichsdorf etwas baden gegangen? Nur so am Rande.
Sein ehemaliger Mitarbeiter und Vertrauter Sigi Wolf soll Avancen für den nächsten Bundeskanzler zeigen. Bis dahin scheffelt er noch ein bißchen Kohle bei einem gewissen Oleg Deripaska in Moskau. Sei ihm gegönnt, schließlich wusste auch Haselsteiner nicht wer dieser russische Oligarch tatsächlich ist.
Wie lange glauben diese Herrschaften, dass sie uns für dumm verkaufen können? Oder besser wie lange lassen wir uns das noch bieten???

 

© Heinz Kokoschansky

01.07.2012       Mary, oh Mary!

 

Langsam, aber unaufhaltsam stülpt sich nun auch der Scherm über die Frau Ex-Ministerin. Noch dazu aus den eigenen Reihen. In der vergangenen ORF-Pressestunde reichte ihr ÖVP-Parteivorsitzender Spindelegger, ansonsten meist ebenso farblos wie eine schwarze Wand, gewissermaßen den Schierlingsbecher. Zwar noch leer, aber die Betonung liegt auf noch.
In der Farbbeilage der Sonntags-ÖSTERREICH vom 1. Juli 2012 holte Rauch-Kallat zum Rundumschlag aus. "Man will der ÖVP bewusst schaden. Da ist jedes Mittel recht", sagt sie. Ah, das geht tatsächlich noch? Schießt sich diese Partei nicht ständig selbst ins Out, um in der Fußballersprache zu bleiben. Schließlich ist heute EM-Finale.
Also sprach die Frau Ex-Ministerin weiter: "Ich lasse mir dreißig Jahre in der Politik nicht kaputt machen". Na, die österreichische Zeitgeschichte könnte darauf gerne verzichten, so bahnbrechend waren diese ihre drei Jahrzehnte. Nun, für eine Fußnote reicht es.
Ein bemerkenswerter Satz fällt in diesem ÖSTERREICH-Interview auf: "Die Vogelgrippe war zwar eine Herausforderung. Aber so gravierend waren die Probleme nicht, dass ich darüber meinem Mann mein Herz hätte ausschütten müssen." Interessant! Wenn die Sache gleichsam eine Lappalie war, warum schaffte sie dann für ein Schweinemarie an Steuergledern Unmengen dieser Grippemasken an, die seit Jahren irgendwo vor sich dahinrotten?
Ein wirklich interessantes Paar, Graf Ali Lobby und seine Frau...
Wo ist eigentlich der kleine große Schweiger? Wie lange dauert es noch bis Wolfgang Schüssel zur Rede gestellt wird? Immerhin ist das Schlamassel der letzten Jahren in diesem Land erst durch sein Witzfigurenkabinett möglich geworden.
Da lobe ich mir den Balotelli! Ein Schwarzer, der etwas zustande bringt...

 

© Heinz Kokoschansky

29.06.2012       Wieder präsent....

 

Einige werden sich wohl fragen, warum betreibt dieser Kokoschansky nicht weiter seine Kolumne. Keine Sorge, er macht weiter, aber in den letzten Monaten kam er einfach nicht dazu.
Am 10. September 2012 erscheint mein neuester Thriller "Dunkle Schatten" im Verlag Federfrei, wieder, nach meinen Informationen und unter meiner Führung, von meinem langjährigen Ghostwriter Günther Zäuner verfasst. Eine heiße Story, so viel sei erstmal verraten...
Nun, die letzten Monate hatten es in sich, was sich in Corruptia vulgo Austria abspielte. Da wäre ich ja nicht mit dem Schreiben nachgekommen, weil mich die Realität ständig überholt.
Jetzt hat Justitia endlich meinen besonderen Liebling, Graf Ali Lobby, ordentlich am blaublütigen Gemächt. Und seine Alte, wie er sie selbst nennt, gleich mit dazu. Ich bin sehr gespannt, ob die heimische Justiz jetzt endlich tabula rasa macht. Zeit wäre es längst! Aber das sind ja alles hundsgemeine Unterstellungen von den Journalisteng'fraßtern. Zumindest aus der Sicht der beiden. Natürlich gilt auch die Unschuldsvermutung.... Und Frau Gräfin will auch jeden in Grund und Boden klagen, der es wagt, Gegenteiliges zu behaupten. Ui, mir schlottern bereits die Knie. Sollte tatsächlich nichts mehr helfen, können sich beide doch mit diesen Grippemasken tarnen; müssen ja noch genügend vorhanden sein.
Wozu gibt es eigentlich diesen Untersuchungsausschuss? Außer dass Unsummen an Steuergeldern verplempert werden, taugt diese Lulupartie eigentlich zu nichts.
Bleiben wir in Wien. Auf der Donauinsel geht es rund. Vor vielen Jahren wurde mein Ghostwriter heftig von einigen Verantwortlichen der Stadt Wien angegriffen, weil er es wagte, die Machenschaften eines inzwischen längst abgehalfterten Magistratsbeamten namens D., eines gewissen Norbert W. und einiger anderer dubioser Figuren in einem TV-Bericht aufzudecken und das Rathaus seine schützenden Hände über diese Typen gehalten hatte.
Jetzt hat die Stadt Wien ihre Wickel mit Norbert W., für den selbstverständlich die Unschuldsvermutung gilt. Tja, Ulli, sima eing'fahren...
Warum hat noch keiner ernsthaft recherchiert, wie es zum Bau des neuen Towers auf der Donauplatte kam? Warum seinerzeit plötzlich ein Sportartikelgeschäft und ein Lokal abbrannten, Menschen unschuldig in der U-Haft landeten....? Ich wüsste da so einiges....
Aber einen Lichtblick gab es dennoch! Die Itaker schossen die überheblichen Piefkes aus der EM. Das Leben ist wirklich schön...

 

© Heinz Kokoschansky

05.03.2012       ...nur nicht anlegen...

 

Welche Eierköpfe sitzen bloß in Brüssel? Alkoholverbot für Jugendliche unter 18 Jahren ist Sache der einzelnen EU-Staaten. Sieh an, sieh an...
Da will man es sich wohl nicht mit verschiedenen Lobbys verscherzen, außerdem ist man als EU-Parlamentarier niemals dem einen oder anderen Glas abgeneigt.
Und im übrigen gibt es doch die Raucher, an denen sich dieser Scheißverein EU nach Herzenslust delektieren kann.

 

© Heinz Kokoschansky

05.03.2012       Geht's noch????

 

Die Bankangestellten haben für höhere Gehälter demonstriert!!! Äh, wie bitte? Als Kunde muss ich doch bereits alles selbst machen: Überweisungen selbst eintippen, Kontoauszüge ausdrucken etc. und dafür auch noch ordentlich Gebühren berappen. Dass mir mein Kundenbetreuer mitteilt, mein Kredit wird leider nicht bewilligt, dafür brauche ich den Komiker auch nicht. Ja, wenn sie mich für fünf Minuten in den Tresorraum lassen, dann trage ich ihnen sogar das Transparent bei ihrer Demo.
Eine Bank nach der anderen durch lausige Managements an die Wand fahren, aber mehr Kohle wollen, dass kann es wohl nicht sein!

 

© Heinz Kokoschansky

26.02.2012       Triple-U

 

Wer schützt Ali alias Alfons Mensdorff-Pouilly???
Das zuständige Finanzamt schickt Steuerakten des Waffengrafen an den parlamentarischen Untersuchungsausschuss, allerdings geschwärzt. Laut Finanzamt handelt es sich dabei um Stellen, die für dei Causa nicht relevant sind. Das kann das Finanzamt der Schmauswaberl erzählen!
Was soll das Affentheater? Was ist bei diesem Ausschuss bisher herausgekommen? Nada... Abgesehen davon, dass wieder einmal mehr bislang sinnlos Steuergelder verpulvert werden.
Triple-U; U wie unnötig....
Und seine Durchlaucht lachen sich wieder ins Fäustchen.

 

© Heinz Kokoschansky

17.02.2012       Turbulent

 

In Piefkonien hat es sich endgültig ausgewulfft. Mit einem Hochegger an seiner Seite wäre ihm das nicht passiert und er hätte die volle Amtsperiode durchziehen können. Der Ehrensold wäre auch kein Thema gewesen. Eines muss man den Germanen lassen. Die deutsche Justiz lässt sich nicht so leicht auf der Nase herumtanzen wie unsere heimische.
Hochegger packte aus, knallte Name um Name auf den den Tisch des Untersuchungsausschusses und Gusi, dem ehemaligen Hätten-wir-uns-auch-sparen-können Bundeskanzler, stand der Schweiß auf der Oberlippe.
Kein Mucks diesbezüglich von H.C. Strache. Wahrscheinlich steht er im Schmollwinkel, weil er seinen Orden nicht bekommt. Das Schicksal eines Neojuden.
Alles egal, der Opernball war viel wichtiger! Lugner war selig, die lange Dschungelqueen zickte nicht herum, James Bond a.D. sah sich das Spektakel mit britischer Gelassenheit an. Amused or not amused - that was the question.
Langsam werde ich noch zum Alfons Haider-Freund,wenn ich mir diese Barbara Rett gebe. Deren Schleimerei und Anbiederung gegenüber den Künstlern ist nicht anzusehen. Die Erfinderin der Hochkultur hätte sich ein bißchen etwas vom seligen Heinz Fischer-Karwin und vom ebenso seligen Marcel Prawy abschauen sollen.
Und das Beste! Jetzt bleibt uns zumindest für einige Monate der eingemeißelte Dauergrinser von Desiree Treichl-Stürkgh erspart.

 

© Heinz Kokoschansky

15.02.2012       Scheißverein III

 

15.2.2012, 21.44 Uhr
A1 hat es noch immer nicht geschafft den Schaden zu beheben, obwohl es geheißen hat bis 20 Uhr ist alles wieder im Lot.
Betroffene A1-Kunden steigt auf dei Barrikaden!
Lassen wir uns das nicht gefallen!
Treten wir diesem Unernehmen ordentlich in den Arsch!

 

© Heinz Kokoschansky

15.02.2012       Scheißverein II

 

Endlich bekommt man doch eine Auskunft von A1. Angeblich soll der Serverschaden bis 20 Uhr behoben sein. Ich bin gespannt.
Und A1-Kunden flatterte heute ein Brieflein von den Telekommunikationskomikern ins Haus. "Wir erhöhen Preise und ändern unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen". Toll!
Vielleicht werden durch diese Mehreinnahmen endlich Notserveranlagen angeschafft, damit ein MailGAU wie am 15.2.2012 nicht wieder passiert. Glaube ich aber nicht, eher wahrscheinlich zur Auffettung der Boni für die A1-Managerelite.

 

© Heinz Kokoschansky

15.02.2012       Scheißverein!

 

A1 ist wohl der Scheißverein par excellence! Heute, am 15.2.2012, ist es A1-Kunden seit dem Morgen nicht möglich Mails zu empfangen. Nicht nur, dass man endlos lange in der Servicehotline hängt, öfters seine Rufnummer eintippen, um mit irgendeinem Supportheini endlich sprechen zu können, der einem lapidar mitteilt, größerer Schaden blablabla und es wird daran gearbeitet... und der Schaden sollte bis Mittag behoben sein. Jetzt ist es fast 15 Uhr und nichts geschieht. Auf der Hotline werden überhaupt keine Anrufe für dieses Problem mehr angenommen und man wird von einer Computerstimme abgespeist.
In der A1-Zentrale direkt angerufen, dauert es auch eine Weile bis jemand sich meldet und genau den gleichen Schmarren erzählt.
Da wird hin- und herfusioniert, untereinander verscherbelt, aber niemand kommt auf die Idee gegen technische Notfälle, die klarerweise unvermeidlich sind, aufzurüsten um im Bedarfsfall auf Notserver zurückgreifen zu können, damit das Werkl am Laufen bleibt. Das wäre Kundenservice.
Es gibt genügend Branchen, die von Mails abhängig sind. Wer bezahlt deren Schaden, der durch diesen Ausfall entsteht. Eine saftige Sammelklage gegen A1 wäre angebracht.
Wie gesagt, ein Scheißverein!!!

 

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31.01.2012       Ball der Gezeichneten

 

Am vergangenen Ball der Gezeichneten, zeichnete sich wieder einmal mehr H.C.Strache aus und sonderte schwer bedenklichen Wortgiftmüll ab. Hey,Schmalspurpolitiker, lerne Geschichte - frei nach Kreisky selig!
Wann wacht Österreich endlich auf??? Wer mit solchem Dreck in seinen Ganglien für politische Verschmutzung in diesem Land sorgt, hat nichts in der Politik verloren!

 

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25.01.2012       Wer selbst....

 

...im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen. Mein Gott, dann tanzt eben die Silikonfregatte Dolly Buster bei "Dancing Stars". Ein Format so notwendig wie Sido & Co. oder wenn Niko Pelinka tatsächlich Wrabetz-Büroleiter geworden wäre.
Niki Lauda budelt sich wegen der Teilnahme der ausgeleierten Pornoqueen auf. Ausgerechnet er, der selbst in seinen Glanzzeiten nichts anbrennen ließ. Wenn er schon nichts zu verschenken hat, dann soll er sich auch seine lächerlichen moralischen Entrüstungen sparen.
Selbstverständlich muss sich auch Marika Lichter wichtig machen. Keine TV-Kamera, wo sie sich nicht formatfüllend ins Bild presst. Auch schon die eigene Vergangenheit vergessen, oder?
Und da gibt es noch einige C bis D-Promis im Alpenland, die sich aufplustern müssen.
Ich wäre für ein Dschungelcamp a la RTL-Format mit diesen Figuren, aber auf der Donauinsel oder im Waldviertel. Da ist die getürkte Piefkeshow a puh in the forest wie der Engländer sagt.

 

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06.01.2012       Die Saat der Brut

 

Jetzt scheint es auch dem (ach so) biederen Saubermann Herbert Scheibner an den Kragen zu gehen. Geldwäscheverdacht und Verdacht der Steuerhinterziehung werden dem blauen ehemaligen Verteidigungsminister, der
sich als Wendehals entpuppte und zu einem Orangen mutierte, zur Last gelegt. Ja, der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht.
Zumindest sorgt die abgetakelte schwarz-blaue Brut dafür, dass Polizei, Staatsanwälte und die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft nicht über Unterforderung klagen kann.

 

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06.01.2012       Schneegestöber....

 

Noch vor den vergangenen Weihnachten gingen der Polizei zwei Kokaindealer ins Netz, die auch bekannte Personen aus der Theater- udn Fernsehwelt beliefert haben sollen. Aha, und warum lese, sehe und höre ich nichts weiter darüber??
Da wird doch hoffentlich kein schützendes Händchen von oberster Stelle über die Koksnasen gehalten werden...

 

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06.01.2012       Wozu braucht der KHG...?

 

Fionas angetraute Föhnwelle will seinen Diplomatenpass verlängern! Sieh an, sieh an. Hat der Ex-Minister und nunmehrige stinknormale österreichische Staatsbürger Karl-Heinz Grasser überhaupt darauf Anspruch? Wozu braucht er diesen Türöffner? Welches Land vertritt er? Absurdistan vormals Österreich? Oder braucht er dieses Dokument für allfällige geheime Missionen für die werte Frau Schwiegermama?

 

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04.01.2012       Der böse Wulff

 

Na, bei den Germanen sitzt der Obergermane gehörig in der Bredouille. Alles wegen eines Kredits, der nicht ganz astrein war und nun dem Ersten aller Piefkes demnächst den Garaus machen wird. Noch dazu legt er sich mit der BILD-Zeitung an. David gegen Goliath, doch in diesem Fall wird Goliath siegen.
Da lobe ich mir unseren HBP, der fällt nicht auf. Vielleicht mal mit einem netten Beileidsschreiben, weil einer der letzten Diktatoren über den Jordan ging.
Und unsere kleinformatige Bild-Zeitung mit der Krone wird niemals böse Anrufe des Staatsoberhauptes bekommen. Warum auch? Nicht notwendig. Gell, ihr Piefkes, wir Ösis regeln gewissse Dinge ganz anders...

 

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04.01.2012       Gedankenbäuerchen....

 

Nun dreht auch der Bauernbund durch! Die Furchentreter fordern doch allen Ernstes, dass alle Kirchensteuer bezahlen sollen. Auch jene, die bereits der Jesus Company & Co. (wen wundert's?) den Rücken gekehrt haben. Da werden doch nicht ein paar verbotene Pflanzen auf den Feldern angebaut worden sein, die nun heimlich im Stadl reingezogen werden...

 

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03.01.2012       Der Papa wird's schon richten... (und der Onkel und vor allem die Partei)

 

Es kommt immer anders als man denkt. Mein neuer Fall "Kokoschanskys Quartett" hält mich ziemlich auf Trab und der Zäuner muss sich durch einen Berg von Infos wühlen um alles auf die Reihe zu bekommen. Doch bald ist es so weit und "Kokoschanskys Quartett" erscheint in wenigen Wochen.
So weit zu den Interna.
Alles gut überstanden? Weihnachtsstress, Silvestersauferei und Neujahrskater? Prosit 2012 allseits!
In diesem Lande ist tatsächlich der Wurm drinnen udn er schlängelt sich auch im Neuen Jahr unbeirrt weiter.
Blöd, dass wir nicht alle einen Chefredakteur und einen Politologen in der Verwandtschaft haben, die es uns richten, auch ohne jegliche Qualifikation.
Niko Pelinka als Rotzlöffel-Rasputin und roter Einflüsterer für den ORF-Alex. Bravo! In Österreich werden Posten besetzt wie seinerzeit in den Nomenklaturen des vergangenen Ostblocks. Hallo??? Was hat dieses Bübchen bisher geleistet um sich demnächst als Büroleiter am Küniglberg aufzuspielen?? Außer dem roten Parteibuch in der Schublade. Und Wrabetz beweist Nibelungentreue gegenüber den SPÖ-Apparatschiks, indem er seinem Steigbügelhalter in diesen Job hievt. Eigentlich kann man nur noch kotzen! Aber Niko-Schlingel ist in bester Gesellschaft. Seine Busenfreundin Laura Rudas ist schließlich um keinen Deut besser. Und der Kanzler verhält sich wie immer - er schweigt.
Einer freut sich bestimmt in seinem Grab: Der selige Gerhard Bronner wusste es schon damals - der Papa wird's schon richten...

