Heinz “Koko” Kokoschansky - Aufdeckungsjournalist

Kokoschanskys Biografie

Ein typischer Wiener, unschwer am Nachnamen ersichtlich.

 

Inhaber von sechzig Jahresringen, jedoch weder um Bauch noch Hals.

 

Im Grunde von Geburt an mit einer gehörigen Portion Neugier ausgestattet, der Basis für meinen heutigen Beruf.
Aufgewachsen als Einzelkind in einem Wiener Arbeiterbezirk über der Donau, jedoch in einem wohlbehüteten, sehr liberalen und toleranten Elternhaus.

 

Über die schulische Laufbahn hüllen wir besser den Mantel des Schweigens. Trotzdem reichte es für Matura und Studium. Somit gehöre ich zu jenen, wie es allgemein heißt, denen später der Knopf aufgegangen ist.
Es bleibt eine Tatsache, dass es im Kaffeehaus und grindigsten Tschocherl (Anm.: Wiener Dialekt für übel beleumdetes Lokal) allemal schöner ist als in einem Klassenzimmer. Obwohl Schulen mit Koedukation, deren ich mehrere besuchte, selbstverständlich ab einem gewissen Alter ihre Reize bieten, die sich wiederum besser in diversen Etablissements aus- und erleben lassen, fernab der Klasse.

 

Nach und nach geriet ich in Kreise, die sich nicht unbedingt immer im Legalen bewegten. Das bedeutet nicht, selbst auf die schiefe Bahn zu geraten. Ich behaupte, jeder Mensch verfügt über kriminelle Energien. Der eine hat sie im Griff, beim anderen kommen sie zum Ausbruch und die besonders Cleveren werden nie erwischt. Manche finden sich später in der Politik wieder…

 

In den Gegenden, in denen ich mich herumtrieb, lernte ich sehr früh die Straße kennen, sah Vieles, was ich oft besser nicht hätte sehen sollen. Auch eine Prägung für meinen späteren Job.
Nach der Matura studierte ich ein wenig quer durch das Vorlesungsverzeichnis der Wiener Universität und blieb letztendlich im Journalismus hängen.

 

Fernsehen galt in meiner Jugend noch als absoluter Luxus. Insgeheim wusste ich bereits damals, dass möchte ich auch einmal machen. Leute interviewen, in der Welt herumreisen, immer an den Brennpunkten, wo etwas los ist.
Schließlich verschlug es mich in die Unterwelt. Ein eigener Kosmos mit seinen eigenen Gesetzen. Irgendwann kreuzten sich meine mit Zäuners Wegen. Da wir beide im gleichen Genre unterwegs sind, klappte die Zusammenarbeit von Beginn an.

 

Privat gibt es nicht viel zu berichten. Zwei gescheiterte Ehen, woran sicherlich der Beruf auch nicht ganz mitunschuldig war, dass die Verbindungen in Brüche gingen. Ein kleiner Sohn mit der zweiten Frau. Derzeit lebe ich mit einer jungen Frau zusammen, einer Polizistin. Jedenfalls leide ich nicht unter dem L-Syndrom, dem Baumeister-Johannistrieb. Es hat so sein sollen und sich ergeben. Mehr Privates ist in den Büchern nachzulesen, was ich eigentlich nicht wollte, aber Zäuner meinte, dass gehöre auch zu Kokoschansky.

 

Ein bisschen habe ich Sie in meine Karten blicken lassen. Mehr erfahren Sie über mich bestimmt in den Romanen.

Letzte Aktualisierung:
28.06.2015