 

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28.11.2011       Kabinett der Witzfiguren

 

Ja, ich weiß, ich habe mich schon längere Zeit hier nicht zu Wort gemeldet, weil ich gerade mittendrin in einem sehr heiklen Fall stecke und meinen Ghostwriter Zäuner briefen muss. Aber jetzt geht es wieder los.
Die Realität ist ja noch viel lustiger als es Kabarett, zumindest in diesem Land mit diesem Witzfigurenkabinett, jemals sein kann. Mit einem Kanzler, der schon fiktive Haberer in Facebook braucht und ansonsten durch permanentes Schweigen und sich Verkriechen nicht auffällt. Der wird sich doch nicht gar den untergroßen Ex-Kollegen Wolfgang S. zum Vorbild genommen haben?
Der Vizekanzler genauso farblos wie ein Glas Wasser und so weiter....
Seelenverwandt müssen Johanna Mikl-Leitner und Maria Fekter, jene mit den hervorragenden Englischkenntnissen, sein. Die Innenministerin, die Verhärmtheit in Person, hatte bei einem ÖAAB-Treffen in Linz während ihrer Rede lauthals gegen Spekulanten und Abzocker gewettert: "Her mit den Millionen, her mit der Marie, her mit dem Zaster!"
Mikl-Leitner plus Fekter ist gleich die Quadratur der Blödheit.
Was würde denn die Frau Innenministerin mit dem Moos machen? Sicher nicht die längst geforderten Schutzwesten, nämlich die leichter Tragbaren, für die Polizei kaufen.
Diesen Dilettantenhaufen, quer durch alle Parteien in diesem Land, soll noch jemand ernst nehmen?
Langsam geniert man sich im Ausland zuzugeben Österreicher zu sein.
Vor lauter Wut ist mir jetzt die Zigarette zum dritten Mal ausgegangen. Danke Brüssel, wo der nächste große Haufen an Vollkoffern knotzt, für das neue Zigarettenpapier! Wann kommt endlich die Weinflasche, wo nach dem Entkorken sofort der Wein verdunstet? Oder Viagra, wo anstelle einer lang anhaltenden Erektion sich nur der Mittelfinger dauerhaft durchstreckt

 

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20.10.2011       Bitte, Frau Fekter.....

 

....halten Sie endlich Ihren Schlapfen und klauben Sie von mir aus wieder Schotter! Ersparen Sie uns Ihre verbalen und geistigen Eskapaden.

 

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18.09.2011       IQ einer Ministerin

 

Nun, da ist die Schotter-Mizzi nicht nur in ein Fettnäpfchen getreten, sondern gleich in einen Fettnapf! Wie beschränkt muss wohl der Horizont sein, wenn die berechtigte Wut auf Reiche in diesem Land, wo auch nicht ganz ersichtlich ist wie die Kohle auf den Konten landete, mit der Hatz auf Juden im Dritten Reich zu vergleichen? Geht es noch, Frau Fekter???
Ja, wer eben selbst über zu viel Schotter verfügt....
Ein winzig kleines Pluspünktchen, wenn auch eben nur klitzeklein, hat sie sich erworben, indem sie den obergescheiten Amis gleichsam Shut up sagte und zuerst einmal selbst vor der eigenen Türe kehren.

 

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13.09.2011       Bitte weitermachen!!!

 

Leben wir nicht in einem herrlichen Land? Hier bekleiden die Unfähigsten der Unfähigen äußerst gut dotierte Positionen und wenn es eng wird, erfolgt der Rücktritt. Doch der nächste Sessel, selbstverständlich mit entsprechendem Salär, steht schon parat. Siehe Christine Marek, die ehemalige Wiener ÖVP-Chefin, die anscheinend außer Versemmeln nichts anderes kann.
Auch Wolfgang Schüssel, der Ex-Mini-Kanzler im wahrsten Sinne des Wortes, der so gerne Geschichte schreiben wollte, ist endgültig weg vom Fenster. Jetzt ist er bloß eine Fußnote im Index unter K wie Korruption.
Bitte weitermachen! Faymann & Co. sollen abdanken, Glawischnig & ihre Gurkentruppe, Bucher & Konsorten, Strache und seine Recken sowieso...
Wie soll es denn dann mit Österreich weitergehen? Keine Bange, ich übernehme den Job. Ich bin ebenso unfähig, aber eines kann ich perfekt: Die Hand aufhalten. Außerdem werde ich schleunigst den Jagdschein machen, mich bei Mensdorff-Pouilly einweiberln und durch ihn ein paar weitere Lobbyisten kennenlernen. Wer lukrative Aufsichtsratsposten, Konsulententätigkeiten u.ä. für mich weiß, bitte umgehend melden! Hauptsache, die Kasse stimmt. Über Provisionen reden wir unter Augen.
Schlechter kann es nicht werden, versprochen. Weil das eigentlich kaum mehr geht.

 

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25.08.2011       Gräfin Langfinger

 

Muss es dem heimischen Adel, der zwar nichts mehr zu melden hat, aber dennoch auf jeder Charityveranstaltung, jeder Promiparty etc. aus dem Fernsehkastl hold lächelt, schlecht gehen!
So miserabel, dass Ihre Durchlaucht, die ewig grinsende Gräfin Eva Walderdorff gezwungen war im Dutyfree des Flughafens Schwechat Kosmetika im Wert von 1078 Euro mitgehen zu lassen. Na ja, Botox und der ganze andere Kram kosten genug Geld und wenn man omnipräsent ist, muss Ihre Durchlaucht auch gut düfteln.
Jo, wenn das der alte Kaiser noch erlebt hätte, wäre es gar nicht schön gewesen und es hätte ihn gar nicht gefreut....

 

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25.08.2011       ...und wieder die üblichen Verdächtigen

 

Die Österreicher sind wirklich ein Völkchen, dass direkt der Bibel entsprungen zu sein scheint, denn scheißt du einem Österreicher auf den Kopf, wird er dich noch walzer- und weinselig fragen, ob er mit Papier aushelfen darf.
Wie lange lassen wir uns diese Figuren wie einen Gorbach, einen Strasser und über allem schwebend, anscheinend sakrosankt, einen Mensdorff-Pouilly gefallen? Wieder einmal das Händchen aufgehalten und bei der Telekom aus dem Vollen geschöpft. Natürlich ist auch einmal mehr ein gewisser Hochegger und die Wapplerpartie des BZÖ darin verwickelt. Wann werden diese korrupten Typen endlich im Häfen landen???
Aber natürlich gilt bei allen die Unschuldsvermutung....

 

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05.08.2011       Andreas Hofer des Nikotins

 

Werter Herr Erlacher!Tun Sie sich selbst und Ihren Mitmenschen etwas Gutes, geben Sie endlich Ruhe!
Glauben Sie tatsächlich, dass Sie als selbsternannter Rauchsheriff mit Ihren Deputys mehrheitlich mit diesen lächerlichen Anzeigeaktionen gegen Lokalbetreiber Sympathien ernten? Selbst eingefleischten Nichtrauchern sind Sie mit Ihrem Raucherhass längst ein Dorn im Auge.
Selbstverständlich ist zu respektieren, dass Sie ein kranker Mann sind. Können Sie aber auch belegen, dass Sie durch Passivrauchen Krebs bekamen?
Sollte das wirklich der Fall sein, können Sie nicht pausschal alle rauchenden Menschen in einen Topf werfen? Woher nehmen Sie sich das Recht? Sie sind weder Behörde noch Vollzugsorgan, sondern ein Tischlermeister aus Tirol. Dafür aber sehr umtriebig und schütten Magistrate und Bezirkshauptmannschaften seit Jänner 2009 mit insgesamt 12.500(!) Anzeigen wegen Verstöße gegen das Rauchergesetz zu.
Sie müssen sehr viel Zeit haben. Nun schalten Sie auch die Korruptionsstaatsanwaltschaft ein, weil Sie meinen, da bisher nur hundert Anzeigen bearbeitet wurden, dass Beamte bestochen werden. Es gibt weiß Gott Wichtigeres in diesem Land an Problemen zu bewältigen. Ich hoffe, dass man Sie nun mit einer Unzahl an Anzeigen wegen Verleumdung etc. zuschüttet.
Warum engagieren Sie sich nicht gegen Alkoholmissbrauch? Zum Beispiel in Ihrer Heimat Tirol, wo Schnaps saufen doch zum guten Ton gehört. Oder gegen Drogen? Der heroin- und kokainsüchtige, der tablettenabhängige Mensch ist Ihnen wurscht. Machen Sie sich stark gegen den Hunger in der Welt, gegen Verarmung und Elend!
Wer finanziert Ihre Rachefeldzüge gegen Nikotin? Ich glaube nicht, dass Sie alles aus eigener Tasche bezahlen. Geben Sie doch darüber einmal öffentlich Auskunft?
Wäre ich Gastwirt oder Lokalinhaber, würde ich ein Schild gleich neben den Raucher-/Nichtraucheraufklebern anbringen: Erlacher darf nicht hinein, Hunde willkommen.
Sie dürfen sich nicht wundern, dass Sie ab und zu mal eine auf die Nase bekommen.Und ich bin so ehrlich, ich gönne es Ihnen. Was würde wohl geschehen, wenn ein Wiener im heiligen Land Tirol, zum Beispiel in Innsbruck, aufkreuzt und den gleichen Zirkus gegen Raucher veranstaltet? Er würde wohl bald im Inn schwimmen.
Sie sind Tischlermeister. Zimmern Sie sich doch für sich selbst und Ihre Mitstreiter sterile Kabäuschen, verkriechen Sie sich darin und bleiben Sie uns vom Leibe.
Ihr vehementes Auftreten gegen Raucher ist nicht nur naiv, sondern längst krankhaft,lästig,geschäftsstörend und vor allem dumm.
Und nun zünde ich mir jetzt genüßlich ein Zigarette an...

 

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02.08.2011       Na endlich!

 

Hat ja einige Zeit gedauert,aber nun wurde doch noch ein Exempel, wenn auch noch nicht rechtskräftig, statuiert. In Kärnten muss Uwe Scheuch möglicherweise in den Häfen. Sollte es in diesem Land tatsächlich noch Gerechtigkeit geben?
Tja, Uwe, this was the part of the game...

 

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29.07.2011       Ein guter Anfang....

 

Königshofer von den Blauen ausgeschlossen. Ein guter Anfang. Der nächste Schritt, die Blauen lösen sich selbst auf. HC hält den Mund und stierlt wieder nur in den Mündern anderer herum.
Leider bleibt es beim Wunschdenken. Die Ewiggestrigen werden nie aussterben. Siehe Oslo....

 

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29.07.2011       Ministerin Seltsam

 

In der neuesten Ausgabe des FORMATS lese ich ein Zitat unserer Ministerin Seltsam alias Maria Fekter, jene mit einer Stimme wie wenn eine Fuhre Schotter über die Ladefläche eines Kippers donnert: "Die Umgangssprache unter uns EU-Ministern ist nun mal Bad English." (29. Juli 2011, Format, S. 12)
Wenn es doch nur um schlechte Englischkenntnisse ginge! Leider sind hier noch mehr, weitaus schlimmere Defizite zu bemerken.
Aber "Finance ist nun einmal etwas anderes als die Kiberei" und eigentlich ist eh alles "shortly by delay".
Frau Ministerin Seltsam, vielleicht ab sofort immer eine Ausgabe des Langeng'scheit ins Handtascherl stecken...

 

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13.07.2011       Abkühlung

 

Es wird Zeit für eine Abkühlung. Besonders in der Steiermark! Da quakt doch allen Ernstes ein gewisser Hermann Talowski von der steirischen Wirschaftskammer über den Semmering herüber: "Wer ohne religiöses Bekenntnis ist, hat in der Wirtschaft kein Recht auf einen Hundert-Prozent-Zuschlag am Feiertag." (Krone, 13.7.2011, S.12)
Wer also aus der Kirche ausgetreten, ohne Bekenntnis oder Atheist ist, soll, wenn er an christlichen Feiertagen hackeln muss, weniger Geld ins Börsel bekommen.
Affenhitze und zuviel Kernöl vertragen sich eben nicht. Gell, Herr Talowski?

 

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13.07.2011       Bundeshymne

 

Bezüglich der Söhne/Töchter-Diskussion im Text der Bundeshymne, plädiere ich für eine Textänderung in dem bekannten Volkslied "Hoch auf dem gelben Wagen sitz ich bei der SCHWÄGERIN vorn...". Abgesehen davon ist sie ein verdammt heißer Feger...

 

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12.07.2011       Liebe Maria!

 

Maria, mach dir mit deinem Ali eine schöne Zeit; spiel in Luising die Pseudogräfin, aber verschone Österreich mit deinen mehr als entbehrlichen geistigen Ergüssen.
In diesem Sinne, gehab dich wohl!

 

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07.07.2011       Als ob...

 

...die ÖVP nicht schon genug mit ihrer Gurkentruppe gestraft ist! Jetzt kehrt die äußerst "erfolgreiche" Ex-Ministerin Rauch-Kallat ins Parlament zurück und nimmt den Platz von Wilhelm Molterer ein. Auch so ein Misserfolgsgarant. Bislang arbeitet die Gute als Unternehmensberaterin. Na, wer sagt's denn? Sicherlich geht sie in dieser Funktion auch ihrem Ali zur Hand... Und sollte der mal wieder gesiebte Luft atmen müssen, gibt es sicherlich eine abermalige saftige Haftentschädigung.
Und der Willi? Wird Vizegeneraldirektor bei der EIB (Europäische Investementbank). No schlecht? Womit wieder einmal mehr bewiesen ist - nichts am Kasten und trotzdem andauernd auf die Butterseite fallen.

 

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07.07.2011       Der Häfen öffnet sich...

 

...für Helmut Elsner. Da wird wohl bei einigen nun das große Muffensausen einsetzen.

 

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05.07.2011       Lange Abwesenheit

 

Ja, ich war jetzt längere Zeit nicht präsent. Doch das hatte Gründe. Nachdem ich gestern in RTL explosiv einen Beitrag über Braco, dem kroatischen, neuen Wunderheiler gesehen habe, weiß ich jetzt, dass ich auf dem richtigen Weg bin und mich selbst der Heilerei widmen. Ja, ich sattle auch auf Wunderheiler um. Superjob! Während Braco nur blöd vor sich hinguckt, kassiert und so die Leute heilt, habe ich seine Methode verfeinert. Ich gucke gar nicht, sondern möchte, dass ihr einfach Kohle überweist, denn ich habe ein Wunderkonto und wer darauf einzahlt, dem geht es sofort besser. So bin ich zu euch! Daher setzt euch mit meinem Sekretär Günther Zäuner in Verbindung. Überweist brav! Je mehr Moos auf mein Konto fließt desto schneller werdet ihr geheilt sein.

 

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05.07.2011       Apothekentschick

 

In Island sollen künftig nur mehr Zigaretten in Apotheken gegen Krankenschein abgegeben werden. Ja, wenn man in einem Land lebt, wo es das halbe Jahr finster ist, kommt man zwangsläufig auf blöde Ideen.

 

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26.05.2011       Pecunia non olet....

 

Gehen Sie mal eine Woche in den Häfen und beantragen Sie danach Haftentschädigung. Wird wohl nichts daraus werden.
Da müssten Sie schon gräflichen Geblütes sein. Dann sitzen Sie in London ein und ein paar Monate später cashen Sie € 430.000 ab. Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu.
Mensdorff-Pouilly muss verdammt viel wissen, dass sein Schweigen dermaßen fürstlich honoriert wird...

 

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23.05.2011       Grün-weiße Stocktrottel

 

Einem muss der Schwarze Peter zugeschoben werden und wer eignet sich da besser als die Polizei? Nach dem Platzsturm während des Matches Rapid gegen Austria schlagen die Wogen hoch. Dass einige unverbesserliche grün-weiße Chaoten im Internet eine Aktion angekündigt hatten, ist inzwischen Fakt. Jetzt die Polizei als Sündenbock abzustempeln ist zu einfach. Da ist wohl einiges in der Fanarbeit schief gelaufen, wenn einige hundert durchgeknallte, gewaltbereite Idioten in der Lage sind ein Spiel zu übernehmen und einen Abbruch herbeiführen können.
Daher: Lebenslang rote Karten für diese Wahnsinnigen durch die Rapid-Verantwortlichen, denen im Grunde Fußball egal ist und nur ein Ventil für
ihren aggressiven Frust suchen.
Und wir sind gefordert, endlich ernsthaft darüber nachzudenken, woran es in unserer Gesellschaft krankt, dass der Massensport Fußball permanent als Blitzableiter für Unzufriedenheit, Aggressionen und Gewaltausbrüche missbraucht wird.

 

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22.05.2011       Nervensäge Alfons

 

Ja, Alfons, seit Jahren weiß die Nation, dass du schwul bist. Na und?
Ja, Alfons, du hast mit einem Mann bei "Dancing Stars" getanzt und ihr seid sehr weit gekommen. Wunderbar, gratuliere!
Ja, Alfons, du hast wieder am Life Ball moderiert und dich wie jedes Jahr angebiedert und eingeschleimt.
Klappern gehört zum Handwerk, doch dein selbst umgehängtes Helfersyndrommäntelchen ist so durchsichtig, dass selbst der Dümmste inzwischen begreift, dass es dir um nichts anderes als deine Karriere geht.
Komisch, wenn du tatsächlich so gut bist, wie du dich gerne darstellst, warum sieht man dich nicht bei ausländischen Sendern? Und erzähle uns jetzt nicht, dass du ein überzeugter Patriot bist. Immerhin stammt von dir die Aussage "Österreich ist ein verschissenes Land"...
Ja, Alfons, deine ständige Larmoyanz geht mir gewaltig auf den Sack...

 

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20.05.2011       Conrad, Conrad sprach....

 

....in diesem Falle nicht die Mama,sondern der Kardinal und sagte Nein. Nix wird es mit der Verlegung der Dombauhütte zu St. Stephan, die bleibt, wo sie schon immer steht.
Worauf Raiffeisenboß Conrad sofort den Vorsitz im Verein "Rettet den Stephansdom" hinwarf und mit ihm ein paar weitere Vorstandsmitglieder.
So etwas von undankbar, dieser Schönborn! Da läuft man sich auf Wallfahrten die Hacken wund und kommt mit Blasen auf den Fersen zurück und der Purpurträger legt sich quer! In Dreiteufelsnamen, da möchte man vor Wut doch gleich den Rosenkranz fressen!
Mal abwarten, was Conrad nun so mit den kirchlichen Konten etc. bei der Raiffeisen in Zukunft vorhat. Natürlich christliche Nächstenliebe, aber schön hübsch mit Vorbehalt...

 

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19.05.2011       Steirerman is very good...

 

Da sage nochmals einer, dass Anabolika impotent machen! Hasta la vista, baby!
Nun hat sich The Styrian Oak durch seinen Testosteronüberschuß ehemäßig selbst entlaubt, doch Maria wird ihm schon verzeihen und zurücknehmen. Austrians sind nun einmal die besseren Lover.
I'll be back!

 

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18.05.2011       Wenn das Blut....

 

Ja, wenn das Blut das Gehirn verlässt und sich in den unteren Regionen des Mannes sammelt....
Super, da hätten wir doch beinahe einen schwanzgesteuerten möglichen französischen Staatspräsidenten in der EU hocken gehabt, doch der IWF-Oberheini Dominique Strauss-Kahn hat sich selbst ausgetrickst. Gewissermaßen stand ihm sein Ständer im Weg auf der Karriereleiter.
Mah, mit der Kohle kaufe ich doch die Mädels in einem Puff komplett auf und alles wäre paletti gewesen.

 

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18.05.2011       Habe ich etwas versäumt?

 

Haben wir einen neuen Bundeskanzler? Faymann spricht! Und er kann sich tatsächlich aufregen! Wegen der Treichl-Aussage. Tja, aus dem Faymannschen Blickwinkel betrachtet, stimmt es. Zuerst mit der Kohle herumschleudern, dann in die Krise schlittern, zur Regierung um Hilfe sudern kommen. Wir Deppen berappen die Misere mit unseren Steuergeldern, dafür werden sofort die Bonis für unfähige Bankmanager erhöht und dann reißt Treichl die Klappe weit auf und schimpft.
Ich sage euch, die ihr glaubt uns regieren und beherrschen zu müssen: Ihr seid alle unfähig und gehört in die Würscht... Warum lassen wir uns das gefallen???

 

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17.05.2011       Lasst mir den Treichl in Ruhe!!!!

 

Nein, ich habe kein Konto bei der Ersten und im Regelfall glaube ich Bankern nicht einmal die Uhrzeit. Ja, der Großteil der PolitikerInnen ist leider blöd, ahnungslos und feige. Wenn es allerdings um den eigenen Säckel geht, dann können sie plötzlich klug, wissend und mutig sein.
Daher: Lasst mir den Treichl in Frieden!

P.S.: Wenn ich mich schon so für Sie ins Zeug werfe, werter Herr Treichl, mal so unter uns... Günstiger Kredit mit Superzinsen oder netter Konsulentenvertrag müssen doch jetzt drin sein. Finden Sie nicht?

 

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14.05.2011       Osama, der alte Schwerenöter

 

Sieh einer an! Da wird es wohl nichts mit dem Paradies und den 72 wartenden Jungfrauen für Osama bin Laden. Hatte sich doch der Terrorfürst tatsächlich in seinem Versteck eine Pornosammlung zugelegt. Vielleicht mit Titeln wie "Fummeln unter der Burka" oder "Wild treiben es die Märtyrer".
Womit sich bewahrheitet, so ein Gotteskrieger ist auch nur ein Mann.

 

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29.04.2011       Laskas unrühmliches Erbe

 

Was hatte man seinerzeit die Copacagrana über den grünen Klee gelobt! Allen voran die ehemalige Wiener Vizebürgermeisterin Grete Laska. Gut, die ist längst weg vom Fenster. Aber ein paar Figuren, die damals etliche Glücksritter unter den Pächtern der Donauinsellokale förderten sind noch immer in Amt und Würden. Wer sich mit Hunden schlafen legt, darf sich nicht wundern, wenn er mit Flöhen aufwacht.
Vieles erlebte bisher die Copacagrana und vieles liegt im Dunklen. Da brannte ein Sportgeschäft ab und der Nachbar, ein beliebtes Lokal, gleich mit. Die Betreiber dieses Lokals waren stets gegen diverse Machenschaften auf der Copacagrana und lehnten sich dagegen auf. Fazit: Man wollte ihnen Brandstiftung in die Schuhe schieben. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt...
Erstaunlich, dass auf dem Areal des abgebrannten Sportzentrums und -geschäftes seit einiger Zeit ein besonderer Tower hochgezogen wird...
Einer der Urgesteine unter den Lokalpächtern liegt mit der Stadt Wien im Dauerclinch. Noch vor einigen Jahren galt er als der große Zampano auf der Donauninsel.
Jetzt verkommt die Copacagrana und eine unfähige Umweltstadträtin dreht Däumchen und wartet zu bis alles in sich zusammenbricht.
Summa summarum: Sima ordentlich eingefahren... Doch der Steuerzahler wird es schon bügeln.

 

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26.04.2011       Bildschirmverbot!

 

Wann gibt es endlich ein generelles Bildschirmverbot für Christine Neubauer?Diese Naja-Schauspielerin ist dermaßen omnipräsent, dass anscheinend beinahe jeder Sender sie zeigen muss.
Dagegen hat sich Ottfried Fischer in seiner Glanzzeit richtig rar gemacht.

 

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21.04.2011       Kinder an die Macht

 

Ey, Alter, Staatssekretär vollgeil! Bam, Mörderkohle, Alter! Ursuper, fettes Dienstauto mit Chaffeur! Nichts zu melden in dem Job, urleiwaund! Aber Abkassieren! Party machen, heiße Weiber! Geil! Zuständig für Integration. Integrieren in die Riege der Abkassierer, Handaufhalter, Intervenierer, Verhinderer und Diskrete-Kuvertempfänger.
Die umgebaute Bundesregierung als Lehrwerkstätte. Womit sich die Frage stellt? Haben die alle einen Pascher? Antwort: JA!

 

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19.04.2011       Die spinnen, die Finnen

 

Lang ist es her, dass ich meinen Senf beigesteuert habe. Ein Wunder? Täglich überholt die Realität das Kabarett und die Satire.
Ein ehemaliger Innenminister als Lachnummer. Ich möchte nicht wissen wie viele Flaschen in diversen Polizeiinspektionen, in Abteilungen des BKA und Innenministeriums geköpft wurden als der vermeintliche Schlaumeier voll auf die Seife gestiegen ist.
Unser Saubermann in Brüssel - HPM - Hans Peter Martin hat sich seine angebliche weiße Weste ziemlich angekleckert. Jetzt muss der Vorarlberger mal sehen wie er aus dieser Nummer wieder rauskommt. Genau solche Leute braucht Brüssel. Leider treten sie dort in Rudeln auf.
Verdächtig ruhig ist es zwischenzeitlich um den Gefönten, Meischi & Konsorten geworden. Na wir wollen doch nicht hoffen, dass langsam das Gras darüber zu wachsen beginnt.
Selbstverständlich gilt für alle Fälle die Unschuldsvermutung....
Super, jetzt hat die rechte Bagage in Finnland tatsächlich etwas zu melden. Nun, in einem Land, wo es das halbe Jahr finster ist kommt man auf blöde Gedanken.
In Österreich scheint zwar die Sonne, doch der Polithimmel verdüstert sich zusehends. Gut, dass der Dicke den Krempel hingeschmissen hat ist nachvollziehbar. Wozu sich gesundheitlich aufreiben und die Familie links liegen lassen?
Der neue schwarze Zampono ist nun Spindelegger. Spindel...who? Und der rührt gleich einmal kräftig in seiner schwer angeschlagenen Partei um. Endlich wird die Schotter-Mizzi ihrem Spitznamen gerecht. Jetzt darf sie den Staatsschotter umschaufeln. Aufpassen, Leute! Brav Steuer pecken, keinen Cent unter den Tisch fallen lassen. Diese Frau ist imstande und führt wieder den Schuldturm ein. Vielleicht im alten Bunker im Augarten? Oder die abgefuckte Copa Cagrana auf der Donauinsel zu einem Schuldnerlager umgebaut und der erste Insasse ist Norbert Weber, der für dieses Disaster verantwortlich ist. Schließlich war die Schotter-Mizzi als Innenministerin mit ihrer Abschiebepraxis gar nicht zimperlich.
Im Häfen freut sich bestimmt Elsner, dass der bebrillte Lockenkopf endlich ins politische Ausgedinge geschickt wird. Heillos überfordert im Justizressort kennt sie sich eigentlich nur beim Optiker aus.
An ihre Stelle rückt nun der Claudia Schiffer-Verschnitt (Österreichausgabe). Wir können stolz sein! Ein Land der Genies und ExpertInnen! Gestern noch dieses Ressort, heute schon nahtlos in ein neues gewechselt. Nun, wenn die gute Frau als Justizministerin auch so viel weiterbringt wie in der Wissenschaft, dann gute Nacht...
Die heikle, sensible Innenministerium erhält eine gewisse Johanna Mikl-Leitner. Und? Was sind ihre Qualifikationen? Immer brav die Straßenverkehrsordnung befolgt; nie einen Polizisten als Kappelständer beleidigt?
Und was macht Faymann? Gibt es den überhaupt noch? Wenn ja, dann schweigt er wie üblich.
Bravo! H.C. Strache reibt sich genüßlich die Hände und träumt von finnischen Verhältnissen.

 

© Heinz Kokoschansky

11.03.2011       Unerklärliches Phänomen....

 

Da kugelt doch anscheinend unbemerkt der Behindertenausweis des vor zehn Jahren verstorbenen Schwiegervaters im Auto des oberösterreichischen Nationalratsabgeordneten Norbert Kapeller herum! Als das Vehikel sich vor dem Linzer Hauptbahnhof in der Kurzparkzone einschleift, macht sich auf unerklärliche Weise dieser Ausweis selbstständig und legt sich einfach so unbemerkt auf die Ablage hinter der Windschutzscheibe.... Ein unerklärliches Phänomen, dass der Herr Politiker gewzungen ist den Schwarzen Peter seiner Frau in die Pumps zu schieben. Sie wäre gefahren.
Noch dazu ist der Herr Angeordnete im Zivilberuf Polizist - na geh, da gibt es doch Möglichkeiten ein eventuelles Strafmandat ungeschehen zu machen. Noch dazu in der Provinz! Da geht doch immer ein bisserl was...
Jetzt versteht er die Welt nicht mehr, sagt er gegenüber der Kronen-Zeitung und zurücktreten wird er auch nicht.
Genau solche Volksvertreter passen hervorragend zu den gegenwärtigen Zuständen in diesem Land.

 

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07.03.2011       Tu felix Austria....

 

Entweder drehen jetzt wirklich alle komplett durch oder wir haben wirklich keine Sorgen. Da Zweiteres absolut nicht stimmen kann, kommt nur Ersteres in Frage und mit "alle" sind die Regierungsmitglieder gemeint wie beispielsweise unsere Familienministerin. Wie heißt die doch gleich? Egal, sie fällt kaum auf und wenn, dann mit einer schwachsinnigen Meldung. Wieder einmal mehr geht es um die Textänderung der Bundeshymne. Im Sinne der Gleichberechtigung sollen endlich auch die "Töchter" ihren Niederschlag finden.
Ich verlange hingegen Textänderungen, die der Aktualität entsprechen: ... Land der Defraudanten, Land der Korruption, Land der Lobbyisten, Land der Abkassierer, Land der Dilettanten, Land der Abschieber, Land der Ewiggestrigen...
Würde das alles berücksichtigt werden hätte unsere Bundeshymne die Länge einer Sinfonie.

 

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22.02.2011       Ruby, Ruby....

 

Mein Gott! Alle Jahre wieder dieses Theater um den Opernball! Klar, mittendrin der Mörtel alias Richard Lugner. Endlich gibt es was Knackiges anzusehen! Nicht den Alten. Der kann mir samt Katzi, Ex-Bambi und seiner Ex-Alten gestohlen bleiben. Ruby soll antanzen und schon entrüsten sich sämtliche Moralapostel in diesem Land! Dabei würden sie doch alle liebend gerne diese Ruby flach legen wenn sie nur die Möglichkeit dazu hätten. Vielleicht gibt es heuer ordentlich Bunga Bunga auf diesem verzopften Staatsball. Muss ja nicht der Lugner sein, obwohl Ruby durch Berlusconi Erfahrung mit einem welken Arsch hat.
Ehrlich, da sehe ich mir hundertmal lieber diese Ruby an als dieses penetrante, aufgesetzte Dauerlächeln der Desiree Treichl-Stürgkh. Und die Arme hatte doch glatt eine schlaflose Nacht wegen Ruby und findet das "obermegapeinlich". Contenance, Eure Schnittlaucht, Contenance....

 

© Heinz Kokoschansky

19.02.2011       Wiens Grinsekatze....

 

Wer erinnert sich noch an Benita Ferrero-Waldner? Nun, nicht wirklich nötig, denn einen bleibenden Eindruck hatte sie nicht hinterlassen. Sie machte sich eine Zeitlang als Außenministerin wichtig, dachte, allerdings nur sie, dass ohne ihr in der EU überhaupt nichts läuft und ging allen nur durch ihr anbiederndes Penetranzlächeln auf die Nerven.
Sie hat eine würdige Nachfolgerin gefunden: Wiens grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou. Seit sie dieses Amt bekleidet grinst sie andauernd wie ein frischlackiertes Hutschpferd und sprüht nur so von ziemlich idiotischen Ideen.
Neuester Auswurf: Car-Sharing in Wien. Wer ein Auto braucht soll sich ein Fahrzeug von der Stadt Wien ausborgen können. Wie? Was? Kann ich mir dann einen städtischen Linienbus oder Mistwagen der MA 48 leihen? Oder einen Leichenwagen von der Bestattung? Vielleicht sogar eine U-Bahn oder eine Straßenbahn? Zählen doch auch zu den Fahrzeugen.
Auf diese Weise will die Beste den Verkehr in Wien um ein Drittel reduzieren. Womit sich wieder einmal bewahrheitet: Wer zu viel mit Grünem Tee herumpritschelt und Körndln mampft, dem zahlt das eines Tages das Gehirn zurück. Darum, Maria, grins von mir aus weiter, aber halte den Mund.
Und denk an deinen Boss, den Häupl. Der Bemitleidenswerte wird sich wegen dir tatsächlich noch täglich zwei weitere Viertel reinziehen müssen um dich auszuhalten.

 

© Heinz Kokoschansky

12.02.2011       Zu deppert....

 

Die Idee ehemalige Postler und Telekomleute für niedere Polizeidienste umzuschulen scheiterte kläglich. Obwohl der Aufnahmetest gegenüber dem tatsächlichen Test für angehende PolizistInnen wesentlich vereinfacht wurde, scheiterte daran ein hoher Prozentsatz. Häufigste Ursachen: Mangelnde Deutsch- und EDV-Kenntnisse.
Mich wundert das nicht. Mein Postler ist beispielsweise seit Jahren zu deppert meine Post in meinem EU-Briefkasten, der anscheinend auch einer Schnapsidee entsprungen war, zu deponieren.
Heißer Tipp: Bewerbt euch doch bei diversen Bewachungsfirmen. Dort findet sich sicherlich Platz für Haubentaucher dieser Art.

 

© Heinz Kokoschansky

20.01.2011       Was kostet die Welt?

 

Sparpaket? Wer hat davon gefaselt? Ach ja, unsere Gurkentruppe im Parlament. Was sind schon läppische 90.000 € für den Neujahrsempfang? Wird doch nicht aus dem eigenen Säckel bestritten. Wäre ja noch schöner und ziemlich blöde! Unter uns: Auch die vergangene Weihnachtsfeier des mehr als angeschlagenen ORF artete, wie aus Insiderkreisen zu hören ist, in ein opulentes Gelage aus als gäbe es kein Morgen. Dafür haben wir unsere Gebührenzahler, die für ein laues Programm und für die Belustigung der Küniglberger brav ablegen.
Anderswo, wie in Tunesien, geht das Volk auf die Straße und verjagt die ungeliebte Regierung. In Österreich undenkbar! Mit ÖsterreicherInnen lässt sich schwer eine Revolution anzetteln. Das endet wie das Hornberger Schießen. Solange der Musikantenstadl u.ä. Schrott erhalten bleiben, der Villacher Fasching und "Narrisch guat" programmgemäß stattfinden, der Bierpreis nicht erhöht wird nehmen wir gerne die hohen Spritpreise in Kauf.
Kleiner Tipp für Leila Ben Ali, die tunesische Diktatorengattin, die bekanntlich mit 1,5 Tonnen Gold im Fluchtgepäck abhaute - in Kärnten gibt es erstklassige und profunde Vermögensverwalter. Einige haben zwar die Justiz an der Backe, doch das wird sie wohl nicht sonderlich stören.
Auch mit erstklassigen Beratern können wir aufwarten wie beispielsweise Alfred Gusenbauer, jenem ehemaligen Bundeskanzler den sich Werner Faymann zum Vorbild im Nichtauffallen als Regierungschef genommen hat.
Gusi berät nun den kasachischen Staatspräsidenten Nursultan Nasarbajew, jenen Mann der so gerne seinen Ex-Schwiegersohn Alijew an die Wand stellen will.
Und natürlich können wir nur wärmstens unser absolutes As, den ehemaligen Vizekanzler Hubert Gorbach empfehlen, der derzeit im Mastdarm von Weißrusslands Diktator Lukaschenko residiert.
Werte Frau Ben Ali, wenden Sie sich aber vorerst einmal vertrauensvoll an Walter Meischberger. Auch er kann sie hervorragend beraten und genießt den Vorteil sich anschließend nicht mehr erinnern zu können wofür er eigentlich honoriert wurde. Als Ehegespons Ihres abgehalterten Diktatorenmannes für spätere Prozesse sicherlich von Vorteil...
Und da sage nun mal einer der Beruf einer Friseuse wäre perspektivlos...

 

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08.01.2011       Der durchgeknallte Rottweiler

 

Schon an 2011 gewöhnt? Blöde Frage - bleibt einem ja doch nichts anderes übrig. 2010 war eher so lala und trotz eines gewissen Zweckoptimismus wird 2011 aller Voraussicht nach um keinen Deut besser werden.
Ausgerechnet am letzten Tag des Vorjahres, zu Silvester, muss der GÖD-Rottweiler wieder einmal bellen und pinkelt sich dabei selbst ans Bein. Der Sturkopf und engstirnige, ewige Verhinderer Fritz Neugebauer - Chef der GÖD (Beamtengewerkschaft) stimmt zuerst brav für das Sparpaket unserer Gurkenregierung mit. Plötzlich mahnt ihn anscheinend sein soziales Gewissen und er läuft dagegen Sturm, will dagegen sogar eine Verfassungsklage durchboxen.
Der Typ kann nicht mehr richtig ticken, wobei sich die Frage stellt, ob das bei ihm jemals der Fall war? Augenblicklich hat ihn seine Partei, die ÖVP, wieder auf den Boden der Realität herunter geholt und ihn zurückgepfiffen.
Einerseits kann man froh sein, dass der ehemalige Lehrer längst nicht mehr auf unsere Schüler losgelassen wird, andererseits ist er im Lachkabinett der Schwarzen mit Marek, den Prölls & Co. bestens untergebracht.
Von wegen sozialen Gewissen - ich glaube nicht, dass es beim Rottweiler stark ausgeprägt ist. Ich erinnere nur wie er seinerzeit neben seinen politischen Tätigkeiten auch noch für eine lächerliche Lehrverpflichtung kräftig abgesahnt hatte bis ihm deshalb ein Riegel vorgeschoben wurde.
Wenn ihm das Sparpaket tatsächlich so auf den mehr als wohlgefüllten Magen schlägt, vielleicht mischt er sich doch einmal unters Volk und geht zum Beispiel in einen Merkur-Supermarkt. Dort kostet nämlich bereits ein Kilogramm Walnussbrot € 5,20. Immerhin wären das über siebzig alte Schilling für ein Kilo Brot ohne Butter und allem anderen drauf!
Wasser predigen und Wein saufen - aber diesbezüglich befindet sich Fritz Neugebauer in illustrer Runde.

 

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31.12.2010       Prosit 2011

 

Allen LeserInnen dieser Kolumne wünscht Heinz Kokoschansky einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

 

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22.12.2010       My brain is too small....

 

Hubsi macht Weltpolitik. Toll! Der ehemalige glücklose Vizekanzler, dem eben sein brain too small was und daher zum Politkasperl mutierte setzt sich über sämtliche Kritik in der Welt gegen die getürkten Wahlen in Weißrussland hinweg. Meint er doch allen Ernstes, dass "wir noch was" vom letzten Diktator Alexander Lukaschenko "lernen können".
Klar, Hubert Gorbach muss dem weißrussischen Tyrannen Bauch pinseln, schließlich betreibt Hubsi in dem Land die "Gorbach Consulting" für Infrastrukturprojekte. Vielleicht hat er den Weißrussen schon eine 160km-Temporegelung auf Autobahnteilstücken vorgeschlagen? Blöd nur, dass es in Weißrussland keine Autobahnen gibt.
Die Briten waren nicht heiß auf unseren Spitzenmann aus Vorarlberg, obwohl er sich brieflich in beinahe perfektem Englisch angebiedert hatte. Nun haben eben die Weißrussen das Superhirn geerbt und Lukaschenko seinen einzigen Fan.
Hubsi, your head is too big for your small brain...

 

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15.12.2010       Durchgeknallt....

 

Natürlich ist das jetzt von absoluter Dringlichkeit. Genau so wie Schnee in den Schuhen. Aus ORF 1 wird nun ORF eins. Toll! Auf welchen Mist wohl diese Königsidee entstanden ist? Selbstverständlich kostet das Geld und nicht zu knapp. Aber um die Kohle der Gebührenzahler ist uns nichts zu teuer. Anstelle dieses Geld in ein besseres Programm bzw. erstklassige Produktionen zu investieren wird es am Küniglberg einfach so verpulvert.
Quo vadis, ORF????
Außerdem ist die Umstellung von Beginn an zum Scheitern verurteilt, weil wir das neue Logo nicht lesen können. Die PISA-Studie bescheinigt uns, dass wir zu deppert zum Lesen sind.

 

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09.12.2010       Normalbürger B.

 

Also wirklich!
Da wartet die Welt gespannt auf die Ergüsse unseres Umweltministers während der Klimakonferenz in Mexiko und dann verpasst diese Koryphae den Flieger!
Wer kann es ihm verdenken, dass er da ausrastet, wenn ihn unsere Botschaft links liegen und die Franzosen ihn im (sauren) Regen/Schnee stehen lassen.
Und als Gipfel der Frechheit wird unser hochgeschätzter Umweltminister - wie heißt der doch gleich? - glatt als Normalbürger behandelt!
Fly Niki (und das hat nichts mit Lauda zu tun!)schleunigst zurück in die Versenkung aus der du doch nie herausgekommen bist und das wird auch weiterhin so bleiben.

 

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07.12.2010       Weihnachtswünsche 2010

 

Werner Faymann, Bundeskanzler:

Ich wünsche mir noch immer eine Stimme wie Ben Becker. Mein blader Vize soll jetzt wirklich ordentlich abnehmen, dass ich neben ihm nicht immer wie ein Bestrich aussehe. Und ich will endlich wahrgenommen werden!
P.S.: Ich hoffe, das macht nichts, aber seit der Onkel Hans das Zeitliche gesegnet hat, traue ich mir am Sonntag immer die "Krone" zu fladdern.

Claudia Bandion-Ortner, Justizministerin:

Heuer wirklich eine neue Designerbrille für den richtigen Durchblick. Dann die Namen Elsner, Meinl, Grasser, Meischberger und alle anderen dubiosen Figuren aus meinem Gedächtnis streichen.

Josef Pröll, Vizekanzler und Finanzminister:

Ein langes Leben für meinen Onkel. Schließlich brauche ich ihn als Steigbügelhalter wenn ich bei den nächsten Wahlen Bundeskanzler werden will. Ansonsten - mein persönliches Budget passt und das andere Budget ist mir ehrlich gesagt...auch wichtig.

Maria Fekter, Innenministerin:

Bitte, bitte, ich will nie eine Dienstreise nach Frankenberg machen müssen! Österreich soll ein einziges großes Anhaltezentrum werden und alle Angehaltenen im Werk der Schotter-Mizzi Steine klopfen.

Nikolaus Berlakovich, Umweltminister:

Ich will endlich wahrgenommen werden!

Doris Bures, Verkehrs- und Infrastrukturministerin:

Letztes Jahr hat es nicht geklappt. Hoffentlich heuer. Wer erklärt mir endlich mein Ressort?

Michael Spindelegger, Außenminister:

Ich will mich nicht bei jeder Auslandsreise extra vorstellen müssen! Was in Wikileaks über mich zu lesen ist dementiere ich und außerdem können mich so wie so alle leaken.

Gabriele Heinisch-Hostek, Frauenministerin:

Es soll alles zu bleiben wie bisher. Nur nicht auffallen.

Heinz Fischer, Bundespräsident:

Ich bin zufrieden. Nur ein Wunsch. Bei wichtigen Entscheidungen soll immer ein Klo in Reichweite sein.

Laura Rudas, rote Möchtegernvordenkerin:

Bitte, dass muss doch im Budget drinnen sein! Ich will nicht immer dem Faymann den Kaffee bringen müssen!

Rudolf Hunstorfer, Arbeits- und Sozialminister:

Wann trifft endlich den Neugebauer der Schlag?

Maria Vassilakou, grüne Wiener Vizebürgermeisterin:

Der Gürtel, die Mariahilferstraße, die Südosttangente, die Simmeringer Hauptstraße, der Rennweg und der Ring sollen Radwege werden. Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Oh ja! In ganz Österreich gilt die Dreißigerbeschränkung. In den Wiener Gemeindebauten wohnen nur mehr Ausländerinnen und Ausländer, die Wienerinnen und Wiener ziehen in Asylantenheime - Wohnraumrotation. Und die Stationsansagen in den Öffis müssen mehrsprachig sein.

Michael Häupl, roter Wiener Bürgermeister:

An Spritzer und no an Spritzer und no an... Und ja kan Retsina! Außerdem heißt der Grüne Veltliner ab sofort nur mehr Veltliner.

Claudia Schmid, Unterrichtsministerin:

Bastonade für renitente, uneinsichtige Lehrer in den Turnsälen, durchgeführt von Schülern mit Migrationshintergrund.

Reinhold Mitterlehner, Wirtschaftsminister:

Mir geht es gut. Wenn es der Wirtschaft auch gut geht, soll es mir nur recht sein.

Beatrix Karl, Wissenschaftsministerin:

Fürs Kreuzerl im richtigen Kreis alle vier Jahre sind Universitäten wirklich nicht maßgeblich. Wozu also der ganze Tamtam?

Alois Stöger, Gesundheitsminister:

Gesundheit, Gesundheit und abermals Gesundheit. Für mich, denn nur ein gesunder Gesundheitsminister ist auch ein guter Gesundheitsminister.

Eva Glawischnig, Obergrüne:

Nicht einmal der Gummibaum spricht mehr mit mir. Ich hoffe, es handelt sich nur um eine vorübergehende Weihnachtsdepression.

Alfons "Ali" Mensdorff-Pouilly, bauernschlauer adeliger Lobbyist:

Danke, keine Wünsche. Ich bin Teflon.

Verena Remler, Familienstaatssekretärin:

Danke für das vorweihnachtliche Geschenk! Und was muss ich in diesem Superjob genau machen?

Karl-Heinz Grasser, Unberührbarer:

Angeblich will mir Fiona Meischis Tagebuch in Leder gebunden schenken. Das wäre ein Scheidungsgrund. (Hoffentlich tut sie es...)

Sabine Wurzinger, Arbeitslose:

De G'frießa sollen amoi im Sozialmarkt einkaufen miassen!

Norbert Darabos, Verteidigungsminister:

Auch bitte eine neue Designerbrille wie Kollegin Bandion-Ortner... für den Durchblick.

Josefa Brunner, Pensionistin:

Wenn die Regierung endlich ihre Brettln von eahnare Plutzer nahmert, hätt' i gnua über den Winter zum Haaz'n!

H.C. Strache, blauer Doch-Wieder-Nix-Geworden:

Nachdem ich meinen Wunschzettel während meiner efolgreichen Israelreise in die Jerusalemer Klagemauer gesteckt hatte, überkam mich die Vorsehung. Nicht nur dass ich Parallelen mit Theodor Herzl habe, nein - ich bin der legitime Nachfolger Jesu! Daher appeliere ich an den Vatikan, dass für die kommenden Weihnachten mein Abbild in sämtlichen Krippen zu liegen hat.

 

© Heinz Kokoschansky

06.12.2010       Den Wolf im Schafspelz ins Land holen

 

Nicht nur, dass Israel seit einigen Tagen mit dem größten Brand in seiner Geschichte zu kämpfen hat, macht sich nun auch der blaue Polit-Zündler H.C. Strache im Gelobten Land wichtig. Im illustren Schlepptau: David Lasar und Hilmar Kabas (man erinnert sich - jener Herr, der auf Fact-Finding-Mission in einem Wiener Puff war und später in Favoriten eine Torte ins Antlitz geworfen bekam). Damit nicht genug. Das Who's who der europäischen Rechten, Philip Dewinter vom flämischen Vlams Belang, René Stadtkewitz - einer der Gründer der rechten deutschen "Freiheit" und Kent Ekeroth von den nationalen Demokraten in Schweden. Tolle Reisegesellschaft!
Wer hätte das gedacht? H.C. findet sogar Parallelen zu Theodor Herzl, dem Begründer des Zionismus, und fühlt sich berufen eine "Jerusalemer Erklärung" abzugeben. Jetzt sind wir aber alle baff....
Tja, nach dem Wiener Wahlkampf ist es verdammt ruhig um den blauen Führer geworden, daher ist jedes Mittel recht um sich wieder einmal in Szene zu setzen.

 

© Heinz Kokoschansky

17.10.2010       Genug des Fekterismus!!!

 

FEKTERISMUS bezeichnet eine neue Form der Menschenverachtung, die auch vor Kindern nicht halt macht mit anschließendem Eiertanz, die Feigheit daraus persönliche Konsequenzen zu ziehen. Warum schleicht sich diese Fekter nicht endlich auf Nimmerwiedersehen von der Politbühne und verschwindet in der Versenkung???
Lieber lässt die Schotter-Mizzi den Chef der Fremdenpolizei über die Klinge springen bevor sie auf ihre Pfründe verzichtet. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen...
So viel Kotze kann man gar nicht in sich haben, wenn man täglich ansehen und erleben muss, welche Scheiße von sämtlichen Parteien und dem Hohen Haus über uns ausgekippt wird!

 

© Heinz Kokoschansky

19.09.2010       Wo ang'rennt???

 

"Wo ang'rennt sein" - jemand läuft gegen etwas...
Für jene, die des Wiener Dialektes nicht mächtig sind: Jemand rennt wo dagegen an bedeutet in diesem Zusammenhang - nicht ganz dicht, nicht alle Tassen im Schrank haben - kurzum blöd wie die Nacht finster zu sein.
Dieser Ausdruck war in dieser Woche gleichsam der Sager der Woche, zumal der Wiener Bürgermeister mit diesem Idiom (zu Recht) unsere sehr unbedarfte und frisch gebackene Wissenschaftsministerin frontal in einer Rede angegriffen hatte.
"Ang'rennt" sind derzeit einige...
Beispielsweise unser Ach-doch-nicht-ganz-geschafft-nach-Hollywood-Schauspielstar Albert Fortell. Genau der! Ehemann von Barbara Wussow, ebenfalls mit bescheidenem Schauspieltalent ausgestattet.
Wieder einmal mehr geht es diesmal bei Albert Fortell wahrlich nicht um seine entbehrlichen Schauspielkünste sondern um einen Erbschaftsstreit mit seinem Bruder, der seit geraumer Zeit die heimischen Gerichte beschäftigt.
Albert Fortell, der angeblich so gut im (Schauspiel)Geschäft sein will, hat doch tatsächlich nun ein paar läppische Sparbücher seiner verstorbenen Mutter mit nicht unbeträchtlichen Einlagen "glatt vergessen". Jetzt sitzt dem Pseudomimen leider deshalb der Staatsanwalt im Genick. Mich wundert nicht, dass Fortell kaum spielt. Wer Sparbücher vergisst merkt sich auch schlecht seinen Text.

Was sagt Ihnen "041b"? Nichts? Mir bis dahin auch nichts bis ich die letzte Ausgabe des Nachrichtenmagazins "Profil" gelesen hatte. Unter "041b" versteht man in der Krankenversicherung der Beamten eine spezielle Leistung zum Preis von 352,95 Euro: "Winterschlaf einschließlich Betreuung" (!) [Profil 20. September 2010, S. 43]
Was kann man sich darunter wohl vorstellen? Schließlich habe ich noch nie einen wachen österreichischen Beamten getroffen. "Einschließlich Betreuung"?? - Bitte leise sein, keine Arbeit auf den Schreibtisch lagern, Frau oder Herr Referent(in) büsseln gerade...

Von ihm kann selbst noch KHG (Karl-Heinz Grasser) lernen. Die Rede ist von seiner Durchlaucht, Graf Alfons Mensdorff-Pouilly. Welche schützenden Hände wachen wohl über den Lobbyisten mit internationalen Beziehungen zum Waffenhandel, der sich selbst gerne nur als "Bauer" bezeichnet?
Anfang des Jahres kurzfristig wegen mysteriöser Deals in britischer Untersuchungshaft, aber nichts nachzuweisen. Die Staatsanwaltschaft in Wien bemüht sich seit Monaten bei den Briten Akteneinsicht zu erhalten, doch das SFO (Serious Fraud Office; englische Antikorruptionsbehörde) legt sich quer und verweigert. "Ali", wie ihn seine Freunde nennen, muss wohl verdammt viel brisantes Wissen mit sich herumtragen, dass selbst die honorigen Engländer weiche Knie bekommen. Auch im Fürstentum Liechtenstein zeigen sich die zuständigen Stellen wenig kooperativ während der gräfliche Bauer auf seinem Gut im Burgenland ungehindert seinen Geschäften nachgehen kann.
Jedenfalls ist er längst erfolgreicher als seine Gattin als Politikerin und Gesundheitsministerin jemals war.

Das Gefühl will nicht weichen, dass sämtliche Politiker und Betätiger der Machthebel in diesem Land längst dermaßen abgehoben sind und über alles darüber hinwegfahren, da die Trottel unten - also wir das Stimmvieh vulgo Volk - ohnehin nicht mitbekommen und wenn können sie - wieder wir - auch nichts dagegen unternehmen.
Das international renommierte Wiener Hotel "Imperial" wechselt den Besitzer. Der millardenschwere russische Oligarch Oleg Deripaska reißt sich den Prunkbau unter den Nagel. Keine Sau hat jemals nachgefragt woher der Russe sein Vermögen bezog und wodurch er es angehäuft hatte?
Auch der ehemalige Magma-Topmanager Siegfried Wolf wechselt zu dem Russen. Natürlich wird auch Wolf keinerlei Ahnung haben aus welchen Quellen er in Zukunft sein monatliches Salär und sein Boni beziehen wird.

 

© Heinz Kokoschansky

10.09.2010       Ich verstehe den Stangl....

 

...diesen doch nicht K2-Gipfelstürmer. Vorige Woche erklomm ich den Bisamberg und habe danach meiner Frau das Gipfelfoto als Beweis präsentiert.
Na ja, ganz oben hatte ich nicht geknipst, eher von weiter unten quasi am Fuße dieser alpinistischen Herausforderung. Ich habe ihr versucht das einzureden, aber sie hat es mir nicht abgenommen, weil mich leider irgendein Bastard vernaderte als ich mit einer Freundin beim Heurigen saß.
Dafür ist meine Frau jetzt am K2, am berüchtigsten K2-Gipfel des Zorns...

 

© Heinz Kokoschansky

02.09.2010       Geht's noch????

 

Dass gewisse Führungskräfte der Blauen den IQ eines Hydranten haben müssen ist inzwischen hinlänglich bekannt. Kaum zu glauben, dass dieser Umstand noch zu toppen ist. Der Steirer Gerhard Kurzmann schaffte es mit seinem rassistischen Videospiel. Er will damit "Jugendliche auf Probleme aufmerksam machen". Steirer, wundert euch nicht, sollte euch demnächst möglicherweise der Grazer Uhrturm um die Ohren fliegen. Zumindest wisst ihr dann, wem ihr das zu verdanken habt.
Jetzt müssen sich die Kärntner FPÖler und BZÖler rasch etwas einfallen lassen, sonst laufen ihnen die Steirer am Ende noch den Rang in puncto Blödheit ab.

 

© Heinz Kokoschansky

17.08.2010       Jawohl, neue Steuern!

 

Blade, G'füllte, Ausgefressene, Wamperte - also Dicke sollen künftig mehr Steuern zahlen. Genau! Verdrängungssteuer - warum müssen sich die Fetten immer in der U-Bahn neben mich pressen?? Und im übrigen, Vizekanzler Pröll kann dabei gleich mit leuchtenden Beispiel vorangehen.
Lange sollen mit der Luftsteuer zur Kasse gebeten werden. Außerdem haben die immer den besten Ausblick. Ab zwei Meter Körpergröße soll auch ein Zentimeterzuschlag eingehoben werden.
Ohzwickte, Abgebrochene, Untergroße - also die Kleinen sollen gefälligst Geringfügigkeitssteuer blechen. Außerdem einen Aufmerksamkeitszuschlag; sie sollen, nur weil sie nicht schauen können, nicht immer den Langen in die Wampen donnern.
So schaut's aus.

 

© Heinz Kokoschansky

07.08.2010       Schnauze Eminenz!

 

Natürlich musste das kommen!
Der Salzburger Weihbischof Andreas Laun musste nun auch ungefragt seinen Senf zur Tragödie von Duisburg beisteuern, indem er die "Love Parade als Strafe Gottes" bezeichnete. Dieser verknöcherte, ultrakonservative Kirchenmann sähe wohl am liebsten noch immer die Scheiterhaufen lodern. Schließlich macht er keinen Hehl aus seinen Ansichten und seine mehr als entbehrlichen Äußerungen bezüglich Homosexualität und anderen heiklen Themen sind hinlänglich bekannt. Hat nicht sein Glaubenskonzern für den Laun tätig ist genug Dreck am Stecken?
Die wahre Strafe Gottes ist, dass es die katholische Kirche gibt.
Daher Schnauze Eminenz und nimm gleich die unsägliche Eva Hermann mit an der Hand, die sicherlich eine recht passable Köchin für die so genannte Geistlichkeit abgeben würde.

 

© Heinz Kokoschansky

04.08.2010       Bestsellerautor Meischi

 

Das gefürchtete alljährliche journalistische Sommerloch ist gestopft! Hallelujah!
Dank Meischi alias Walter Meischberger!
Der Gute schrieb sich in seinem Tagebuch alles von der Seele. Blöd, dass es bei einer Hausdurchsuchung gefunden wurde. Sämtliche Krimiautoren können sich brausen. Das ist der Stoff aus dem Thriller gemacht werden. Der Oberzampano liegt unter der Erde, ein hingerichteter Diktator, ein amtierendener Diktator; eine tote Ukrainerin in einer Wiener Nobelvilla, in der ausgerechnet auch der Sohnemann des amtierenden Diktators residierte; etliche Euro-Millionen angeblich vom Hingerichteten und dem Amtierenden an den verblichenen Oberzampano übergeben und gebunktert in Liechtenstein, wo man allerdings neuerdings nichts davon weiß oder nichts mehr wissen will; ein ehemaliger Getreuer des verschiedenen Oberzampanos soll mit einer netten Summe in Paraguay abgetaucht sein und jede Menge Ungereimtheiten. Natürlich spielt dabei auch wieder einmal Teflon-Mann KHG eine Rolle.
Inzwischen sagt Meischi, in seinem Tagebuch haben sich Fiktion und Wahrheit vermischt. Also was nun? Macht der ehemalige Tanksäulenzapfer nun einen auf Science fiction?
Langsam wird das ganze nur mehr zur Farce. Neben FPÖ, BZÖ, FPK sollte doch noch eine weitere Parteienspaltung möglich sein - die FVD - die Freiheitlichen Volldolme...

 

© Heinz Kokoschansky

02.08.2010       Karlsplatz neu?

 

Tja, da nimmt man sich vor regelmäßig seinen Senf zu allem Möglichen zu geben, doch etwas kommt immer dazwischen. Aber Kokoschansky wird sich bessern, versprochen!
Na schön, jetzt wird also zum xten Mal wieder einmal der Wiener Karlsplatz umgebaut und -gestaltet in der vagen Hoffnung damit die Drogenszene in den Griff zu bekommen, zu vertreiben und ganz Kühne meinen diese damit zu zerstören.
Scherz lass nach!
Inzwischen wird in ganz Wien munter gedealt. Man muss nur mit offenen Augen und aufmerksam durch die Stadt gehen.
Ein neuer Hotspot, wie es nun auf Neusprech heißt, ist in der S-Bahn Station Siemensstraße im 21. Bezirk entstanden. Ab Mittag wird dort jeden Tag sehr fleißig mit Heroin und Kokain gehandelt. Drahtzieher sind Schwarzafrikaner und das Geschäft boomt. Klar kann die Polizei nicht gleichzeitig überall sein, aber diese Station sollte bald näher in Augenschein genommen werden bevor die Situation eskaliert.

 

© Heinz Kokoschansky

24.06.2010       Endlich der Geldsegen!

 

Ich pfeife auf Lotto, Toto, Brief- und Rubbellose, besuche nicht mehr Casinos!
Das bringt gar nichts. Es ist viel leichter an das große Geld heranzukommen. Ich werde FPÖ-Mitglied, diene mich in kürzester Zeit hoch. So wie die angeschlagen sind nehmen die jeden, warum also nicht auch mich?
Dann rede ich öffentlich nur mehr Topfen, lasse keinen Fettnapf aus, bin für jeden Skandal zu haben, mauschle und packle, sorge für einen Blödsinn nach dem anderen bis es der Partei zu viel wird und sie mir einen Haufen Geld wie dem Meischberger bietet, dass ich mich endlich schleiche.
Natürlich zu meinen Bedingungen. Daher werde ich u.a. einen Stuhl im ORF-Kuratorium fordern. Schließlich ist das nicht viel Hacken, aber gut dotiert.
Rücktritt für Kohle! Werde gleich dem H.C. ein Mail schreiben und meine
Qualitäten anbieten, mich einschleimen und anbiedern.

 

© Heinz Kokoschansky

18.06.2010       Der König ist tot....

 

...es lebe der König! Wer regiert nun nach dem Tode Hans Dichands Österreich? Vielleicht der Raffeisen-Conrad?

 

© Heinz Kokoschansky

18.06.2010       Die unendliche Geschichte

 

Das konnte nicht ausblieben, dass der omnipräsente Alfons Haider wieder einmal auf den Arigona-Zug aufspringen wird. Nachdem die Innenministerin fettnapfmäßig öffentlich zur Scheinheirat geraten hat, bietet sich sofort Haider als Bräutigam an - schließlich will er doch nur helfen. Es ist nur mehr zum Kotzen. Die Arigona Zogaj-Story an sich und dann noch als Zugabe diese mediengeilen Trittbrettfahrer. Alfons, schließe dich mit Franzobel zusammen. Vielleicht schafft ihr noch ein Arigona-Musical für nächstes Jahr in Stockerau? PR ist doch immer gut und wenn man dafür auch noch eine heikle Geschichte ausschlachten kann umso besser.

 

© Heinz Kokoschansky

11.06.2010       Sternenhimmel über Vorarlberg

 

Was muss ich heute im KURIER lesen? Österreich hat endlich sein erstes Fünf-Sterne-Superior-Hotel in Lech am Arlberg bekommen, also einen Gral für die mehr als Betuchten, wo ihnen jeder Wunsch gegen gutes Cash augenblicklich erfüllt wird.
Dagegen wäre nichts zu sagen. Wer's braucht? Auch gegen den Standort ist nichts einzuwenden - Vorarlberg. Sollte tatsächlich einmal die Kohle vorübergehend ausgehen, ist es ein Katzensprung um in die Schweiz und Liechtenstein zu gelangen und Bares von diversen Schwarzgeldkonten zu ordern.
Allerdings stört doch der Investor empfindlich. Niemand Geringerer als der russische Oligarch Oleg Deripaska steckt hinter diesem Hotel. Wer sich ein bißchen nur auskennt und recherchiert wird bald merken, welches Kaliber Gospodin Deripaska tatsächlich ist.
Und die fußmaroden Schweizer, also die Vorarlberger, liegen selbstverständlich vor dem russischen Krösus am Bauch. Der Vorarlberger Landeshauptmann und andere Politiker wissen von nichts. Damit sind sie aber nicht alleine. Längst ist es in Österreich Gewohnheit geworden vor den russischen Oligarchen bußfällig in die Knie zu gehen, sobald sie nur mit den Kreditkarten wedeln.
Einer der ersten, der im "Aurelio", so der Name des Hotels, heiraten will, ist der Shootingstar der heimischen Immobilienbranche, der Tiroler Rene Benko. Wäre doch auch einmal sehr interessant wie der junge Mann zu seinem Vermögen kam? Aber das ist eine andere Geschichte.

 

© Heinz Kokoschansky

10.06.2010       Karl & Lex rotieren....

 

Die Sensation ist perfekt und die österreichische Kultur unglaublich bereichert! Schauspielertitan Albert Fortell spielt bei den Karl-May-Festspielen in Weitersfeld im kärntnerischen Gurktal Old Shatterhand!
Wahnsinn! Endlich werden diesem kernigen Helden unserer Jugendtage durch den grandiosen Mimen Fortell jene Seicherl-Züge verpasst werden, die Old Shatterhand immer gefehlt haben. Er wird sicherlich im Saloon anschreiben lassen, sich bei den Rothäuten wie sonst in den "Seitenblicken" und beim Heinzl anbiedern usw.
Ich glaube, diese Rolle nutzt der Albert nur als Vorwand um mit dem Colt umgehen zu lernen für den Bruderzwist im Hause Fortell.
Natürlich hat auch Sohnemann Fortell eine kleine Rolle bekommen und Mama Barbara meinte zum Talent ihres Sprößlings im Kleinformat: "Wenn er [aber] keines hat - dann bitte die Finger weg."
Ach Barbara, warum hast du diese weise Erkenntnis nie für dich selbst angewandt?

 

© Heinz Kokoschansky

10.06.2010       Ein Schwarzer mit Mumm

 

Nach längerer Abwesenheit im Ausland melde ich mich wieder zurück und sofort hat mich eine Meldung sehr erfreut. Endlich ein Schwarzer mit Mumm! Natürlich nicht bei uns!
Barack Obama ist auf der Suche nach den BP-Verantwortlichen, die das Öldesaster verursachten, "um sie in den Arsch zu treten". Wenn er schon dabei ist, könnte er auch einmal bei uns vorbeischauen und die OMV gleich mit in den Allerwertesten treten. Zum Glück haben wir keine Ölkatastophe, aber dafür dermaßen exorbitant hohe Benzinpreise, die mit jeder Tankfüllung Dramen auf den Konten auslösen.
Obama - ein Präsident der klaren Worte. Keine Lusche wie der Piefke Horst Köhler, der mimosenhaft beleidigt, nicht einmal imstande war seine Rücktrittsrede frei zu sprechen und vom Blatt lesen musste.
Zumindest sagte er etwas. Im Gegensatz zum UHBP, der wieder in der Hofburg thront und seit seinen Dankesworten nach seiner Wiederwahl für eine weitere Amtsperiode nicht sonderlich auffallen wird, geschweige denn aus dem Rahmen.

 

© Heinz Kokoschansky

18.04.2010       Ziemlich viel um die Ohren

 

Tja, habe mich jetzt längere Zeit nicht zu Wort gemeldet, da ich einiges um die Ohren habe. Doch Kokoschansky ist wie immer am Ball.
Endlich konnte ich mir eine Pause gönnen, setzte mich ins Cafe Griensteidl im ersten Bezirk, bestellte einen großen Mokka und danach bekam ich fast einen Herzinfarkt. Nicht wegen der Stärke des Kaffees, eher Durchschnitt, aber dafür beim Bezahlen!
Dort kostet ein großer Mokka sage und schreibe: 3,90 € (!!). Nicht einmal angefüllt war die Tasse, nur halbvoll. Was wird wohl in diesem Preis miteingerechnet? Hofburg-Zuschlag, weil der Gast ja direkt neben der Hofburg sitzt? Fiaker-Zuschlag - dort ist auch ein Standplatz. Oder generell ein Aufpreis, weil man sich immerhin in der City befindet. Ich weiß es nicht. Nur eines weiß ich, das Griensteidl kann mich in Zukunft um höflich zu bleiben...vergessen. Und dem Kaffeesieder sollte man am besten kräftig... Nein, wir haben doch eine gute KInderstube genossen.

 

© Heinz Kokoschansky

12.03.2010       I'm From Austria....

 

Fassen wir doch mal zusammen, was sich in letzter Zeit in der Alpenrepublik getan hat. Da hätten wir eine Bundespräsidentschaftskandidatin als schwere Rechtsauslegerin. Paradox, wenn man dann noch ausgerechnet Rosenkranz heißt und teutsch, teutscher, am teutschesten ist. Wotan, steht ihr bei!
Cato setzt der rührigen Barbara zu, indem er sie indirekt zwingt eine Unterlassungserklärug öffentlich zu unterschreiben, dass sie sich vom Nationalsozialismus distanziert, sonst gibt's nur böse Schelte im Kleinformat und keine Unterstützung im Wahlkampf. Da hift es auch nichts, wenn jetzt aus Solidarität der Rosenkranz'sche Schäferhund mit dem drolligen Namen "Greif" ("Blondie" wäre doch zu auffällig gewesen) jede Kronen-Zeitung in Fitzelchen zerfetzt, die er vor die Schnauze kriegt. Wird jetzt die "Krone" zu einem neuen "Stürmer"???
Natürlich muss sich sofort einer der blauen Komiker mit einem offenen Brief an Kardinal Schönborn wenden, verteidigt die zehnfache Mutter Barbara Rosenkranz und im übrigen soll der Kirchenobere gefälligst vor der eigenen Türe kehren. Wie viele zehnfache Mütter gibt es in diesem Land, die ebenfalls ihre Kinder großgezogen haben und nicht heimlich der Hakenkreuzära nachtrauern?
In der Kirche geht es wieder einmal drunter und drüber: Sexueller Missbrauch, Pädophilie, die gesamte Palette menschlicher Abgründe. Natürlich tut es wieder einmal dem Glaubenskonzern leid, gefolgt von Entschuldigungen und Lippenbekenntnissen. Der Vatikan wird diesem Sturm sicherlich unbeschadet aussitzen, dafür sorgt schon Ratzinger. Ein paar Schäfchen werden der Kirche den Rücken kehren und gewisse Sekten, religiöse Sondergruppen und obskure Glaubensgemeinschaften scharen bereits in den Startlöchern.
Und dann hätten wir noch unseren EU-Oberaufdecker HPM. Getraut sich doch tatsächlich ein Journalist in einer TV-Talkshow das Kind beim Namen zu nennen und erntet dafür von HPM ein "Fuck You"!
Bringt aber gar nichts, denn wieder einmal mehr bleiben die ÖsterreicherInnen die Gefickten.
I'm From Austria - wird wohl bald nicht mehr so klug sein, dass
öffentlich zu propagieren.

 

© Heinz Kokoschansky

08.02.2010       Ali Baba Häfen

 

Konnte er sich's wieder einmal richten und deichseln, Seine Durchlaucht Ali und schaffte es dem Häfen, dieses Mal in Großbritannien, Baba zu sagen. Der selbsternannte Bauer muss so einiges wissen, dass dieses Wissen dem Rüstungskonzern BAE Systems 280 Millionen wert ist, damit es nicht das Licht der Öffentlichkeit erblickt. (Da kann sich der Meinl mit seinen 100 Mille Kaution brausen.)
Ali beherrscht diese Art von Schubumkehr perfekt: Pflugscharen zu Schwertern.
Jetzt darf er mit seiner Mizzi, dieser ehemaligen talentefreien Politikern, auf seinem Schloß in Luising, wieder feine Soireen, Treibjagden und Amusements abhalten. So lange bis (hoffentlich) wieder und für längere Zeit sich die Achter um seine Handgelenke schließen. Sofern unsere Justitia trotz ständig neuer Brillen endlich den Optiker wechselt und durch nicht beschlagene Gläser schaut...

 

© Heinz Kokoschansky

08.02.2010       Haslingers Fiktion....

 

Jedes Jahr um diese Zeit ziehe ich mir Haslingers fiktiven Roman "Opernball" rein und stelle mir vor, was wäre wenn... Jahr für Jahr dieses Gschistigschasti und hochgeschaukelte Tamtam um einen Ball, der zwar Geld für die Oper einbringt, aber mehr auch nicht. Immer die gleichen öden Stories, die gleichen Gesichter, das selbe vertrocknete Schiller-Dekolleté mit ein paar neuen Runzeln, die auch Worseg beim besten Willen nicht mehr straffen kann; Turbo-Titten und Botox-Visagen, ordenbehängte Pinguine (wer weiß, wie viele davon auf der berüchtigten Steuer-CD sind?). Und natürlich der unvermeidliche Rigips-Danilo (Copyright Herbert Hufnagl) mit getuntem Katzi und Lindsay Lohan. Hoffentlich ist diese Tussi zugedröhnt mit allen legalen und illegalen Substanzen, lässt die Sau raus und sorgt für einen prächtigen Eklat.
Dazu die unvermeidlichen Grinser der Desi und der Agnes und noch ein paar anderer Breitmauldamen. Ladies, kopiert doch nicht immer den statischen, professionellen Hollywood-Grinser auf sämtlichen Fotos! Das schafft ihr einfach nicht! Franzobel musste heuer auch seinen Senf dazu beitragen. Anscheinend hapert es mit seiner Literatur. Ein Hollaender, der diesmal grantelnd singen wird.
Damit noch nicht genug. Eine Moderatorenriege, die das Nonplusultra sein soll. Barbara, seit "Dancing Stars" in höheren Sphären schwebend, immer kurz vor dem Orgasmus stehend, sobald sie einen Menschen aus der Kunstszene oder jemanden, der sich dafür hält vor das Mikro bekommt; Alfons, der Lugner unter den Moderatoren; Claudia (ebenfalls durch "Dancing Stars" etwas abgehoben) und Kati - gut, sollen sie ihre Feuerprobe absolvieren; mal sehen, ob sie sich dabei die Finger und Roben verbrennen und selbstverständlich der neue Messias des ORF, Dominik. Ob der wohl rotzfrech sein wird oder bereits endgültig auf streichelweiche ORF-Linie getrimmt wurde? Jedenfalls ist jeder Kren aus dem Supermarkt schärfer als sein großmäulig angepriesenes "Chili". Als Drüberstreuer noch die schalen Witzchen und Kommentare von Christoph und Kari. Tu felix Austria....
Dafür gelang ATV der Coup und setzt dem den alten Showhaudegen Gottschalk entgegen. Sehr gut! Der Alte wird schon gekonnt seine Schnodderschnauze einsetzen. Wetten, dass...?

 

© Heinz Kokoschansky

08.02.2010       Hausmasters Voice

 

Bald könnte in Wien der Hausmeisterjob ein Lehrberuf werden. Eine ausgezeichnete Idee, die unterstützt werden muss! Bei der Ausarbeitung des Lehrplanes wäre ich gerne mit von der Partie.
Seminar "Stiag'ng'lander putzen, aber richtig!" zum Beispiel. Oder: "Fensterbankobservierung der Hausparteien" nach den neuesten Erkenntnissen des LVT (Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung); Privatissimum "Tratschen & Ausrichten", "Gerüchtekunde", "Papierlkunde im Hof" mit praktischer Anwendung der Mülltrennung, "Hundstrümmerlterminologie" (anhand der Haufen werden die Hunderassen erkannt und den jeweiligen Hundebesitzern zugeordnet inklusive dementsprechender Verbalinjurien für die Halter), "Waschtagzuteilung - Effizienz & Praxis", "Hausmasters Voice - Hausmeisterfachsprache für Ausländer & Einheimische", "Die hohe Kunst der Dreckumverteilung beim Stiegen waschen oder Wie schaffe ich es mit einem Kübel Wasser zehn Stiegen zu säubern?), "Schmatteskunde für Neujahr", "Die korrekte Zinsbuchführung", "Laubkunde" (für den Herbst)... Wer diese Fächer mit Bravour meistert, bekommt von den Stadt Wien den Titel "Hausmasta h.c. [honoris causa] verliehen und wird vom zuständigen Stadtrat mit dem "Silbernen" oder "Goldenen Staubfetzen am Band" ausgezeichnet.

 

© Heinz Kokoschansky

01.02.2010       SonnenKlar, was sonst?

 

Aha, die neue Wissenschaftsministerin soll Claudia Schiffer ähnlich sehen. Okay, da bin ich George Clooney für Arme...

 

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22.01.2010       Dann zünden wir die Bombe eben woanders

 

Seit dem missglückten Bombenattentat von Detroit ist der Nacktscanner das Thema in der Sicherheitspolitik. Pro & Contra. Auf der letzten EU-Ministerkonferenz für Inneres und Justiz in Toledo war dieser Nacktscanner auch ein Tagesordnungspunkt, der jedoch nur marginal wahrgenommen wurde. Für unsere Schotter-Mizzi ist das Ding noch zu unausgereift und in der Erprobungsphase, womit sie einmal ausnahmsweise Recht hat. Außerdem ist es eine Angelegenheit der Verkehrsminister. Na bravo, dann ist diese heikle Sache bei der Bures ja in besten Händen.
Erst vor wenigen Tagen trickste ein anerkannter Wiener Physiker vor laufenden Kameras in einer deutschen Talkshow das Gerät aus und blamierte den Hersteller bis auf die Knochen.
Potentielle Terroristen werden durch den Nacktscanner bestimmt nicht ausgebremst. Dann werden die Bomben eben in unkontrollierten Bahnhöfen und Zügen gezündet. Alles schon mal da gewesen. Letzten Endes ist dem Terroristen egal, wo eine Vielzahl an unschuldigen Menschen stirbt. Hauptsache, sie gehen drauf.
Und der Nacktscanner selbst kann derzeit nur verdächtige Gegenstände am Körper, nicht im Körper, entdecken. Zudem erhöhen sich die Wartezeiten für die Passagiere enorm. Jene, die vor den Bildschirmen sitzen und kontrollieren sind auch nicht zu beneiden. Abgesehen von der lausigen Bezahlung. In Deutschland erhält dieses Sicherheitspersonal pro Stunde 7,50 € brutto pro Stunde. Und es gibt nur wenige mit makellosen Körpern, wie wir wissen.
Im übertragenen Sinne geht es ihnen wie dem Gynäkologen, der nach Praxisschluss auf die Straße tritt und sagt: "Endlich wieder Gesichter..."

 

© Heinz Kokoschansky

22.01.2010       ...und es gibt ihn doch noch!

 

Kaum zu glauben, Faymann hat sich wieder einmal zu Wort gemeldet. Wer das ist? Der österreichische Bundeskanzler...
Plötzlich will er sich als starker Macker gegen die Banken aufspielen und verlangt eine Solidaritätssteuer, eine Bankensteuer für die Krisenhilfe, von den Geldvernichtungstempeln.
Ob das mal gut geht? Noch ist der Conrad ruhig, aber es kann nicht mehr lange dauern bis der Herr Raffeisen seine Satrapen anweist das Kanzlerabziehbild ordentlich zusammenzupröllen.
Sollte diese Bankensteuer tatsächlich eingeführt werden, wird es die Banken kaum jucken. Dann werden eben neue Gebühren für die Kunden fällig. Beispielsweise eine Einatmungsgebühr: Schließlich atmet der Kunde, sobald er eine Bank betritt auch die Luft weg, die einem Angestellten zusteht. Oder die Bankomatabnützungsgebühr. Banker können sehr einfallsreich sein.

 

© Heinz Kokoschansky

15.01.2010       Kärntner Kasatschok

 

Bitte, lasst doch Uwe Scheuch in Ruhe. Mein Gott, wollte er eben mit einem Russen einen Deal durchziehen. Auf einen Russen mehr kommt es auch nicht mehr an, der sich in Kärnten breit machen will. Schon vergessen, Briderchen O. in Krumpendorf?
Parteispende, lächerlich! Scheuch hatte nur Spundus den eventuellen Betrag als Hilflosenzuschuß zu bezeichnen. "Es wird nicht gelingen, ihn zu zerstören", sagte Scheuch. Braucht es auch nicht, der gute Mann ist längst zer- oder besser gestört.
In diesem Sinne: Nastrowje!

 

© Heinz Kokoschansky

05.01.2010       Lasst doch den schwarzen Kontinent in Ruhe!

 

Diese Kärntner!
Nicht nur dass sie den übrigen acht österreichischen Bundesländern fürchterlich auf die Nerven gehen, müssen die LeiLeis jetzt noch in Afrika umtriebig sein. Eine Pharmafirma will die Pille gegen Liebeskummer, gewonnen aus den Früchten eines besonderen Baumes, gefunden haben. "Amorex" heißt die angebliche Wundertablette. Schön, wer's braucht?
Weitaus besser wäre die Produktion einer "Scheuchex"-Salbe, einer "Dörflerex"-Tinktur,,einer "Petznerex"-Prophylaxe oder endlich einen Impfstoff gegen den braunen Bazillus, der ständig dort unten neu aufkeimt.

 

© Heinz Kokoschansky

01.01.2010       Und der Ringelpitz geht weiter....

 

Alles gut überstanden? Wieder ein paar Kilos zugelegt? Den Restalkohol von Silvester ausgekotzt? Den Brummschädel gut gekühlt? Vielleicht ein paar Finger beim Raketen abschießen abgerissen? Geschenke schon umgetauscht? Endlich die Oma überzeugen können, dass sie das Losungswort fürs Sparbuch herausrückt?
Dann ist es ein guter Start für 2010.
Ein Ende der Tragikomödie unser Regierung ist nicht abzusehen. Ein paar Neujahrswünsche hätte ich auch.
Liebe Schotter-Mizzi! Bitte hau dich endlich über die Häuser! Du wirst niemals Ehrenbürgerin von Eberau! Warum kehrst du nicht in dein elterliches Schotterwerk zurück? Ein bißchen Schotter schaufeln, Steine blank polieren. Damit du endlich auf klügere Gedanken kommst. Leider bist du beratungsresistent.
Aufruf an die Bevölkerung! Spendet jeder einen Euro für einen Raumflug. Heuer ist es dank Branson möglich als Tourist ins All zu fliegen. Ermöglichen wir doch den Scheuch-Brüdern & Co. dieses einmalige Erlebnis! Befördern wir unsere Regierungskomiker in unbekannte Sphären! Und mit "einmaligem Erlebnis" meine ich es auch so. Ich denke mit Branson lässt sich diesnbezüglich verhandeln. Auf das bißchen weiteren Weltraumschrott kommt es auch nicht mehr an.

 

© Heinz Kokoschansky

23.12.2009       Weihnachtswünsche unserer Politkasperln

 

WERNER FAYMANN,Kanzler: Eine Stimme wie Ben Becker; mein blader Vizekanzler soll endlich abnehmen, damit ich nicht immer neben ihm wie ein Beistrich wirke; ich will endlich ernstgenommen werden! Und ich will nicht länger dem Onkel Hans am Sonntag die Kronen-Zeitung bringen müssen (und auch noch selbst bezahlen, weil fladdern traue ich mich nicht).
JOSEF PRÖLL, Vizekanzler: Ein ausgezeichnetes Weitwinkelobjektiv, damit ich bei meinem nächsten Liebesurlaub endlich auch in meine Videokamera passe.
CLAUDIA BANDION-ORTNER, Justiz: Eine Designerbrille mit der ich endlich den richtigen Durchblick habe; den Namen Elsner endgültig aus meinem Gedächtnis streichen.
MARIA FEKTER, Inneres: Eberau war erst der Anfang; Burgenland muss ein einziges Lager werden!
NIKOLAUS BERLAKOVICH, Umwelt: Ich will endlich wahrgenommen werden!!!
MICHAEL SPINDELEGGER, Äußeres: Ich will mich nicht mehr bei jeder Auslandsreise vorstellen müssen!!
DORIS BURES: Wer erklärt mir endlich mein Ressort???
NORBERT DARABOS, Verteidigung: Lustige Truppe, mein Bundesheer; soll so bleiben.
GABRIELE HEINISCH-HOSEK, Frauen: Mir geht es wie den Kollegen Berlakovich, Spindelegger und Bures.
RUDOLF HUNDSTORFER, Arbeit: Nun ein Wunsch - wann trifft den Neugebauer endlich der Schlag?
REINHOLD MITTERLEHNER: Krise? Welche Krise? Ich persönlich kenne keine Krise. Und ich sehe Robert Redford überhaupt nicht ähnlich!
CLAUDIA SCHMIED: Bastonade für aufmümpfige Lehrer in den Turnsälen; das Audimax ist geräumt und endlich sind Universitätsferien.
ALOIS STÖGER, Gesundheit: Gesundheit für mich und na ja, sonst bin ich wunschlos.
JOHANNES HAHN, Experte für ?? in Brüssel: Warum schaffe ich nie drei gleiche Symbole bei meinen ehemaligen Spielautomaten???
HANS NIESSL, burgenländischer Landeshauptmann: Ein Schotterberg soll die Fekter unter sich begraben.
MICHAEL HÄUPL, Wiener Bürgermeister: An Spritzer und no an Spritzer und no an....
ERWIN PRÖLL, niederösterreichischer Landeshauptmann: Mein Neffe soll den Kanzler weiterhin in der Pfeife rauchen und eine Spritzer-Pipeline für meinen Spezi Michael.
EVA GLAWISCHNIG, Obergrüne: Dass der Volker endlich liebevoller mit meinem Gummibaum umgeht.
H.C. STRACHE, Rechtsaußen: Wer besitzt noch eine Originalausgabe von "Mein Kampf"? Zahle Höchstpreise.

In diesem Sinne wünscht Heinz Kokoschansky seinen Fans ein frohes Fest und einen guten Rutsch.

 

© Heinz Kokoschansky

17.12.2009       Kärnten auf ebay

 

Die "Lei lossas", also die Kärntner, haben es geschafft! Sie konnten nun endgültig den Burgenländern den Rang als die Dillos der Nation ablaufen. Gratulation!
Die Kärntner BZÖ-Politclowns fusionierten sich mit Straches Kasperltruppe. Nach dem deutschen Vorbild CDU/CSU, heißt es. Dagegen sollten sich die Piefkes vehement verwehren. Plötzlich ist wieder alles eitel Liebe, Wonne, Waschtrog oder wie es die rechten Recken in der blauen Abteilung wohl als Friede, Freude, Eierkuchen bezeichnen. Da wird sicher H.C. mehrmals die berüchtigten drei Finger in die Höhe gestreckt haben und mehr als drei Biere geordert haben.
Leider wird diese Lachnummernpartei bei kommenden Wahlen genug Stimmen einfahren, obwohl dieser Vollkofferhaufen brandgefährlich ist. Nur hat das österreichische Stimmvieh Scheuklappen sobald es in der Wahlzelle steht und Kreuzchen macht.
Brauchen wir wirklich Kärnten? Das Land an sich kann nichts dafür, klar. Aber Oberösterreich hat beispielsweise auch sehr schöne Seen. Oder Salzburg.
Mit Kärnten gibt es nur Zores. Zum Beispiel Hypo-Bank und so weiter.
Oder die Affäre Grasser in Zusammenhang mit der BUWOG. Seltsam, seit geraumer Zeit ist darüber der Mantel des Schweigens gebreitet. Wer da wohl sein schützenden Händchen darüber hält?
Brauchen wir wirklich den Dörfler, diesen Witzbold der Sonderklasse (oder eher -schule?)?
Stellt Kärntnen endlich auf ebay! Irgendwelche neureiche russische Oligarchen würden sich sicherlich das Land unter den Nagel reißen wollen.
Auch Flick, Horten und andere G'stopfte in dieser Gegend sind aufgerufen endlich zu handeln. Nicht nur feudal wohnen und den Herrgott einen guten Mann sein lassen! Kauft euch endgültig Kärnten und haltet euch Dörfler, Scheuch, Petzner und Konsorten als Domestiken. Dann eben offiziell...
Tja, wer den Villacher Fasching lustig findet, der lässt sich auch sonst alles gefallen.

 

© Heinz Kokoschansky

02.12.2009       Faymanns Redeübung

 

Jetzt hat er sie endlich gehalten, unser Kronenzeitungssprachrohr und Nebenerwerbsbundeskanzler. Wie nicht anders erwartet, eine Ansammlung von Sprechblasen, Worthülsen und heißer Luft. Wer weiß, vielleicht vom alten Dichand diktiert und von Cato lektoriert. Quo vadis, Faymann?
Keinesfalls eine Rede, die ihren Niederschlag in "Reden, die die Welt bewegten" finden wird. Da hat es sein Vize weitaus cleverer gemacht, indem er sich kurzerhand in den Liebesurlaub absentierte. Was und wie er es treibt, interessiert die Nation ebenso wenig wie Lugners neueste Tussi.

 

© Heinz Kokoschansky

04.11.2009       An alle Pülcher & Strizzis

 

Nützt die Zeit, besonders nachts, es lohnt sich.
Die Eliteeinheit Cobra ist nächstens in Wien anderwertig beschäftigt, da sie die wertvollen Gemäldesammlungen in der Albertina bewachen muss. Leider ist beim Umbau etwas gepfuscht worden. Nun ist die Albertina gegenüber Wassereinbrüchen durchlässig wie ein Nudelsieb.
Wer dennoch unter diesen Umständen einen Kunstraub in der Albertina wagt und erwischt wird, ist selbst schuld und ihm gebührt das Häfen. Und er soll nicht sagen, er wäre nicht gewarnt worden.

 

© Heinz Kokoschansky

04.11.2009       Endlich etwas Positives!

 

Österreich gehört weltweit zu den raucherfreundlichsten Nationen!
Gleich nach Griechenland, Nauru im Pazifik und Russland!
Dass wir beim Saufen im Spitzenfeld liegen ist ein alter Hut, jedoch nun auch beim Pofeln aufgrund der weltweiten Autodafes gegen Nikotinsüchtige vorne mitmischen ist eine Sensation!
Nachteil: Nicht nur, dass sich die Japaner bei uns totknipsen und -filmen, werden nun auch Nikotintouristen über uns herfallen und auch noch die letzten Raucherbastionen in Lokalen belagern.
Darauf muss ich mir sofort eine anzünden.

 

© Heinz Kokoschansky

04.11.2009       Kein Anschluss unter dieser Nummer

 

Pünktlich fahren sie selten die Züge der ÖBB, das Service größtenteils unterm Hund, aber 8500 Diensthandys verdealt ein Mitarbeiter unter der Hand.
Wie heißt doch gleich der alte Spruch: Wer nichts ist und wer nichts kann, geht zur Post oder zur Bundesbahn...
Wollte der ÖBBler dem Mexikoplatz mit seinen Handys Konkurrenz machen? Man sagt, er ist ein Gutmensch und wollte Kollegen versorgen, die nicht in den Genuß eines Diensthandys kamen. Wirklich nur eine herzensgute Seele oder doch das Handerl aufgehalten?

P.S.: Ganz stimmt der erwähnte alte Spruch nicht mehr. Einige Postler sind inzwischen zu Höherem berufen worden und landeten bei der Polizei.

 

© Heinz Kokoschansky

04.11.2009       § 120a StGB und was folgt danach?

 

Oh Gott, sind wir Journalisten und alle die unmittelbar mit diesem Berufsstand zu tun haben - Pressefotografen, Kameraleute usw. - ein böses Gesindel!
Wer gegen die Hofberichterstattungsregeln verstößt wird zur persona non grata und landet vor dem Kadi. Daher soll der §120a StGB (Strafgesetzbuch, Medienrecht) entscheidend verschärft werden.
Justizministerin Bandion-Ortner im Verbund mit Innenministerin Fekter sollen dem Journalistenpack das Wasser abgraben. Ladies, schon mitbekommen? Metternich verrottet seit längerer Zeit in seiner Gruft.
Was soll der Schwachsinn? Haben beide Ressorts nichts Besseres zu tun?
Im diesem Land wurde doch seit der Wende unter dem Millimetternich (Copyright Lukas Resetarits) alias Schüssel kritische Berichterstattung längst abgewürgt. Was noch? Seine Nachfolger wären blöd gewesen danach etwas daran zu ändern.
Fazit: am Küniglberg sitzt Super-Alex (er glaubt es) und die Printlandschaft beherrschen der Alte in der Muthgasse und die Fellner-Brothers. Wollen wir eine zunehmende Verheinzelisierung der heimischen Medienlandschaft, wo Lugners Morgenfurz eine Schlagzeile wert ist oder das neueste Techtelmechtel von Bumsti mit Bamsti zum nationalen Ereignis hochgejubelt wird?
Im Schußfeld der Justiz stehen jetzt besonders die Pressefotografen. Liebe Justitia, nimm dir doch lieber sämtliche privaten Idioten aufs Korn, die mit ihren Handys und Handycams jeglichen Anstand verlieren, wenn sie nur ein grausliches Foto schießen oder einen Clip drehen, ins Internet stellen oder an ein Medium verkaufen können, in der Meinung jetzt sind sie profunde Journalisten.
Pressefotografen sind Profis und wissen sehr wohl wie weit sie gehen können, was machbar und was nicht ist.
Im Grunde geht es um eine Aushöhlung des demokratischen Grundrechts der Pressefreiheit. Sind ein Berlusconia oder russische Zustände tatsächlich gewollt? Kaum vorstellbar, aber es beginnt immer mit einem schwammigen, nach allen Seiten dehnbaren, Scheißparagraphen.
Und bitte schön, was können Pressefotografen dafür, dass unsere Staatslenker mit wenigen Ausnahmen allesamt nicht sonderlich fotogen sind? Da können auch das beste Equipment und die neueste Fotoshop-Version nicht helfen.

 

© Heinz Kokoschansky

04.11.2009       § 120a StGB und was folgt danach?

 

Oh Gott, sind wir Journalisten und alle die unmittelbar mit diesem Berufsstand zu tun haben - Pressefotografen, Kameraleute usw. - ein böses Gesindel!
Wer gegen die Hofberichterstattungsregeln verstößt wird zur persona non grata und landet vor dem Kadi. Daher soll der §120a StGB (Strafgesetzbuch, Medienrecht) entscheidend verschärft werden.
Justizministerin Bandion-Ortner im Verbund mit Innenministerin Fekter sollen dem Journalistenpack das Wasser abgraben. Ladies, schon mitbekommen? Metternich verrottet seit längerer Zeit in seiner Gruft.
Was soll der Schwachsinn? Haben beide Ressorts nichts Besseres zu tun?
Im diesem Land wurde doch seit der Wende unter dem Millimetternich (Copyright Lukas Resetarits) alias Schüssel kritische Berichterstattung längst abgewürgt. Was noch? Seine Nachfolger wären blöd gewesen danach etwas daran zu ändern.
Fazit: am Küniglberg sitzt Super-Alex (er glaubt es zumindest) und die Printlandschaft beherrschen der Alte in der Muthgasse und die Fellner-Brothers. Wollen wir eine zunehmende Verheinzelisierung der heimischen Medienlandschaft, wo Lugners Morgenfurz eine Schlagzeile wert ist oder das neueste Techtelmechtel von Bumsti mit Bamsti zum nationalen Ereignis hochgejubelt wird?
Im Schußfeld der Justiz stehen jetzt besonders die Pressefotografen. Liebe Justitia, nimm dir doch lieber sämtliche privaten Idioten aufs Korn, die mit ihren Handys und Handycams jeglichen Anstand verlieren, wenn sie nur ein grausliches Foto schießen oder einen Clip drehen, ins Internet stellen oder an ein Medium verkaufen können, in der Meinung jetzt sind sie profunde Journalisten.
Pressefotografen sind Profis und wissen sehr wohl wie weit sie gehen können, was machbar und was nicht ist.
Im Grunde geht es um eine Aushöhlung des demokratischen Grundrechts der Pressefreiheit. Sind ein Berlusconia oder russische Zustände tatsächlich gewollt? Kaum vorstellbar, aber es beginnt immer mit einem schwammigen, nach allen Seiten dehnbaren, Scheißparagraphen.
Und bitte schön, was können Pressefotografen dafür, dass unsere Staatslenker mit wenigen Ausnahmen allesamt nicht sonderlich fotogen sind? Da können auch das beste Equipment und die neueste Fotoshop-Version nicht helfen.

 

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04.11.2009       § 120a StGB und was folgt danach?

 

Oh Gott, sind wir Journalisten und alle die unmittelbar mit diesem Berufsstand zu tun haben - Pressefotografen, Kameraleute usw. - ein böses Gesindel!
Wer gegen die Hofberichterstattungsregeln verstößt wird zur persona non grata und landet vor dem Kadi. Daher soll der $120a StGB (Strafgesetzbuch, Medienrecht) entscheidend verschärft werden.
Justizministerin Bandion-Ortner im Verbund mit Innenministerin Fekter sollen dem Journalistenpack das Wasser abgraben. Ladies, schon mitbekommen? Metternich verrottet seit längerer Zeit in seiner Gruft.
Was soll der Schwachsinn? Haben beide Ressorts nichts Besseres zu tun?
Im diesem Land wurde doch seit der Wende unter dem Millimetternich (Copyright Lukas Resetarits) alias Schüssel kritische Berichterstattung längst abgewürgt. Was noch? Seine Nachfolger wären blöd gewesen danach etwas daran zu ändern.
Fazit: am Küniglberg sitzt Super-Alex (er glaubt es zumindest) und die Printlandschaft beherrschen der Alte in der Muthgasse und die Fellner-Brothers. Wollen wir eine zunehmende Verheinzelisierung der heimischen Medienlandschaft, wo Lugners Morgenfurz eine Schlagzeile wert ist oder das neueste Techtelmechtel von Bumsti mit Bamsti zum nationalen Ereignis hochgejubelt wird?
Im Schußfeld der Justiz stehen jetzt besonders die Pressefotografen. Liebe Justitia, nimm dir doch lieber sämtliche privaten Idioten aufs Korn, die mit ihren Handys und Handycams jeglichen Anstand verlieren, wenn sie nur ein grausliches Foto schießen oder einen Clip drehen, ins Internet stellen oder an ein Medium verkaufen können, in der Meinung jetzt sind sie profunde Journalisten.
Pressefotografen sind Profis und wissen sehr wohl wie weit sie gehen können, was machbar und was nicht ist.
Im Grunde geht es um eine Aushöhlung des demokratischen Grundrechts der Pressefreiheit. Sind ein Berlusconia oder russische Zustände tatsächlich gewollt? Kaum vorstellbar, aber es beginnt immer mit einem schwammigen, nach allen Seiten dehnbaren, Scheißparagraphen.
Und bitte schön, was können Pressefotografen dafür, dass unsere Staatslenker mit wenigen Ausnahmen allesamt nicht sonderlich fotogen sind? Da können auch das beste Equipment und die neueste Fotoshop-Version nicht helfen.

 

© Heinz Kokoschansky

04.11.2009       § 120a StGB und was folgt dannach?

 

Oh Gott, sind wir Journalisten und alle die unmittelbar mit diesem Berufsstand zu tun haben - Pressefotografen, Kameraleute usw. - ein böses Gesindel!
Wer gegen die Hofberichterstattungsregeln verstößt wird zur persona non grata und landet vor dem Kadi. Daher soll der $120a StGB (Strafgesetzbuch, Medienrecht) entscheidend verschärft werden.
Justizministerin Bandion-Ortner im Verbund mit Innenministerin Fekter sollen dem Journalistenpack das Wasser abgraben. Ladies, schon mitbekommen? Metternich verrottet seit längerer Zeit in seiner Gruft.
Was soll der Schwachsinn? Haben beide Ressorts nichts Besseres zu tun?
Im diesem Land wurde doch seit der Wende unter dem Millimetternich (Copyright Lukas Resetarits) alias Schüssel kritische Berichterstattung längst abgewürgt. Was noch? Seine Nachfolger wären blöd gewesen danach etwas daran zu ändern.
Fazit: am Küniglberg sitzt Super-Alex (er glaubt es zumindest) und die Printlandschaft beherrschen der Alte in der Muthgasse und die Fellner-Brothers. Wollen wir eine zunehmende Verheinzelisierung der heimischen Medienlandschaft, wo Lugners Morgenfurz eine Schlagzeile wert ist oder das neueste Techtelmechtel von Bumsti mit Bamsti zum nationalen Ereignis hochgejubelt wird?
Im Schußfeld der Justiz stehen jetzt besonders die Pressefotografen. Liebe Justitia, nimm dir doch lieber sämtliche privaten Idioten aufs Korn, die mit ihren Handys und Handycams jeglichen Anstand verlieren, wenn sie nur ein grausliches Foto schießen oder einen Clip drehen, ins Internet stellen oder an ein Medium verkaufen können, in der Meinung jetzt sind sie profunde Journalisten.
Pressefotografen sind Profis und wissen sehr wohl wie weit sie gehen können, was machbar und was nicht ist.
Im Grunde geht es um eine Aushöhlung des demokratischen Grundrechts der Pressefreiheit. Sind ein Berlusconia oder russische Zustände tatsächlich gewollt? Kaum vorstellbar, aber es beginnt immer mit einem schwammigen, nach allen Seiten dehnbaren, Scheißparagraphen.
Und bitte schön, was können Pressefotografen dafür, dass unsere Staatslenker mit wenigen Ausnahmen allesamt nicht sonderlich fotogen sind? Da können auch das beste Equipment und die neueste Fotoshop-Version nicht helfen.

 

© Heinz Kokoschansky

01.11.2009       Immer auf den Lugner....

 

Angeblich will/soll der omnipräsente Richard Lugner für die Schwachmatiker-Partie BZÖ bei der nächsten Bundespräsidentenwahl kandidieren. Bravo! Kommt endlich Leben und Heiterkeit in den Wahlkampf. Als gelernter Österreicher weiß man, dass das eigene Volk in weiten Teilen doch ziemlich beschränkt ist und sein Kreuzchen dorthin macht, wo es gewollt ist, so lange es nur dementsprechend indoktriniert wird. Schließlich wählen die Leute auch Strache. Gut, die Alternativen sind auch zum Vergessen. Tatsächlich eignen sich Faymann & Konsorten nur für das Rabenhoftheater. Als Puppen kann man sie wenigstens nach der Vorstellung weg packen bzw. aufhängen.
Lugner for President! Yes, wir kennan!
Die Hofburg als Filiale der Lugner-City. Am Nationalfeiertag, beim Defilee der Staatsbürger und -rinnen, greift der immergeile Neo-Bundespräsident jeder Frau ab achtzehn Jahren gleich einmal auf die Titten. Daneben irgendein Bambi mit dem IQ eines Hydranten als neue First Lady.
Bei Staatsbesuchen brilliert Lugner als perfekt Englisch sprechender Alleinunterhalter, schlürft beim Opernball mit grkrönten Häuptern Austern und patzt ihnen noch eine Extraportion Ketchup auf das schlitzige Zeug.
Bei ATV sausen die Einschaltquoten in astronomische Höhen, denn die Doku-Soap "In der Hofburg bin i daham" bricht alle Zuschauerrekorde und am Küniglberg wehtt die schwarze Fahne. Dominic Heinzl beißt sich in den Allerwertesten. Wäre er doch nur bei seinem einstigen Haussender geblieben!
Daher: Wählt Lugner!
Und wenn dann noch Strache im Rathaus auf dem Bürgermeistersessel knotzt,ist Österreich endlich der erste Staat in der Welt, der mit Fug und Recht von sich behaupten darf eine einzige Kabarettbühne zu sein. Zwar ein grottenschlechtes, aber immerhin....

 

© Heinz Kokoschansky

30.10.2009       Nicht vergessen....

 

Nicht vergessen, die Wirtschaft anzukurbeln. Und wenn es sich dabei auch nur um die Floristen handelt. Bereits seit einigen Tagen bewegen sich noch kleinere Karawanen Richtung Friedhöfe. Am stärksten, wie alle Jahre wieder, werden sich die Massen am 1. November durch die Gräberreihen schieben.
Ein Kranzerl für Mali-Tant' (hat sie sich eigentlich nie verdient, das alte Luder; Gott hab sie selig!), ein Kerzerl für den Herbert-Onkel (der könnte noch leben, wenn er sich nicht so versoffen hätte), ein Buketterl für den Papa (das verzeihe ich ihm allerdings nie, dass ich beim Erbe völlig übergangen wurde)...
Die Blumentandler und Kranzverkäufer freut es. Für sie ist Weihnachten bereits rund um den 1. November. Und wir beruhigen unser Gewissen. Schließlich lässt es der Stress das Jahr über nicht zu mal auf den Friedhof zu gehen und seiner Toten zu gedenken. Das machen wir immer kollektiv, wenn alle gedenken...

 

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30.10.2009       Drah di net um, der Kommissar geht um...

 

"Gambler-Gio" hat sie alle ausgetrickt. Dauerkampflächlerin Benita; Willi konnte trotz glattrasiertem Gesicht nicht punkten, weil sich Bundeskanzler Faymann quergelegt hatte.
Plötzlich konnte die Samtpfote Werner Krallen zeigen und einen Unfähigen aufs Abstellgleis schieben. Nur bei einem weiteren Unfähigen zieht der Kanzler konsequent den Schwanz ein. Den ORF-Generaldirektor lässt er weiterhin ungestraft auf seinem Küniglberg fuhrwerken. Wahrscheinlich aus Angst vor dem neuen Messias des Österreichischen Rundfunks den der ORF-Generaldirektor neuerdings ständig im Schlepptau mitzieht. Wer weiß, was der Heinzl in seiner alten und bald neuen Sendung für die "größte Orgel Österreichs" (copyright Gerd Bacher) über Faymann auf die Bildschirme zaubern könnte. Wahrscheinlich würde es auch dem greisen Dichand nicht in den Kram passen, wenn Faymann plötzlich der Krone liebsten Reibebaum umhackt. Und da wären noch der Raiffeisen-Conrad, die Pröll-Mischpoche und, und, und... Interessenskollisionen en masse.
Ergo musste Molterer die Krot fressen und Hahn wird nun in Brüssel als neuer EU-Kommissar lauthals krähen. Pech, es wird ihm wohl kaum wer zuhören.
Was bleibt vom Noch-Wissenschaftsminister Hahn, der seinerzeit aus dem Glücksspielautomatenkonzern Novomatic in die hohe Politik einstieg?
Nicht viel. Das Audimax der Universität Wien ist zur größten WG Österreichs geworden und in sämtlichen österreichischen Unis gärt es bedenklich.
Ein Hauch von 1968 weht durchs Land. Inzwischen wissen wir aber auch, was aus dem Revoluzzern von damals wurde...
Ein Großteil von denen sicherte sich seine Pfründe, machte sich in den unterschiedlichen Parteizentralen breit und will an die Vergangenheit der Jugendsünden gar nicht mehr erinnert werden. Einer der damaligen Demonstranten schaffte es sogar bis zum Bundespräsidenten.


 

© Heinz Kokoschansky

30.10.2009       In eigener Sache

 

Natürlich gibt es den Kokoschansky noch. Klar! War nur ein bißchen unterwegs, recherchieren, Leichen finden und ausgraben. Jetzt bin ich wieder hier und die Kolumne läuft weiter.

 

© Heinz Kokoschansky

05.10.2009       Kottan ist auferstanden! (Exklusiv)

 

Selbst einige unserer österreichischen Paradekabarettisten kämen nicht auf derart kruse Ideen, weil es ihnen das Publikum schlichtweg nicht abnehmen würde.
Und dennoch ist es die pure Wahrheit!
Vater Staat muss sparen. Zumindest offiziell gegenüber dem Wählervolk. Das gilt auch für die Ministerien. So weit so gut. Damit der Schotter auch in ihrem Ressort zusammengehalten wird, stimmte die innenministerielle Mizzi einer besonderen Maßnahme zu. Zweimal am Tag zu Fixzeiten schalten sich für einen gewissen Zeitraum die Computer der Exekutive ab. Die Bildschirme bleiben finster. Ein kleines, hinterhältiges Programm, dass im Hintergrund läuft und für den Beamten nicht sichtbar ist, sorgt dafür.
Blöde Geschichte, wenn gerade eine Einvernahme im Gange ist oder eine andere wichtige Amtshandlung vonstatten geht. Kaum jemand, ob Exekutivbeamter oder Privatperson, speichert, wenn er am PC arbeitet sofort jeden Satz ab, den er geschrieben hat. Plötzlich vertschüßt sich das Schreibprogramm, der eben angelegte Akt etc. geht flöten. Rien ne va plus, auf ein Neues, sobald der Blechtrottel wieder hochfährt. (Un)sinn dieser Maßnahme - Strom sparen.
Frau Ministerin sieht aber auch ein, dass der Exekutivfuhrpark einer Erneuerung bedarf. So ist es auch wieder nicht. Daher wurden für die Kriminalpolizei neue Zivilfahrzeuge angeschafft. Durchaus gute Marken, keine Frage. Wer ein neues Auto fährt, soll auch dementsprechend darauf aufpassen. Nun ist es mal so, dass diese Autos für die Verbrecherjagd eingesetzt werden und um im Verkehr schnell durchzukommen bedarf es des Kojak-Lamperls, sprich Blaulicht, dass im Bedarfsfall auf das Dach geknallt wird.
Dass kann aber wiederum den Lack beschädigen bzw. zerkratzen, denn kein Kiberer hat die Zeit darüber nachzudenken, ob das neue Staatseigentum Schaden erleiden könnte, wenn vor ihm der Bankräuber davon hetzt oder in dem Fahrzeug vor ihm ein bißchen viel Drogen unterwegs sind.
Doch das Ministerium weiß sich zu helfen. Flugs wurden auf die Autodächer Folien im Ausmaß von ca. 70 x 70 cm geklebt, worauf nun im Einsatz das Blaulicht klebt. Klarsichtfolie immerhin...
Allerdings ist so ein Bullenauto geradezu ständig im Einsatz, daher auch sämtlichen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Deshalb lösen sich bereits bei einigen Auto die Ecken der Folie, rollen sich ein, sie nimmt Wellenform an. Bald wird jeder Pülcher überzuckern: Oha! Die Bullen sind unterwegs.
Mag sein, dass es in den Bundesländern vielleicht anders abläuft. In Schaswappersdorf und Kikritzpotschen ist nun einmal nicht so viel los wie in der Bundeshauptstadt. Mitunter bringt der Landbulle die Zeit auf, kurz bei der örtlichen Tankstelle vorzufahren und das neue Staatseigentum wieder auf Hochglanz zu bringen und die Folie in Schuss zu halten. In der Großstadt schwer möglich.
Somit hätte man gleich auf die neuen Autos "Polizei" pinseln lassen können. Wie heißt es doch so schön: Der Herrgott schuf einen großen Tiergarten. Und eine der Futterstellen befindet sich sicherlich in der Herrengasse.
Kottan lebt...

 

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05.10.2009       KHG und die (angeblich) gezinkten Karten

 

Derzeit ist Fionas angetraute Föhnwelle ziemlich in der Bredouille und das alles hat er seinem Spießgesellen Meischi zu verdanken. Das Leben wäre doch so schön im Jet Set, gäbe es nicht diese vermaledeite BUWOG-Geschichte! Jetzt muss auch noch ein ehemaliger Spitzenbeamter, der unter KHGs finanzministerieller Regentschaft diente, via Nachrichtenmagazin Profil seinen Senf dazugeben und der Hut brennt endgültig.
Ähnlich wie Rogan stellt sich KHG tot und taub, weiß von nichts und überhaupt war alles völlig anders. Tja, da gab es doch auch vor einiger Zeit so eine Sache mit dem "Fünfer", also dem Julius V. Meinl, auf einer Yacht, wo angeblich auch nur Smalltalk betrieben wurde und das Geschäft gänzlich außer acht geblieben war...
Wenn es für KHG tatsächlich zu eng werden sollte, dann wird sich sicher ein Platzerl im eingeheirateten Familienbetrieb finden. Wenn's sein muss auch zum Kristalle polieren. Wem nützt es derzeit, dass sich Meischi "am liebsten in den Arsch beißen möchte".
Für diese Abzockertruppe hatte einst der selige Fritz Muliar die treffendste Charakterisierung gefunden: "Handy am Ohr, Finanz im Gnack, Firma im Arsch".

 

© Heinz Kokoschansky

29.09.2009       Das große Heulen und Zähneknirschen

 

In der SPÖ ist Feuer am Dach. Gut, die fußmaroden Schweizer vulgo Vorarlberger sind traditionell schwarz, doch der Dämpfer für die Roten hatte es in sich. Als Draufgabe dann noch Oberösterreich. Jetzt erklingt großes Wehklagen in den SPÖ-Parteizentralen und Verwunderung ist ausgebrochen, weil viele ehemalige Sozialisten in der Wählerschaft ins Strache-Lager übergelaufen sind.
Das ist die bittere Saat, die nun endgültig aufgegangen ist und unter Vranitzky mit seinem Nadelstreifsozialismus ausgesät worden war. Klima ist im Grunde nur dadurch aufgefallen, dass er sich von Schüssel über den Tisch ziehen ließ.
Kurzfristig tanzte die verblichene Kärntner Sonne dem "Millimetternich" (copyright Lukas Resetarits) auf der Nase herum bevor der ehemalige Miniaturkanzler den Spieß umdrehte.
Danach folgte die Lachnummer Gusi und Faymann ist auf dem besten Wege dazu.
HC braucht nichts weiter zu tun als die Hände in den Schoß zu legen, abwarten, drei Bier bestellen und dem Volk nach dem Munde reden, während Kreisky in seinem Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof mit immer größerer Geschwindigkeit rotiert.

 

© Heinz Kokoschansky

28.09.2009       Business as usual....

 

Die Wahlen sind gelaufen. In Deutschland werden sich Merkels Mundwinkel für einige Tage etwas noch oben verlagern und Guido Westerwelle hat endlich sein Ziel erreicht: Vizekanzler und Außenminister. Ob er jemals das Format eines Hans-Dietrich Genschers erzielen kann, wird sich weisen.
Die Roten sind in den Keller gerasselt. Steinmayer nimmt seinen Hut, aber mit dementsprechenden Bonis und einem netten Versorgungsposten ausgestattet wird ihm sicherlich der Abschied versüßt.
Müntefering sieht noch verknitterter als sonst aus. Ob er weiterhin die SPD-Gallionsfigur bleiben kann, ist derzeit offen.
Und in Österreich, genauer in Oberösterreich? LH Pühringer verpasst der SPÖ einen gewaltigen Denkzettel. Rudi Anschober von den Grünen darf bleiben, muss nicht bei der Glawischnig Abbitte leisten.
Der heimliche Sieger bei den Mostschädeln ist die FPÖ. Wann wird Österreich endlich wach und kapiert, welches lausige Spiel die Strache-Partei treibt?
Eines haben wir aber den Piefkes voraus. Faymann hat zumindest als Puppe im Rabenhoftheater Erfolg. Dort wird umgesetzt, was ansonsten Politiker mit uns machen. Dort hängen sie als Marionetten an den Fäden des Volkes.

 

© Heinz Kokoschansky

28.09.2009       Schmähstad am Wörthersee

 

Tja, der Übervater kann nichts mehr regeln. Er hat sich vor knapp einem Jahr unabsichtlich selbst das Licht ausgeknipst. Obwohl dass sämtliche Verschwörungstheoretiker nie wahrhaben werden wollen.
Die einstigen Vasallen sind auf sich selbst gestellt. Meischberger & Co. müssen nun selbst ausbaden, was sie in ihrer Überheblichkeit angerichtet haben. Rotzlöffeln bleiben Rotzlöffeln, auch wenn sie bereits in die Jahre gekommen sind.
Ein bißchen zu viel an Provisionen kassiert und bei den übervollen Terminkalendern kann es durchaus passieren, dass man dabei gänzlich auf die Steuer vergisst.
Trotzdem wollen Meischi und Konsorten noch immer die Leute für dumm verkaufen. Da hatte der Umtriebige mit einem ebenso Umtriebigen gemeinsam ein Büro geteilt, waren dicke Busenfreunde und dann soll der eine vom anderen nicht gewusst haben, was Sache war? Wer's glaubt, wird selig.
Als nichts mehr ging, zog Meischberger die Notbremse und erstattete Selbstanzeige. Mal sehen, ob die Staatsanwaltschaft sich hinters Licht führen lässt.
KHG sollte sich ab und zu das Wallehaar aus dem Gesicht streichen um wieder Durchblick zu bekommen. Ihm wird nicht viel passieren, Fiona wird ihren Karl-Heinz schon nicht hängen lassen und bei Bedarf sicherlich in die Privatschatulle greifen.
Und Meischberger wäre besser Tankstellenpächter geblieben. Da könnte er noch immer jeden Tag an seinen Zapfsäulen Preistreiberei betreiben ohne Gefahr zu laufen belangt zu werden.

 

© Heinz Kokoschansky

24.09.2009       St. Pölten - mon amour....

 

Für den ewig spitzen Altgeilspecht Lugner hat es sich anscheinend ausgebambit. Bambi ist wieder back to the roots, zurück nach St. Pölten. Das ist gut so, denn Pröll-City kann nun mal jeden optischen Aufputz brauchen und Bambi ist auf jeden Fall eine Augenweide. Intellektmäßig eher ein Trauerfall, aber Mann will ja auch nicht unbedingt mit dieser Frau auf dem Laken die Relativitätstheorie durchackern.
Ritchie, was willst du eigentlich? Ich dachte bislang immer, deine Ex-Alte Mausi ist bereits der Gipfel der Peinlichkeit und Dummheit, aber ich wurde eines Besseren belehrt: Du bist der wahre Olymp.
Mit Werbung für deinen Konsumtempel kann das nichts mehr zu tun haben. Oder hast du tatsächlich geglaubt, selbst wenn du dir kiloweise Viagra einwirfst, die Bambi-Tussi lässt dich drüber? Alter, zieh dir ein paar Pornos rein und gib endlich Frieden.
Wäre ich deine Tochter würde ich dir zuerst gründlich die Leviten lesen und mich anschließend von dir distanzieren. Nimm dir ein Beispiel an deinen Söhnen, die halten sich gänzlich im Hintergrund.
Weißt du was? Reiß dir doch Desiree Nick in Deutschland auf, diese Pseudokabarettistin, die ebenfalls jeden Scheiß mitmacht.
Dein Dackelblick und ihr arrogantes, pseudointellektuellen Gehabe wären eine feine Mischung. Schlag das doch mal deinem Haussender ATV vor.
Österreich hat tatsächlich keine Probleme, wenn die Trennung von deinem Einser-Hasen sogar in den Radionachrichten eine Meldung wert war.
Mann, mit dir würde ich mich gerne mal duellieren. Leider bist du geistig unbewaffnet.

 

© Heinz Kokoschansky

19.09.2009       Wer will Willi?

 

Jetzt hat er sich extra den Bart abrasiert und trotzdem will ihn niemand. Schon gar nicht in der EU. Der Sturkopf Barroso will unbedingt, wenn es schon sein muss aus Österreich, eine Frau. Mein Gott, auf einen Unfähigen mehr oder weniger aus der Alpenrepublik in der Europäischen Union kommt es auch nicht mehr an. Dass Molterer ausreichend Inkompetenz beherrscht, bewies er doch längst als ehemaliger Vizekanzler. Eine bessere Referenz für die EU gibt es doch gar nicht!
Was ist aus diesem Österreich geworden, wenn nicht einmal mehr für einen abgehalfterten Politiker ein netter Versorgungsposten mit dementsprechendem Salär gefunden wird?

 

© Heinz Kokoschansky

17.09.2009       ÖBB (Österreichs Big Brother) is watching you....

 

Logisch, dass es zu permanenten Zugsverspätungen und Ausfällen kommt, abgesehen vom mehr als schleißigen Service, wenn die Ressourcen für Bespitzelungen der MitarbeiterInnen eingesetzt werden. Und als es ruchbar wurde, wollte man auch noch die mehr als peinliche, geradezu kriminelle, Handlung vertuschen und das Datenmaterial löschen.
ÖBB - einmal mehr auf dem toten Gleis.

 

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16.09.2009       Vurschrift is' Vurschrift....

 

Am 12. August 2009 betrat um die Mittagszeit eine deutsche Staatsbürgerin, die in Wien seit ein paar Monaten lebt, die U4-Station Kettenbrückengasse. Draußen schüttete es in Strömen. Um nicht noch nässer zu werden als sie ohnehin schon war, wollte die Dame zumindest ein Stück trockenen Fußes gehen und die Station durchqueren.
Weit kam sie nicht. Plötzlich war sie von vier Gleissheriffs umringt, die einen Fahrschein sehen wollten. Natürlich hatte die Frau dieses Papierchen nicht, da sie keinerlei Absicht hatte auch nur einen Meter mit der U-Bahn zu fahren, lediglich durch die Station gehen.
Das interessierte die vier wildgewordenen Amtsschimmel nicht. 70 Euro Strafe - sofort zu berappen oder binnen drei Tagen einzuzahlen.
Die Deutsche fügte sich in ihr Schicksal, hatte aber nicht so viel Geld bei sich, zumal sie auch nicht besonders mit Reichtümern gesegnet ist.
Kurzum, sie hatte Mühe das Geld zusammenzukratzen, war damit einen Tag, nach Ablauf der dreitätgigen Frist, im Rückstand. Prompt flatterte die Mahnung ins Haus. Zusätzlich zu den 70 kamen nun auch 67 (!) Euro Bearbeitungsgebühr (Haben hier die Wiener Linien bei den Banken gelernt?) hinzu. Summa summarum 137 Euro für einmal eine U-Bahn-Station zu durchqueren ohne gültigen Fahrschein.
Natürlich bezahlte die Frau, obwohl diese Summe ihr ein beträchtliches Loch in ihr bescheidenes Budget riss.
Nach den Beförderungsbedingungen der Wiener Linien war es ein rechtmäßiger Vorgang an dem es nichts zu rütteln gibt. Dennoch Paragrafen hin, Gesetze her, es bleibt eine Sauerei und gereicht zu keinem Ruhmesblatt für die Wiener Linien.
Klar, Schwarzfahrer gibt es mehr als genug. Jedoch mit ein bisschen Gespür und Grips hätten die vier Kontrollore erkennen müssen, dass diese Frau alles andere als eine Schwarzfahrerin war.
Wahrscheinlich hatten die vier Typen noch nicht ihr tägliches Plansoll erfüllt. So viel zum fremdenfreundlichen Wien, wie es ständig einer tibetanischen Gebetsmühle gleich aus dem Rathaus ertönt.

 

© Heinz Kokoschansky

10.09.2009       Lehrer - die neuen Parias?

 

Mal ehrlich: Welcher Beruf führt nahtlos von der Schulbank in die Pension? Genau...
Wie viele Lehrer gibt es deren Weltbild beim Schultor endet? Mehr als genug.
Seit geraumer Zeit stehen österreichische Lehrer im Kreuzfeuer. Mit der amtierenden Unterrichtsministerin liegen sie im Dauerclinch und nun bescheinigt ihnen auch noch zum allem Überdruss eine internationale OECD-Vergleichsstudie, dass sie, bei untersuchten dreißig Ländern, zu wenig arbeiten, aber zu viel verdienen.
Natürlich gibt es eine Vielzahl an engagierten Lehrkräften, die über Gebühr sehr viel für ihre Schützlinge leisten, andererseits genau so viele, die eine ruhige Kugel schieben, die sich für diesen Job wegen der angenehmen Arbeitszeiten und der vielen Freizeit entschieden hatten.
Zweifellos liegt einiges in unserem Bildungssystem schief. Dennoch geht es nicht an, dass sich diese so bedauernswerten Lehrer ständig angegriffen und verfolgt fühlen.
Was wollen sie? Vielleicht in den Status von Schwerarbeitern erhoben werden?
Letztendlich haben ihren Frust ihre Schüler auszubaden.
Den "Stress" unter dem doch so viele Lehrer leiden hätten andere Berufsgruppen gerne.
Sicherlich ist es kein Honiglecken mitunter in einer Klasse stehen zu müssen, in der geradezu eine babylonische Sprachenverwirrung herrscht. Auch das gesteigerte Aggressionspotential der Kinder und Jugendlichen gegenüber ihren Lehrern ist nicht von der Hand zu weisen.
Trotzdem, bei allen Pro und Contras, Lehrer sind an ihrem Imageverlust nicht ganz unschuldig und eine seit Jahren verunglückte Bildungspolitik trägt selbstverständlich ebenfalls ihr Scherflein dazu bei.

 

© Heinz Kokoschansky

09.09.2009       Nachtrag zu Frohnleiten

 

Wer oder welches Gesetz schützt Österreich eigentlich vor den gelegentlichen verbalen Flatulenzen des Landeshauptmannes Voves?

 

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09.09.2009       Keine Bohnen in Frohnleiten

 

Reisender, sollte es dich jemals nach Frohnleiten in den Steiermark verschlagen, vermeide tunlichst Bohnen, Kraut und ähnliche Blähungen erzeugende Nahrungsmittel zu dir zu nehmen.
Sollte es dich in diesem Flecken der grünen Mark im Gedärm zwicken und zwacken, schlussendlich ein Analseufzer dir entfleuchen, leider du aber das Pech hast in unmittelbarer Nähe eines Bullen zu stehen, der deine Flatulenz notgedrungen wegatmen muss, dann bist du fällig.
Du hast gegen das steirische Landessicherheitsgesetz verstoßen und wegen deiner Erleichterung wirst du um fünfzig Euro erleichtert.
So geschehen anno Domini 2009 im vergangenen Juli einem Zwanzigjährigen, der während eines Zeltfestes von der Bullerei kontrolliert worden war.
Jetzt bezahlte er mit zusammengekniffenen Pobacken seine Strafe.
Obwohl sich nun das restliche Österreich über die Steiermark lustig macht, gebührt den Steirern alle Ehre für ihren Weitblick.
Schließlich sollen Kühe mit ihren Flatulenzen nicht unerheblich am Klimawandel mitschuldig sein. Was unterscheidet den Kuhschas von dem eines Menschen?
Wahrscheinlich werden als nächste Schritte Bohnen, Kraut etc. aus den Speisekarten der Frohnleitner amtlicherseits gestrichen werden.
Tu felix Austria! Wenn du dich um jeden Schas kümmern kannst, ist die Lage noch lange nicht hoffnungslos.

 

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09.09.2009       Leichenfledderei in Schönbrunnergelb (II)

 

Toll, jetzt wissen wir endlich wer in Wien das Tribute-Konzert für Jacko vor dem Schloss Schönbrunn bestreiten wird. Die dritte Garnitur, vielleicht durch Stevie Wonder aufgewertet. Aber das ist alles noch ein großes Geheimnis wie im Jackson-Clan üblich.
Hauptsache, die Stadt Wien buttert in das Ereignis 600.000 Euro. Schließlich soll der Werbewert der Veranstaltung für Wien um ein Vielfaches höher sein.
Und einen Augarten-Mozart konnte Jermaine Jackson während der PK auch aus den Händen der Vizebürgermeisterin Brauner in Empfang nehmen.
Hey Jermaine! Das hast du in deiner Heimat noch nie bekommen. Und Seite an Seite mit der Brauner. Da wird sich Barack etwas einfallen lassen müssen, falls es so weit kommen sollen, um das noch zu toppen.
Ehrlich, dir und deinem Clan ist es doch völlig egal. Was zählt ist die Kohle, die ihr am Ende absahnen werdet.
Zumindest eines habt ihr endlich geschafft: Euer Michael ist tatsächlich (?) unter der Erde.
Oder war alles doch nur ein PR-Gag und Jacko erscheint am 26. September leibhaftig?
Wenn nicht, vielleicht kreiert Award-Spezialist Georg Kindel für dich, Jermaine, noch rasch den Abzocker-Award. Feierlich überreicht in der Halle 3 am Wiener Zentralfriedhof. Schließlich muss doch ein gewisser Stil gewahrt werden.

 

© Heinz Kokoschansky

04.09.2009       

 

Unsere Justizministerin wollte auf der Überholspur sein. Nichts da. Hätte auch nichts gebracht. Deswegen wären die Staatsanwaltschaft auch nicht schneller und die Aktenberge kleiner geworden.

 

© Heinz Kokoschansky

24.08.2009       Leichenfledderei in Schönbrunnergelb

 

Wien hat es tatsächlich geschafft. Wo sollte dieses Tributkonzert für Jacko auch sonst stattfinden? Dafür kommt nur diese Stadt mit ihrem Hang zur Morbidität in Frage. Das hat Bruderherz Jermaine goldrichtig erkannt. Noch dazu vor dem Schloss Schönbrunn!
Zwar läuft der Kartenvorverkauf auf Hochtouren, nur weiß man noch nicht genau, wer tatsächlich dem King of Pop on stage Tribut zollen wird.
Wenn es nichts werden sollte, kann immer noch unser Wolferl mit seinem „Zentralfriedhof“ einspringen. Sicher finden auch DJ Ötzi, Christina Stürmer & Co. Zeit. Für die Moderation ist bestimmt Alfons Haider frei. Dafür muss auch nicht unbedingt die Westeinfahrt gesperrt werden.
Die üblichen Klatschspalten-Verdächtigen werden mit Sicherheit anwesend sein.
Wer weiß, vielleicht kommt alles ganz anders? Vielleicht war alles nur ein großangelegter PR-Gag von Papa Joe, weil der Zugkräftigste seiner Söhne zuletzt doch mit dem Kostgeld erheblich ausgelassen hatte. Gut, inzwischen sind schon wieder ein paar Dollarmillionen geflossen, aber das reicht doch Papa Joe niemals.
Vielleicht ist Jacko gar nicht verblichen? Vielleicht gehört das alles zur Show und er tritt im September gar selbst vor dem Schloss Schönbrunn auf und schreibt dadurch endgültig Popgeschichte für die Ewigkeit? Und im Schlepptau noch einen weiteren King, womit weltweit endlich alle Skeptiker und Zweifler Recht bekämen. Michael Jackson und Elvis im Duett mit, zum Beispiel, „Thriller“…. Als Draufgabe noch Kurt Cobain an der Klampfe.
Wie auch immer dieser Abend stattfinden wird, wichtig ist, wie viele Dollarbündel danach Papa Joe mit seiner Familie zählen kann.

 

© Heinz Kokoschansky

Letzte Aktualisierung:
09.07.2016